Nachbar's Dschungel lässt meinen Boden austrocknen

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12. März 2011
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Hallo, ich benötige bitte einen ernsten Rat zwecks meines Rasens. Ich habe letztes Jahr wegen schlechten Rasenwuchs des Vorbesitzers die komplette Grasschicht an meinem Reihenhaus abgetragen. Ich lockerte den Boden, füllte neuen Mutterboden vom Acker hinzu und säte neuen Rasen. Leider kam er wieder nur so fleckig, blieb an vielen Stellen trotz nachsähen komplett weg. Ich wässerte gut, düngte auch ein wenig. Der Boden wirkte sehr schnell ausgetrocknet. Der Nachbar hat genau nebenan eine riesen Birke stehen, viel Efeu Büsche usw. Ich denke mal, das sein Biotoop meine ganze feuchte wegzieht was mich sehr ärgert. Nun spiele ich mit dem Gedanken, erneut ca. 20 cm des Erdreiches abzutragen, eine stabile Folie/Plane als Wanne unterzulegen, neue Erde rauf und erneut frischen Rasen zu streuen. Meine Gedanke ist, das so mein Boden die nötige Nässe hält.Damit er bei Regen aber nicht absäuft, werde ich einen Ablauf, also zum Nachbarn auf der anderen Seite die Folie knicken. Nun meine Frage, ist mein Plan ohne weiteres machbar? Kann mein Boden ersticken wegen der Folie? Hat jemand einen Tip für eine gute Folie? Reichen 20 cm Erde für den Rasen?
Nehme auch gern weitere Tips entgegen. Danke
 
  • Hallo,

    Das Pflanzenreich vom Nachbarn ist nicht an Dein Rasenproblem schuld. Ob das eine gute Idee mit (u.U. Humusarm, überdüngt oder anderes) Boden vom Acker aufzufüllen bleibt dahingestellt. Vielleicht antwortet einen Rasenprofi und kann tips geben zur Rasendüngung, Belüftung, Mähintervalle sowie Herstellung einen gesunden Bodenmikroklima mit die benötigten Klein/Mikroorganismen.

    Gruß,
    Mark
     
    also mutterboden vom acker gibt es sicher in mannigfacher ausführung: von schwarzerde bis mehr stein als sand. vorher intensiv bewirtschaftete böden sind sicher auch relativ humusarm und wieviel leben in so einem boden herrscht.....
    ein guten boden im gartensinne bekommt man nicht über nacht und auch keinen guten rasen.
    natürlich verbrauchen bäume wasser, ich hab auch ne 20m-birke vom nachbarn. aber über die jahre habe ich mir guten boden "erarbeitet", gelegentlich muss ich natürlich auch wässern, aber alles in allem leben sowohl die birke als auch mein rasen.

    ps: die birke war übrigens vor deinem (und meinem) rasen da und auch wenn birken nicht unbedingt prachtbäume sind - ökologisch sinnvoller als eine rasenwüste sind sie allemal.
     
  • Vielleicht liegt Dein Problem auch daran:
    Rasen will regelmäßig gedüngt werden um gut auszusehen und zu wachsen. Dann kann er auch trockneren Boden ab.

    Also sollte ich das mit der erneuten Abtragung und auslegen der Folie lassen,ja? Dazu muss ich sagen,das das Erdreich damals mit dem Bauschutt aufgefüllt wurde und der Sand den ich aus der Baumschule zum auffüllen holte nur ne ganz geringe Menge war. Auch andere Nachbarn haben ein Rasenproblem. Also was soll ich nun machen. Diesen Sommer nur erneut drüber sähen und kräftig düngen?
     
  • Versuch mal zu mulchen, dann verbessert sich auch Dein Boden, da die Grasschnipfel verrotten. Ich denke mal, dass die Birken deines Nachbarn die Nährstoffe aus einer anderen Bodentiefe zieht, wie dein "Oberflächenrasen".
     
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