Wenn man sie recht warm aber eher dunkel stellt, vergeilen die Pflanzen so extrem, dass man auch mit Beschneiden nicht viel Freude daran hat. Stiele + Blätter werden dann sehr lang und dünn. Man kann sie auf diese Weise sicherlich irgendwie am Leben erhalten, aber ob man eine große Freude daran hat, sei dahingestellt.
Ein normal helles Fenster ohne Heizung darunter (wenn man kein Fensterbrett hat, kann die Pflanze ebensogut auf den Boden oder einen Pflanzenhocker gestellt werden

) kann aber durchaus ausreichen - und es besteht immer die Möglichkeit, für ein paar Stunden täglich mit Kunstlicht nachzuhelfen. Verwendet man dabei eine Sparlampe (z.B. 15 Watt) und lässt sie nicht 24 Stunden am Stück laufen, kann man die Kosten so gut wie vernachlässigen.
Nur mal als Beispiel...
Bei einer 15-Watt-Energiesparlampe liegt der Verbrauch umgerechnet von Watt in kWh bei 0,015kWh.
Wenn die Lampe 10 Stunden pro Tag läuft, werden dabei 0,15kWh Strom verbraucht.
Zu berücksichtigen ist hier, dass die Strompreise nicht überall gleich sind.
Da ich für das Beispiel eine Zahl brauche, gehe ich einfach von einem fiktiven Strompreis von 25ct/kWh aus (kann natürlich je nach regionalem Tarif billiger oder teurer sein)
... die Kosten für die Pflanzenbeleuchtung würden sich also bei 10 Stunden Beleuchtung pro Tag auf ~3,7 CENT pro Tag belaufen.
Im Monat (~30 Tage) läge man preislich bei ~1,12 Euro.
Dabei gilt: Unter eine Lampe passt natürlich mehr als eine einzige Pflanze.
Die 1,50€ (bei mir läuft die Lampe momentan ~16h, und es stehen relativ viele Pflanzen darunter) ist mir mein Vergnügen wert... und die Pflanzen wachsen mit dem Licht sehr schön kompakt.
Wie gesagt - wenn ein helles Fenster vorhanden ist, und möglichst moderate Temperaturen (ideal wären dann wohl so um die 18-20°C), kann es bestimmt auch ohne Kunstlicht gehen. Aber speziell in den Monaten Dezember + Januar ist das Tageslicht doch schon sehr spärlich...