Mörtelwanne als Pflanzkasten geeignet?

Klar kommt es auf die Dosis an, aber dennoch muss gesagt werden, dass ein Mörteleimer nicht für Lebensmittel bestimmt ist und dementsprechend anderes Plastik zur Erzeugung verwendet wird, als für einen Joghurtbecher oder eine Cola-Flasche.
Absolut reines Essen wird es nie geben, aber es stellt sich wohl die Frage, ob man es noch mehr belasten muss als es ohnehin schon ist?

lg kathrin
 
  • Meine unmaßgebliche Meinung dazu:

    Schadstoffe,die man leicht vermeiden kann sollte man auch vermeiden, es gibt genug, aus das man keinen Einfluß hat.

    Wer sagt, daß die Kübel keine Schadstoffe mehr aussondern, nur weil sie nach einiger Zeit nicht mehr erbärmlich 'stinken'?
    Wie war das damals mit den Holzschutzmitteln?

    Liebe Grüße :cool:
    Isar
     
  • Hallo
    Noch mal zu die Dosis macht das Gift. Ich glaube das normales Obst/ Gemüsse aus dem Supermarkt stärker belastet ist als ansonsten biologisch gezogenes Gemüse in einem Mörtelkübel. Ein typisches beispiel ist Paprika in intensiver Gewächshauskultur. Darin werden jedemenge Pflanzenschutzmittel in oft bedenklichen konzentrationen nachgewiesen. Es ist natürlich klar, das es besser wäre, Gemüsse in unbelasteten Gartenboden mit biologischen anbau zu ziehen. Aber es ist immer ein Zeit- und Platzproblem.
     
    Deshalb machen wir ja hier so ein 'brainstorming', dann kann sich jeder das raussuchen, was ihm passt.

    LG :cool:
    Isar
     
  • jaaa, er lebt noch, .....


    -Tomaten in alten Farbeimern (penibel gesäubert und Löcher eingebohrt)
    -Giesswasser im Plastikfass
    -Pausenbrot zur Arbeit in der Plastikbüchse
    -so einiges an Lebensmitteln in Plastik-Tupperdosen
    -Mineralwasser aus der Plastikflasche
    usw. usw. usw.

    fast vergessen, Mörtelkübel in der Erde als Rhizomsperre

    LG vom bereits völlig verseuchten avenso, der hier pro und kontra akzeptiert und trotzdem meint (wie schon einige vor) das jeder selbst entscheidet. :rolleyes:
     
    ich denke, es gibt zum mörtelkübel genügend alternativen, so dass man nicht unbedingt zu etwas greifen muss wovon man weiß, dass es giftig ist. aber jeder wie er meint.

    sicher sind glashauspaprika nicht das gesündeste, aber keiner ist gezwungen welche zu kaufen...

    lg kathrin
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ich finde diese Diskussion ein wenig übertrieben. Die Stoffe die in so einem Mörtelbottich sind werden sicher nicht gesundheitschädlicher in dem dann geernteten Obst oder Gemüse sein, als in eurem Mineralwasser, das ihr aus Plastikflaschen trinkt. Ist nur ein weiteres Beispiel von vielen die hier schon genannt wurden. Also man kann es auch übertreiben
     
    Nur weil etwas stinkt, ist es nicht gleich supergiftig. Die wirklich gefährlichen Stoffe sind völlig geschmacks- und geruchslos.
    Die handelsüblichen Mörtelkübel und -eimer, die ich übrigens auch verwende, sind mit PP/PE gekennzeichnet (nicht PVC). Polypropylen ist aber nicht mit Weichmachern versetzt. Die schwarze Farbe stammt daher, dass Mörtelkübel aus recyceltem Material gemacht werden. Also fast öko. :grins:
    Der Gestank von neuen Kübeln resultiert auf dem Trennmittel (damit man die Kübel leichter aus dem Stapel holen kann).Sonst zerrt man sich einen Wolf, um die Dinger zu trennen. Und das verfliegt im "Wetter" sehr schnell.

    Außerdem will ja keiner aus den Kübeln essen ;)
     
  • ich denke, es gibt zum mörtelkübel genügend alternativen, so dass man nicht unbedingt zu etwas greifen muss wovon man weiß, dass es giftig ist. aber jeder wie er meint.

    sicher sind glashauspaprika das gesündeste, aber keiner ist gezwungen welche zu kaufen...

    lg kathrin

    Hallo!

    .....Das Gesündeste....? das bezweifle ich!
    Das geht aber schon fast am Thema vorbei.es ging ja in erster Linie um die Mörtelkübel und eßbarem Gemüse drin.
    Wollte ich nur mal so loswerden.
    LG iris
     
  • Hallo Schoko !

    Plastik ohne Weichmacher gibt es nicht PP/PE ist zwar nicht PVC, aber das hat gar Nichts mit den Weichmachern zu tun ...


    Servus !

    Kurt
     
    Okay, das mag sein, über den Grad der Weichmacher will ich mich nicht streiten.
    Aber der Gestank, der ja immer als Indiz für die Giftigkeit genommen wird, hat nix mit den Weichmachern zu tun. Dann müsste es in der Tupperdosen-, der Quitscheentchen- und Gummistiefelabteilung auch so stinken. ;)
     
    Hallo !

    Das wäre ja toll, wenn man die Giftigkeit am Gestank erkennen könnte, aber das ist leider nicht so ...

    Hier Informationen über die sogenannten Xenohormone, zu denen die Weichmacher gehören :

    Endokrine Disruptoren

    Servus !

    Kurt
     
    Ich finde es echt sarkastisch das Menschen ihre Selbstvergiftung mit sarkastischen Kommentaren verteidigen... :-P Aber ich halte euch nicht auf, einfach nur weitermachen. Manche Leute springen von einer Brücke, andere brauchen dafür halt länger. Oder wie das Dr.Strunz so schön schrieb: "Langsamer Selbstmord mit Messer und Gabel." ;)

    Und ja, die Giftigkeit erkennt man nicht unbedingt am Gestank, aber wenn es mir den Magen rumdreht will mir mein Körper ganz deutlich etwas mitteilen. Und ich bin nicht bereit diese Signale zu ignorieren.

    Zum Thema PP/PE hab ich auch schon etwas gesagt, nur noch so viel: Weichmacher sind nicht überall in gefährlichen Mengen drin - nur leider steht nirgendwo drauf wo wieviel drin sind. Man kann Glück haben, oder auch nicht.
    Mein Glück fordere ich dann lieber im Casino heraus als in meiner Küche.
     
    Hallo !

    Gerade hat sich die EU aufgerafft einen Weichmacher zu verbeiten, der ERWIESENERWEISE KREBS verursacht.
    Aber NUR in BABYSCHNULLER ... toll diese EU ...

    Servus !

    Kurt
     
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