Bachlauf Gestaltung und Abdeckung

eam08

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Hallo an Alle! :)

wir haben quer durch unseren Garten einen Bachlauf, welcher meist trocken ist, aber bei Regen die 400 Meter lange abschüssige Zufahrtsstraße inklusive anliegende Grundstücke entwässert. Folglich führt er gelegentlich recht viel Wasser. Der Graben ist im oberen Bereich etwa 2 Meter breit - unten im Bachbett vielleicht 40 Zentimeter und mündet am Ende des Gartens in ein 40er Rohr. Derzeit ist er in „natürlichem“ Zustand, sozusagen mit Steinen, etwas Schwemmgut und Wiese.

Da er in seinem derzeitigen Zustand etwa 35qm Garten in ungünstiger Weise wegnimmt und der Bachlauf nicht dauerhaft Wasserführend ist und damit die Funktion des „tollen ansehnlichen Bachlaufs“ nicht zur Verfügung steht schweben mir folgende Gedanken vor:

Einfassung des gesamten Bachlaufs mit Beton-L-Elementen, sodass ein meinetwegen 1m breiter Graben entsteht

Abdeckung des Grabens mit Holzbohlen o.ä. Welche ich bei Bedarf herunternehmen kann, wenn beispielsweise ein Haufen Wasser angekündigt ist, sodass ich bei Trockenheit nicht erst drüberspringen oder eine Brücke bauen muss und das Grundstück „nicht mehr“ geteilt wird.

so meine Fragen an euch:
a)was haltet ihr davon?
b) Interessiert das eventuell die Kommune wenn ich den Wasserlauf so massiv umgestalte
c) wie würdet ihr es eventuell anders machen

Dankeschön im Vorraus :)
 
  • Einen derartigen Bachlauf habe ich schon mal in einem Garten gesehen.
    Dort war der Bach als Trockenbett mit verschieden großen Kieseln, so wie in einem Gebirgsbach gestaltet und mit mehreren tieferen Stellen, die dauerhaft Wasser hatten, unterbrochen. Die Trockenbereiche können mit Blutweiderich und ähnlichem bepflanzt und mit einer schönen Brücke überbrückt werden.
     
    Wenn es Entwässerung für eine öffentliche Straße ist, interessiert das die Kommune sicher. Glaub nicht, dass Du da eigenmächtig dran rumbauen darfst, auch wenn er durch Dein Grundstück geht.

    Einen natürlichen Bachlauf draus machen klingt erstmal gut. Aber wenn der eine Straße entwässert, bringt er bei Regen den ganzen Dreck dieser Straße mit, spricht Reifenabrieb, Bremsstaub, Öl... Das sammelt sich dann in den Pfützen. Würd ich nicht im Garten haben wollen.

    Mich stört auch etwas die Idee, dass der "in ein 40er Rohr mündet". Wie ist das bei Starkregen, wartet das ganze Wasser dann vor dem Rohr und vertritt sich in Deinem Garten die Beine?

    Du könntest mal gaaaaanz vorsichtig bei der Komune anfragen, ob Du das 40er Rohr noch die 17 Meter weiterführen darfst bis ans obere Ende Deines Gartens, und den Graben verfüllen.

    Aber wirklich gaaaanz vorsichtig. Wenn Du die falschen Beamten aufweckst, machen die da ein Projekt mit europaweiter Ausschreibung draus, der Planer rechnet natürlich mit der Bewältigung von Jahrhunderthochwasserereignissen - je teurer desto mehr verdient er dabei -, die Baufirmen verdichten Dir freundlicherweise Deinen Gartenboden zur Festigkeit von Fertigbeton - und bezahlen darfst am Ende Du den Spass.
     
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