Apfelkrankheit/Sonne?

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Hallo meine Lieben ;)

einige (natürlich noch unreife) Äpfel unseres Apfelbaumes haben seit kurzem einen grossen braunen Fleck, welcher zwar äusserlich einer Fäulnis gleicht, allerdings sehr hart ist und nur oberflächlich. Um Stippen kann es sich nicht handeln, dafür sind die Flecken zu gross und nicht verschorft. Dazu muss ich noch sagen, dass alle Äpfel vom gleichen Ast stammen, nämlich demjenigen, der der Sonnenstrahlung am stärksten ausgesetzt war - kann es sich um einen "Sonnenschaden" handeln? Die Äpfel hingen alle frei und berührten sich nicht, um Druckstellen kann es sich also ebenfalls nicht handeln.
Habe noch ein paar Bilder hochgeladen - ich wäre froh um Rat!
Danke schon im Voraus.
Lg
 

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  • Hallo,

    also Sonnenbrand o.ä. Auswirkungen schließe ich aus. Es handelt sich um eine Art von Fruchtfäule. Welche, nun, dazu kann ich als "Holzwurm" nur annähernd raten.

    Monilia-Fruchtfäule ist m.M. nach an Ermangelung der "Hexenringe" auszuschliessen, Kelch- sowie Kernhausfäule ist ebenfalls auszuschliessen. Und Gleosporiumfäule, dem das Schadbild nahe kommt, ist halt eher eine Lagerfäule, was hier ja auch nicht zutrifft.

    Ich vermute vielmehr die sich immer mehr ausbreitende Schwarze Sommerfäule. Sollte dem so sein dann lies Dich bitte einmal HIER und HIER ins Thema ein.

    Einer Pilzerkrankung ist nur durch kontinuierliches Entfernen aller Fruchtmumien (in dem Fall auch während der Saison alle nicht ausgereiften Früchte), eine entsprechende Kronenpflege (Luft und Licht durchlässig), Falllaub und Schnittholz immer entfernen (bei befallenen Anlagen, bei mir bleibts bis dato gehäckselt in der Obstwiese), abgestorbene Äste entfernen, etc. beizukommen.

    Oder halt Pestizide, ist aber nicht mein Gebiet, da muss Dir jemand anderes bitte weiterhelfen. Auch wo ich weiß, dass gerade die Schwarze Sommerfäule im ökologischen Anbau am häufigsten auftritt. Im konventionellen Anbau wird dem durch Breitbandfungizide mittels Schwermetall das Garaus gemacht, u.a.

    Du schriebest, dass alle Äpfel von einem Ast seien. Entferne alle, kontrolliere nochmal nach Sporenträgern in Form von Totholz, Fruchtmumien, etc.. Man geht von 6-8 % Verlust aus. Damit könnte man leben. Will aber ehrlich sein. Der Pilz ist da und nur durch kontinuierliches Dazutun unter Kontrolle zu halten, einzudämmen. Ganz.................mh, wird´s wohl nicht werden.

    Welche Zone liegst Du (Nähe Altes Land gar?) und welche Apfelsorte ist befallen? Sind mehrere Bäume/Sorten in der Anlage? Einzelbefall? Warum ich das wissen will? Man lernt nie aus.
     
    Vielen Dank für die ausführliche Antwort :) habe den Ast bereits abgeschnippelt und alle befallenen Äpfel entsorgt. um die besagte Sommerfäule könnte es sich handelt, naja, es bleibt abzuwarten wie es nun weitergeht :) ich komme übrigens aus basel in der Schweiz ;) bei der befallenen Apfelsorte handelt es sich um Jonagold. ich befürchte einfach dass unsere anderen Bäume (RedRuby und Boskop) nun ebenfalls befallen werden =$ hoffentlich nicht. jedenfalls danke :)
    lg
     
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