Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

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carolina65

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Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

Hallo liebe Gartenfreunde. Ein Weilchen lustwandel ich schon virtuell durch eure Gärten und erfreue mich an dem vielen Schönen dass es hier zu sehen und lesen gibt :-) Nun hab ich etwas auf dem Herzen bei dem ich euch um Ideen und moralische Unterstützung bitten möchte :)
Hier das Problemchen:
Vor gut einem Jahr kauften wir uns ein Häuschen, dessen Eigentumsgrundstück an städtischen Grund grenzt. Unser Zugang zur Haustüre verläuft über einen Teil dieses Stadtgrunds, bisher gibt es ein Wegerecht für das benötigte Stückchen
Das sieht so aus:

117 gehört uns,629 ist städtisch
Flurplan.webp
stümperhaft, aber maßstabstreu ;-) kann man was erkennen??
um 1/4 nach links gedreht,leider
VorgartenZ.webp DraufsichtHaus.webp

weg2.webp

seit 2 Jahren hat die Stadt in ihrem Grundstück nix mehr gemacht, wir werden dem Gestrüpp trotz Bemühungen nicht Herr..Schachtelhalm, Brombeeren, Brennesseln usw..man kommt da nicht mehr durch :-(

Nun hat uns die Stadt mitgeteilt, dass sie uns das Wegerecht zum Jahresende entziehen werden, wir unseren Weg verlegen müssen und das Stadtgrundstück der Natur überlassen werden soll.
ES SEI DENN:
wir kaufen das Grundstück...DANN würde das Grundstück hergerichtet und wir könnten unseren Zuweg natürlich belassen.


Wir haben angeboten das Grundstück zu pachten und somit auch die Pflege zu übernehmen sobald das Grundstück pflegbar gemacht werden..wir haben angeboten uns an den Kosten hierfür zu beteiligen.
Nöööö, nein danke...Kaufen sollen wir, oder den Weg verlegen und hinterm "Wildkräuter"-wald wohnen Weitere Optionen gäbe es nicht.
Ich bin echt empört!! und wir fühlen uns erpresst :schimpf:

Hat jemand von euch schon mal sowas erlebt?? Sowas schon mal gehört??
Boah...nu hab ich Magenweh..nur vom Bericht schreiben...
DAbei hab ich mich doch so über die Veränderung im Hausgarten gefreut :(

Wir haben einfach nicht das Geld über...es handelt sich um 140 qm Bauland..was zum Derwisch darauf gebaut werden könnte???...zusätzlich natürlich Erwerbsnebenkosten UND jährliche Steuern/Abgaben auf Lebenszeit

heeeeuuuullllll
Caro sagt danke fürs Lesen und hofft auf Ideen und Umgestaltungsvorschläge
schönen Abend noch euch allen :o :o
 
  • AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Caro,
    mein tiefes Mitgefühl!
    Ich habe leider keine hieb- und stichfeste Lösung für Dich.
    Rate Dir aber dringend, professionelle Hilfe zu nehmen.
    Habt ihr eine Rechtschutzversicherung, die euch ggfs. einen Rechtsbeistand zahlen würde?
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo Caro,

    Erst mal eine Frage,
    auf den Fotos ist dieses Stück "Stadt" zu sehen?
    das sieht für mich sehr ordentlich aus.

    Was wäre wenn du es einfach weiterpflegst?
    Auch wenn es dir nicht gehört.
    Was ja für dich eigentlich sogar von Vorteil wäre.

    Hätte die Stadt da was gegen?
    Vielleicht wäre das ein annehmbarer Deal für die Gipsköppe.

    Gruß Anett
     
  • AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Habt ihr für den Weg ein grundbuchlich eingetragenes Wegerecht?

    Oder gibt es gar keine Regelung?

    Wie kam es dann zum Bau des Weges?

    Was meint die Gemeinde mit kündigen? Was will sie kündigen? Einen Grundbucheintrag, einen Vertrag?
     
  • AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Guten Morgen :cool:
    und danke schön für eure Antworten :o

    Das Grundstück auf den Fotos ist unser Grundstück und das Stück, dass wir bearbeiten da wir den Weg darauf laufen lassen dürfen. Glaub mir..das Stadtstück sieht anders aus :mad:..ich stell später mal ein Foto ein

    Wir haben kein im Grundbuch eigetragenes Wegerecht.
    Dem Vorbesitzer des Hauses gehörte auch das obere(jetzt städtische) Grundstück.
    Dieser Voreigentümer hatte es als Vorgarten angelegt, musste es aber vor 20 Jahren an die Stadt abtreten, weil diese dort Strasse bauen wollte.
    Dafür gab ein auf Eigentumszeit des Vorbesitzers mit diesem vereinbartes Wegerecht..der Zuweg zum Haus war ja bereits angelegt.
    Einen Vertrag hierzu konnten wir nicht finden.

    Die Stadt hat dann die Strasse allerdings doch etwas anders verlaufen lassen und wollte sodann, dass der Vorbesitzer das Grundstück zurücknimmt.
    Das hat dieser nicht getan, weil er dann die Anliegerkosten für die Strasse hätte übernehmen müssen.
    Mit dem "Puffergrundstück" dazwischen musste er nix zahlen (doof war der nicht ;) )

    Wir haben heute Nacht beschlossen das Grundstück NICHT zu kaufen sondern den Vorgarten umzugestalten, Weg zu verlegen und das Beste aus dem zu machen was ist.

    Hierzu wäre ich für eure Tipps und Ideen sehr dankbar !!!!!
    beste Grüsse
    caro
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Ich denke, dass ist die beste Entscheidung. Ihr habt ja die Möglichkeit, den Weg zu verlegen, blöd, aber machbar.
    Die Gemeinde rechnet bestimmt nicht damit und hat nun die A..karte, denn ganz so der Natur überlassen und nix mehr tun, geht auch nicht. :grins:
     
  • AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hi,

    ohne Deine genaue preisliche Situation zu kennen, vielleicht anfragen ob (falls Du den Gründstücke haben willst) die Grundstücke als eine wirtschaftliche Einheit zusammengelegt werden können (mit Kostenvergleich). Unter umständen kommt eine ganz ander Kaufpreis dabei raus.

    LG,
    Mark
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Caro,
    mein tiefes Mitgefühl!
    Ich habe leider keine hieb- und stichfeste Lösung für Dich.
    Rate Dir aber dringend, professionelle Hilfe zu nehmen.
    Habt ihr eine Rechtschutzversicherung, die euch ggfs. einen Rechtsbeistand zahlen würde?

    Hi Eva...vielen Dank für deine Worte :o
    wir werden uns um die Original-Unterlagen bemühen und einen Anwalt aufsuchen.Rechtschutvers. ist vorhanden. Wir werden uns ggf anwaltlich beraten lassen, wollen aber zunächst das Angbot der Stadtablehnen und schauen was kommt.
    Grüsslies aus (dem heut fast trockenem) Norden
    caro
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo Caro,

    Erst mal eine Frage,
    auf den Fotos ist dieses Stück "Stadt" zu sehen?
    das sieht für mich sehr ordentlich aus.

    Was wäre wenn du es einfach weiterpflegst?
    Auch wenn es dir nicht gehört.
    Was ja für dich eigentlich sogar von Vorteil wäre.

    Hätte die Stadt da was gegen?
    Vielleicht wäre das ein annehmbarer Deal für die Gipsköppe.

    Gruß Anett

    Hi Anett...
    wir haben uns bereit erklärt das Stück zu pflegen, WENN es denn pflegbar gestaltet wird..Also einmal durchhauen bitte sehr, meinetwegen eine mähbare Schachtelhalmwiese anlegen (wech kriegt man den Mist ja eh nie )
    Gipsköppe sagen "Nöö! Kaufen!!"
    Das Stück mit den Rosen und Hosta ist sowohl unser als auch Stadt und wir kümmern uns darum

    Hi,

    ohne Deine genaue preisliche Situation zu kennen, vielleicht anfragen ob (falls Du den Gründstücke haben willst) die Grundstücke als eine wirtschaftliche Einheit zusammengelegt werden können (mit Kostenvergleich). Unter umständen kommt eine ganz ander Kaufpreis dabei raus.

    LG,
    Mark

    auch dir Marc ein Dankeschön für deine Antwort :o
    ich verstehe nicht, was du mit wirtschaftlicher Einheit meinst :confused:
    und haben wollen wir das obere Grundstück nicht, das untere gehört uns bereits :-)

    Ich fühle mich heute schon besser, da eine Entscheidung von uns gefällt wurde
    Pflegen ja...Kaufen nein..wenn das bedeutet Weg umlegen...bittesehr
    Stadtratdoofmännerdumpfbackenbande....grrr:schimpf:

    nun würde ich doch gerne um Hilfe bei der Umgestaltung des Vorgartens unter Einhaltung unserer Grundstücksgrenze bitten...
    hat jemand eine Idee? Sollte ich dafür evtl einen neuen Thread eröffnen???


    Nochmals Danke für eure Gedanken und Anmerkungen!!!!!
    caro
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    gelöscht
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo,

    hier kann ich Mutts nur Recht geben.
    Ein Grundstück kaufen und dann kein Wegerecht im Grundbuch eintragen lassen, da ist der Ärger vorprogrammiert.
    Für mich ergibt sich aus Skizze 2 die Frage, warum kann euer Weg nicht weg vom Städt.Grund etwas nach rechts, dort, wo zwei grüne Punkte(Büsche?) sind, verlaufen?

    LG tina1
     
  • AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Sowas habe ich wirklich noch nicht gehört .... ;)

    Wie kann man eine Immobilie kaufen mit dem Wissen, daß das Grundstück nach der Veräußerung einem teilweise nicht gehört und im Grundbuch kein Wegerecht eingetragen ist? Und sich schließlich wundern, daß die Stadt möchte, daß Ihr die Parzelle 629 kauft oder räumt ...

    An Eurer Stelle hätte ich beim Kauf einkalkuliert, daß die Stadt / Gemeinde irgendwann Anliegerkosten/Grundsteuer für das von Euch in Besitz genommene Stück Land sehen will und entweder ruhig gewartet bis die Forderung kommt und dann ohne "Empörung" gekauft oder von vorneherein nur das im Eigentum befindliche Grundstück gestaltet.

    Zu Deiner abschließenden Frage: Da kann man nicht viel helfen, da aus Deinem Plan bzw. Deinen Fotos absolut nicht hervorgeht wie der Ist-Zustand zu der anderen Straßenfront hin ist.

    Mutts ... die jetzt besser in den nicht vorhandenen "ich wundere mich" Thread geht ...

    Boah...na nun hab ich aber tüchtig einen an die Ohren bekommen!! Ich finde man kann das etwas netter sagen werte Mutts!
    Das Grundstück WAR bereits so gestaltet...wir haben es so gekauft (habe ich auch so beschrieben) Wir haben nichts dagegen sondern vielmehr auch entschieden den Weg zu verlegen..und zwar so wie von Tina anfragt...siehe Zitat unten...
    die "Erpressung" liegt in unserem Gefühl darin dass gesagt wird, dass das städtische Grundstück nur dann hergerichtet wird wenn es gekauft wird und ansonsten der Natur überlassen wird also überhaupt nicht gepflegt wird . Was der Stadt gehört soll sie auch pflegen.
    Natürlich bin ich nicht so blöd zu glauben wir hätten ein Anrecht auf Nutzung des städtischen Grundes
    Mir ist auch bewusst, dass die Fotos und Zeichnung so nicht ausreichen, wollte aber zunächst anfragen, ob ich dafür erst einen neuen Thread beginnen sollte. Das habe ich getan
    Ich finde es Rechtens wenn man seine Meinung kund tut..allerdings fände ich es freundlicher zunächst gründlich zu lesen und ein unerfahrenes Mitglied dieses Forums nicht so "abzukanzeln" wie du es (nach meinem ganz individuellen Gefühl) grad getan hast. Hilfreicher wäre es für mich gewesen du hättest darauf hingewiesen welche Fotos/Zeichnungen hilfreich wären und ob ich einen neuen Thread eröffnen sollte
    Namaste und grüsslies
    caro

    Hallo,

    hier kann ich Mutts nur Recht geben.
    Ein Grundstück kaufen und dann kein Wegerecht im Grundbuch eintragen lassen, da ist der Ärger vorprogrammiert.
    Für mich ergibt sich aus Skizze 2 die Frage, warum kann euer Weg nicht weg vom Städt.Grund etwas nach rechts, dort, wo zwei grüne Punkte(Büsche?) sind, verlaufen?

    LG tina1

    Hi Tina... es existiert eine Nutzungsvereinbarung für den Weg..kein Grundbucheintrag..aber wir haben vor den Weg so zu verlegen wie von dir angemerkt.
    Uns geht es vielmehr darum, dass wir dann hinter einem Wildkräuterwald wir hatten der Stadt bereits angeboten den Weg zu verlegen und die Pflege für das städtische Grundstück zu übernehmen wenn sie es einmal pflegbar macht. So wie es ist bin ich täglich in unserem Vorgartengrundstück und zupfe Schachtelhalm. Das kann so nicht bleiben

    Genug jetzt zu dem Thema wie doof oder schlau der eine oder andere ist..mir wäre es jetzt wichtig einige Ideen zur Umgestaltung zu erhalten..und Info wie genau ein dafür hilfreicher Plan/ Fotos aussehen sollten
    beste Grüsse
    caro
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    gelöscht
     
    Zuletzt bearbeitet:
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo,

    zu diesem Nutzungsvertrag kann ich nichts sagen. Ich kenne sowas nicht. Ich weiß auch nicht, wie er gestaltet ist, d.h. welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Partei ihn kündigen kann.
    Das müßte in diesem "Schreiben" stehen.
    Nun zur geplanten Nutzung des städt.Grundstückes durch die Stadt.
    Auch wenn es dir sicher nicht gefällt, der Eigentümer, hier die Stadt, kann mit ihrem Eigentum wohl machen was er will. Sicher erscheint manch geplante Nutzung/oder Nichtnutzung dem Außenstehenden fragwürdig, aber zwingen kann man sie zu nichts.
    Ich würde, wenn es von den örtlichen Gegebenheiten möglich ist, den Weg so anlegen, daß er keinen fremden Grund berührt.
    Dann würde ich das städt.Grundstück in den Ursprungszustand zurückversetzen, also Platten oder Pflaster wieder entfernen und es auch der Stadt so mitteilen.
    Oder hab ich dich irgendwie falsch verstanden?

    LG tina1
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo,

    zu diesem Nutzungsvertrag kann ich nichts sagen. Ich kenne sowas nicht. Ich weiß auch nicht, wie er gestaltet ist, d.h. welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Partei ihn kündigen kann.
    Das müßte in diesem "Schreiben" stehen.
    Nun zur geplanten Nutzung des städt.Grundstückes durch die Stadt.
    Auch wenn es dir sicher nicht gefällt, der Eigentümer, hier die Stadt, kann mit ihrem Eigentum wohl machen was er will. Sicher erscheint manch geplante Nutzung/oder Nichtnutzung dem Außenstehenden fragwürdig, aber zwingen kann man sie zu nichts.
    Ich würde, wenn es von den örtlichen Gegebenheiten möglich ist, den Weg so anlegen, daß er keinen fremden Grund berührt.
    Dann würde ich das städt.Grundstück in den Ursprungszustand zurückversetzen, also Platten oder Pflaster wieder entfernen und es auch der Stadt so mitteilen.
    Oder hab ich dich irgendwie falsch verstanden?

    LG tina1

    Hi Tina.. nein, du hast alles richtig verstanden und so möchten wir das auch
    machen...
    Eine Kopie der "Vereinbarung haben" wir angefordert, aber noch nicht erhalten..
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Eigentümer wirklich machen kann was er will und nicht dafür Sorge zu trage hat, dass seine Pflanzen, Sträucher, Bäume nicht das Nachbargrundstück erobern.Muss ich meine Sträucher Schneiden, wenn sie durch Nachbars Zaun wachsen? oder muss das dann der Nachbar machen wenn er die " Geschenke" nicht haben möchte:d ?
    Ich werde mich mal schlaugoogeln, -fragen.
    Was uns angeht so ist es uns wichtig, dass wir von unserem Fester aus nicht direkt auf die Wildnis schauen müssen und eine Art "Barriere" gegen das "Kraut von Drüben" einbinden ohne dass wir uns "einmauern". Das soll dann im Zuge der Rückverlegung des Weges/Umgestaltung Vorgarten realisiert werden.Nach Ideen für eben diese Herausforderung schauen wir jetzt.:pa:
    Ärgern bringt ja nix...tut aber auch mal ganz gut :D
    soll wohl klappen..Alles wird gut :)

    schönen Abend dir und euch allen
    caro
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Ich denke auch, dass es so, wie ihr es jetzt vorhabt, das beste ist.

    Wieviel Meter sind es denn, die noch zu eurem Grundstück gehören?

    Seid ihr schriftlich zum Kauf des angrenzenden Teils aufgefordert worden?

    Mich würde (bin ja weit weg und nicht betroffen) trotzdem mal interessieren, was die Stadtoberen machen würden, wenn ihr alles so belaßt, wie gehabt. Also den Weg dort entlang und ihn nutzt.

    Oder habe ich jetzt was überlesen und du hast es schon geschrieben?
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo Caro!
    Bei diesem Verhalten der Stadtverwaltung habe ich sogar den Hintergedanken, daß wenn Ihr das Grundstück kauft, Euch anschließend eine gesalzene Rechnung für Anliegerbeiträge ins Haus flattert.
    Wenn Ihr keine Wildnis vor der Tür wollt, dann wäre es am besten, wenn Ihr das Stück als Wiese behandelt und immer mal wieder mit einer Motorsense drüber geht.
    LG von Hero
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Keine Sorge, eine völlig verwahrloste Unkrautfläche darf die Stadt das eigentlich nicht werden lassen. Zumindest jede Sichtbehinderung für den Straßenverkehr, Behinderung für Fussgänger etc. muss sie aktiv bekämpfen. Zur Not etwas Bärenklau-Samen ausbringen :) (nein, nicht ernst gemeint!).

    Wenns zuviel wird, wirklich ein, zweimal im Jahr mit der Motorsense drüber. Und zur Not entlang eurer Grundstücksgrenze einen Sichtschutzzaun bauen....
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Caro schrieb
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Eigentümer wirklich machen kann was er will und nicht dafür Sorge zu trage hat, dass seine Pflanzen, Sträucher, Bäume nicht das Nachbargrundstück erobern.Muss ich meine Sträucher Schneiden, wenn sie durch Nachbars Zaun wachsen? oder muss das dann der Nachbar machen wenn er die " Geschenke" nicht haben möchte ?
    Ich werde mich mal schlaugoogeln, -fragen.


    Moin Caro,
    Stichwort "Nachbarrecht" - gibt es für jedes Bundesland.
    Ich will nicht meine rechte Hand ins Feuer legen, aber gehe doch mal schwer davon aus, daß sie auch für eine Stadtverwaltung bindend ist.
    Ich denke nach wie vor, daß ihr gut beraten wärt, euch einen rechtskundigen Fachmann zu nehmen.
     
    AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(

    Hallo,

    das ganze habe ich nochmal durchgelesen.

    rein aus Neugierde.... wie groß ist die Parzelle 629? Darf ich erfahren was die Stadt dafür haben möchte (von die Skizze her ist das viel zu klein um Baugrund zu sein), daher soll i.d.R. kein Baugrundpreis als VHB im Rahmen stehen. Und was ist mit Parzelle 628 passiert??

    Die Satzung (bzw eine verbindliche Auskunft) gibt Aufschluß wieviel zusätzliche Erschließungsbeitrag für das Gründstück (kein Baugrund - daher kein Geschoßfläche, oder???!!!) anfällt.

    LG,
    Mark
     
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