Aus einer Rasenfläche ein Beet machen

Zico

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30. Apr. 2008
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Hallo Zusammen,

Ich möchte in Kürze eine Rasenfläche (ca. 5 qm) in ein Beet umwandeln. Dieses soll dann eine ca. 40 cm hohe Umrandung mit Steinen im Stil einer Trockenmauer bekommen (quasi ein kleines Hochbeet).

Nun meine Frage: Reicht es den vorhanden Rasen einfach umzugraben oder muss ich eine bestimmte Tiefe auskoffern und neu mit Gartenerde auffüllen? Es soll ja später ein ca. 40 cm erhötes Beet neu entstehen. Was sollte ich beachten?

Ich danke schonmal für Antworten!

Zico
 
  • Hallo Zico,

    es reicht, wenn Du den Rasen umgräbst. Da Du anschließend 40 cm Erde auffüllst, kann das Gras nicht mehr durchkommen.

    Wenn Du die Steine nur lose aufeinanderlegen willst, würde ich die Mauer so aufschichten, dass das Beet oben etwas kleiner ist als unten, dann werden die Steine von der Erde gestützt.

    LG Tilia
     
  • Mensch, das geht hier ja flott mit den Antworten :D

    Danke, Danke, für die schnellen Antworten, dann kann ich ja am Wochenende loslegen, wenn das schöne Wetter so bleibt.

    Grüße aus Oldenburg
    Zico
     
    Ich habe früher immer mühselig die Grasbüschel ausgeklopft, damit nicht so viel Erde verloren geht - heute wird das Gras einfach umgedreht - FERTIG! ;)
    Ich habe ja auch erst seit kurzem (November letzten Jahr) einen Garten. Und ich lege auch ein Beet an (sobald das Baugerüst hier weg ist, hoffentlich also im nächsten Monat).

    Nun steh ich vor genau dem gleichen Problem - allerdings wird meins kein Hochbeet.

    Ich habe hier allerdings das Buch "Das neue Buch vom Leben auf dem Lande" von John Seymour. Und dort steht ausdrücklich, dass beim umwandeln einer Grasfläche in ein Beet so vorgegangen werden soll:
    Grasplatte abheben und daneben legen. Ein Spatenstich tief graben, Erde zur ausgestochenen Gras dazu. Dann von der nächsten Reihe das Gras auf den Boden der vorherigen Reihe packen - und (extra betont, wäre wichtig) mit dem Gras nach unten. Dann die Erde von der zweiten Reihe auf das Gras. Dann das Gras der dritten Reihe unten in das Loch der zweiten. Die Erde aus der dritten Reihe auf dem Gras in die zweite. Und so weiter. Zum Schluß das Gras der ersten Reihe in die letzte Reihe rein und darauf die Erde. Letztendlich wird das Gras so ein Spatenstich tief eingegraben.
    Das ganze wäre dann ein Tiefkulturbeet (Rigolen)

    Allerdings steht da nicht, warum das Gras unbedingt so rum sein soll. Kann das jemand beurteilen? Ist diese Vorgehensweise übertrieben, genau richtig oder lautet es eigentlich "Egal, hauptsache das Gras ist unter der Erde" ?

    *grübelnd*
    Datura
     
  • Hallo Datura,

    *lach - ich will Dich nicht davon abhalten, es genau so zu machen, wie es in dem Buch steht. :D
    Meine Erfahrung allerdings ist, Gras mit dem Spaten stechen und umdrehen, natürlich muss schon ordentlich Erde an dem Gras hängen, damit es oben auch gut abgedeckt ist.
    Warum nach unten, nun - wenn man es mit den Halmen nach oben nur mit Erde bedeckt, dann kommt es wieder hervor "gekrochen". ;)

    Sicherlich denken manche anders darüber, aber ich habe bislang keine schlechten Erfahrungen mit meiner Methode gemacht, warum sollte ich es also anders und womöglich aufwendiger machen? ;)
     
    Sicherlich denken manche anders darüber, aber ich habe bislang keine schlechten Erfahrungen mit meiner Methode gemacht, warum sollte ich es also anders und womöglich aufwendiger machen? ;)
    Stimtm natürlich. Wenn der Platz über dem ehemaligen Gras (jetzt "zukünftiger Kompost") für die Erdbeeren reicht... ;)

    Gruß
    Datura
     
  • Mach Dir mal keine Sorgen. Das sind sie bestimmt nicht.

    Genau ERDBEEREN habe ich in meinem letzten Beet - bei dem ich den Rasen umgedreht habe - auch gepflanzt; die sind derartig gewuchert, dass ich sie ausgegraben und der Nachbarin gegeben habe. Es waren auf einmal so viele, die haben meinen Stauden einfach den Platz streitig gemacht und dabei esse ich gar keine Erdbeeren, hab sie eigentlich nur gepflanzt, weil ich ein paar Lücken schließen wollte. Das haben sie dann ja auch gemacht. ;)
     
  • Hallo,

    falls Du noch einen Fürspruch brauchst... auch ich mache es so wie bisher beschrieben: Gras mit dem Spaten abstechen und dann das Gras mit den "Füßen" nach oben - klappt wunderbar. Musst aber sauber arbeiten, kein Gras an den Seiten rauskucken lassen!

    Viel Erfolg!
     
    Ich arbeite beim Beete anlegen am liebsten mit der Wiedehopfhacke, damit lässt sich die Rasenschicht gut entfernen und diese wandert dann auf den Kompost. Teilweise bekommen meine neuen Beete Eine Schicht Zeitungspapier, damit das Unkraut nicht durchkommt und sich der Boden darunter verbessern kann... obendrauf kommt dann noch eine Schicht Komposterde...

    Wenn du aber so dick Erde auffüllst, würde das Gras nicht mal durchkommen, wenn du es einfach stehen lassen würdest (wir hatten schon einige Erdhügel in unserem Garten als Zwischenlager und jedesmal, wenn die Erde komplett abgetragen war, war darunter kein Gras mehr...
     
    Hoi,

    klingt doch richtig klasse. Jetzt muss nur noch das Baugerüst weg und die Gartenarbeit kann beginnen...
    (Ok, genau genommen mach ich ja schon was: Löwenzahn ausstechen und Hartriegel sowie Ahorn rausreißen... *g*)

    Gruß
    Datura
     
    oh je, ich hab angst:( habe vor zwei wochen ein hochbeet aufgelöst und die erde einfach auf den rasen gekippt um eine neue rabatte zu bekommen....hoffentlich ist die schicht erde dick genug!
    vg!
    v
     
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