*Um welche KRANKHEIT/MANGEL handelt es sich?*

blume#

0
Registriert
29. Juli 2008
Beiträge
3
Hallo,
ich habe ein paar Bilder von meinem Problemfall!
einseins2's Photostream

Alle Jahre wieder kommen diese "Stellen" in meiner Grünfläche.
Düngung erfolgte mit Blaukorn.
Woran könnte es liegen?

Bin für jede Hilfe dankbar:!:
 
  • Einfach gesagt ein Stickstoffmangel - auch sichtbar an dem vielen Klee. Blaukorn wirkt halt nur zwei Wochen, danach ist die Wirkung weg. D.h. Du müsstest alle zwei Wochen düngen um mit Blaukorn Erfolg zu haben, also ca. 16 Düngungen pro Jahr.

    Wenn Du das jetzt durchkalkulierst, dann hast Du mit Blaukorn deutlich mehr Geld ausgegeben als mit einem hochwertigen Rasendünger.

    Ich empfehle Dir einen organisch-mineralischen N-P-K Rasenvolldünger bei etwa 5 Düngegaben pro Jahr von März bis Oktober, also etwa alle 8 Wochen. Bitte keine Langzeitdünger oder organische Dünger verwenden, die wirken zu langsam.

    Damit sollte sich der Zustand des Rasens um ein paar hundert Prozent verbessern.
     
    Hallo Rasenblogger , sehr interessanter Beitrag von Dir, schade nur, daß Du das nicht schon in meinem Dünger-Thread geschrieben hast :rolleyes:

    Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden hab, hat rein mineralischer Langzeit- Dünger letztendlich dieselbe Wirkung, das Ergebnis läßt nur länger auf sich warten.
    Ist das denn letztendlich ein großer Nachteil, wenn man etwas länger auf die Wirkung wartet, dafür aber nur 2-3 Mal in der Saison düngen muss ?
    Würde mich über einen Beitrag dazu von Dir freuen. :cool:

    ------
    molli, der immer noch auf der Suche nach greifbaren Dünger-Fakten ist...:-))
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • im Oktober noch ´nen Volldünger?

    niwashi, der im Oktober allerhöchstens nen Kali-betonten Dünger ausbringt ...

    sehe ich auch so, hab gute Erfahrungen mit Volldünger im September gemacht, aber später würde ich auch nur noch ohne Stickstoff düngen
     
    @ molli:
    Mineralischer Langzeitdünger wirkt in der Theorie gleich, nur langsamer. In der Praxis ist die Wirkung von vielen Faktoren abhängig, deshalb gibt es auch of Fälle in denen Langzeitdünger nicht oder nur schlecht wirken. Deshalb hast Du mit einem organisch-mineralischen Dünger eine einfachere, planbare Wirkung, dafür ein bis zwei Düngegänge mehr, wobei diese Dünger dann auch wieder billiger sind, so dass es aufs Selbe rausläuft.

    @ niwashi:
    Das ist ein weiterer Rasenmythos, dass an im Herbst die Düngung reduzieren soll. Geh mal im Frühjahr raus und sieh Dir öffentliche Rasenflächen an, da siehst Du jeden Hundepiss als dunkelgrünen Fleck. Das ist doch der beste Beweis, dass Rasen auch über den Winter Stickstoff verarbeitet. Rasen der im späten Herbst noch Dünger bekommt kommt besser durch den Winter, hat weniger Krankheiten und eine bessere Farbe. Mein Tipp: einfach mal aufprobieren, wir haben seit Jahren sehr gute Ergebnisse in der Rasenproduktion.
     
  • Stickstoff im Oktober bringt´s nur wenn der Winter mild wird. Ist er kalt wie der letzte, hat man nur Stickstoffauswaschung und düngt für die Eutrophierung der Gewässer. Da wir aber nicht wissen wie der Winter wird, ist es auch für den Geldbeutel besser, man düngt nicht mehr stickstoffbetont im Oktober.

    Apisticus
     
    Team Api!

    niwashi, der auch - übrigens - private Gärten vertikutiert ...
     
    Das ist genau der Grund warum ich eine organisch-mineralische Düngung empfehle. Der mineralische Anteil wird noch im Oktober umgesetzt, der organische über den Winter.
    Im Übrigen gibt es Untersuchungen nach denen eine Rasenfläche keine Stickstoffauswaschung verursacht, denn Rasen ist eine der Kulturen mit dem meisten Wurzelvolumen und der größten Nährstoffaufnahme. Das Argument mit der Eutrophierung der Gewässer ist also völlig aus der Luft gegriffen.
     
  • Zurück
    Oben Unten