Asiatische Hornisse

Registriert
17. Apr. 2007
Beiträge
9.174
Ort
Dreiländereck, Aachen
Ich war am Wochenende auf einem Pflanzenmarkt und habe mich dort lange mit einem Imker über die asiatische Hornisse unterhalten. Ich wußte, dass die Situation beängstigend ist, aber dass es so schlimm ist, dass hat mich echt geschockt. Aus einem Nest werden in 6 Jahren 3125 Nester. Gruselige Vorstellung.
Deshalb möchte ich hier diesen Link posten, dort findet man viele Informationen über die asiatische Hornisse und die Meldeportale der "Velutina Army".
Jede Königin, die mit dem Nest zerstört wird, zählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo,

    ja, die Asiatische Hornisse haben wir jetzt auch in Mittelsachsen. Da fliegen jeden Tag 2 oder 3 bei meinem Schwiegervater über den Garten. Aber darf man die auch in Sachsen fangen, also legal?

    Grüße Thomas
     
    Sachsen hat eine Offizielle Meldestelle. Alle Beobachtungen an das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) unter folgender E-Mail-Adresse senden. Artenerfassung@lfulg.sachsen.de.

    Man sollte nicht selber versuchen ein Nest zu zerstören. Ich würde einen Imker kontaktieren, die kennen Leute, die solch ein Nest fachgerecht entfernen.
     
  • Bei uns wurde letzten Herbst ein Nest im Baum im botanischen Garten entdeckt - hatte die Imkerin selbst entdeckt. Da rückte auch ein Fachbetrieb mit dem Hubsteiger an, als Privatmensch mit einfachen Mitteln hätte man da keine Chance gehabt. Das Nest wiurde abgenommen, tiefgekühlt (um auch alle heranwachsenden Jungköniginnen abzutöten) und meist werden die Nester dann zur Sicherheit noch verbrannt, sagte uns der Mitarbeiter, der schaute, dass wir Besucher alle den Garten verließen und nicht im Weg standen. In diesem Fall sollte das Nest als Ausstellungsstück konserviert werden, ich habe es aber noch nicht wieder gesehen.
     
  • Ein Nest selber zu entfernen, ist ziemlich gefährlich. Die Asiatische Hornisse setzt beim Stechen spezielle Duftstoffe frei. Damit markieren sie den Betroffenen als Angreifer und löst bei ihren Artgenossen ein stark aggressives Verhalten aus. Dadurch können weitere Tiere angelockt werden, die den markierten Menschen verfolgen und attackieren. Um sich vor Folgeangriffen und weiteren Stichen zu schützen, sollte man sofort in einen geschlossenen Raum oder in ein dichtes Gebüsch flüchten und Schutz suchen. Ein Imker hat mir erzählt, das man das betroffene Körperteil in Wasser tauchen soll ( falls möglich), damit der Duftstoff sich verflüchtigt. Hektische Bewegungen oder das Zertreten von Tieren setzen weitere Alarmpheromone frei und das sollte man vermeiden.
     
  • Zurück
    Oben Unten