F1-Hybride oder Samenfestes Gemüsessatgut????

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07. Juli 2005
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Hallo

Wollt einfach mal so von euch wissen, ob ihr in euren Gemüsegärten hauptsächlich F1-Hybriden oder Samenfestes Gemüsesaatgut verwendet und warum?
Eine Begründung weshalb ihr das eine dem anderen vorzieht wäre ganz nett zu erfahren.

Also früher hab ich selbst grösstenteils nur F1-Hybriden angebaut.
Heute hab ich beinahe alle Hybriden aus meinem Garten verbannt und hab fast nur noch Samenfeste sowie alte regionale Landsorten, die ich anbaue.
Das soll mein Beitrag sein um unsere Sortenvielfallt zu erhalten.

Was habt ihr zu berichten???

Bin sehr gespannt was ihr schreibt.

Gruss Erdbeerspinat :lol:
 
  • Ist zwar schon sehr alt, aber trotzdem ein gutes Thema finde ich.

    Ich verwende nur samenechte Pflanzen und zum großen Teil alte Sorten oder Raritäten.
    Ich möchte von meinen Pflanzen selbst Saatgut ernten können. Mir gefällt es den Kreislauf selbst hautnah mit zu erleben und meine eigenen Samen zu sichern. Einfach ein schönes Gefühl so zurück zur Natur. Ist für mich ein Ausgleich zum komplizierten, teils technischen Alltag.

    Gruß:?
     
    Ich baue gerne Hybriden an, aber trotzdem müssen auch Samenfeste im Programm sein!
    LG
     
  • Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Hybriden oft nicht mehr können als samenfeste Sorten. Mal abgesehen davon, dass Hybridsaatgut oft verdammt teuer ist (wer zahlt für fünf Tomatensamen denn bitte über 3,- bis 4,- €? Ist doch krank!)
    Großteils baue ich alte und neue samenfeste Sorten an.
    Bei manchen Gemüse, wo ich selber schon ein paar Sorten vermehre und ich noch eine weitere Sorte ausprobieren möchte, wähle ich oft bewusst eine Hybridsorte - so zum Vergleichen. Und natürlich, damit ich ja nicht in Versuchung komme, von noch mehr Sorten Samen zu ernten...
    :d
    Aber im Großen und Ganzen würde ich sagne: 3/4 samenfest, 1/4 Hybriden.

    Bei meinen Obstbäumen sieht es da nicht anders aus: 80 % alte Sorten, 20 % neuere.

    lg

    WaA76, der das Thema auch sehr spannend findet.

    @Tomatenzüchter: was hast du für Erfahrungen im Vergleich Hybride/Samenfest gemacht? Geben sich die viel Unterschied?
     
  • Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Hybriden oft nicht mehr können als samenfeste Sorten. Mal abgesehen davon, dass Hybridsaatgut oft verdammt teuer ist (wer zahlt für fünf Tomatensamen denn bitte über 3,- bis 4,- €? Ist doch krank!)
    Großteils baue ich alte und neue samenfeste Sorten an.
    Bei manchen Gemüse, wo ich selber schon ein paar Sorten vermehre und ich noch eine weitere Sorte ausprobieren möchte, wähle ich oft bewusst eine Hybridsorte - so zum Vergleichen. Und natürlich, damit ich ja nicht in Versuchung komme, von noch mehr Sorten Samen zu ernten...
    :d
    Aber im Großen und Ganzen würde ich sagne: 3/4 samenfest, 1/4 Hybriden.

    Bei meinen Obstbäumen sieht es da nicht anders aus: 80 % alte Sorten, 20 % neuere.

    lg

    WaA76, der das Thema auch sehr spannend findet.

    @Tomatenzüchter: was hast du für Erfahrungen im Vergleich Hybride/Samenfest gemacht? Geben sich die viel Unterschied?
    Ja, wie z.B. einige Resistenzen und teilweise auch ertragsmäßig... ist aber sehr unterschiedlich
    LG
     
    Hallo,

    ich verwende sowohl als auch.... habe sehr häufig gemischte Ergebnisse, sowohl von hochgepriesene F1 Saat wie auch von (angeblich) sehr gute alte Sorten.

    Gruß,
    Mark
     
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