Mein Refugium

Da hast Du natürlich recht, aber der Prozess läßt sich ein wenig beschleunigen. Die Bretter sind nur 20mm dick und ich habe sie seit Februar im Freien kontrolliert vorgetrocknet. Bisher haben sie keine Risse und, dank des trockenen Sommers, schon ordentlich Feuchtigkeit verloren.
Wenn ich jetzt ein paar davon in die Werkstatt räume, wo kontinuierlich 20°C und eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit herrschen, dann kann die Restfeuchte im kommenden Jahr durchaus schon im verarbeitbaren Bereich liegen.
Gucken wir mal.
 
  • Es ist soweit,heute noch ein schöner "warmer Tag" mit untergehender Sonne und derzeit 10 Grad.
    Es geht aber Temperaturmäßig weiter runter.
    Meine Hänge-Fuchsien kommen morgen rein, ich habe mich immer noch etwas gesträubt wegen der Blüten.
    Im Keller ist wieder der Überwinterungsplatz. Vorher kommt die Schere dran. :oops:
     

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    Dieses Jahr will ich mal versuchen, die Chilies zu überwintern. Mal sehen, ob das klappt und wie sich die Pflanzen im Vergleich zu frisch gezogenen verhalten.
    Besonders üppig waren sie in diesem Jahr nicht, was aber vermutlich mit dem durch das harte Brunnenwasser versalzten Boden zu tun hat. Im Winter tausche ich den Boden im gesamten Gewächshaus aus und versuche, im nächsten Jahr weitgehend auf Regenwasser zurück zu greifen.

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    Ein paar letzte Früchte waren noch dran.

    chiliereste_31.10.26.jpg
     
  • Heute durfte ich überrascht zur Kenntnis nehmen, daß der Schmetterlingsflieder einen Haufen Samen ausbildet.
    Faszinierend. Hab mir meine Buddleja genau betrachtet: die hat nicht ein einziges solches Samendings, obwohl sie prachtvoll geblüht hat und viel Insektenbesuch hatte. Es gibt sie also wirklich, die berüchtigten invasiven Sommerflieder? Warum ist meiner aber so brav? :unsure::fragend:
     
  • Faszinierend. Hab mir meine Buddleja genau betrachtet: die hat nicht ein einziges solches Samendings, obwohl sie prachtvoll geblüht hat und viel Insektenbesuch hatte. Es gibt sie also wirklich, die berüchtigten invasiven Sommerflieder? Warum ist meiner aber so brav? :unsure::fragend:
    Schneidest du die Blüten regelmäßig ab, um die nachkommenden Blüten zu stärken?
    Dann kommen auch weniger Samen, denn die brauchen ordentlich Zeit, sich zu entwickeln
     
  • In den vergangenen Jahren habe ich immer die Abfälle vom Pilze putzen unter den Eichen verteilt und gehofft, da Steinpilze etablieren zu können. Auf einer Koppel hier ganz in der Nähe steht eine nicht einmal 30cm dicke Eiche, unter der ich schon eine ganze Mahlzeit davon gefunden habe. Dementsprechend groß waren meine Hoffnungen.:)
    Für Steinpilze hat es noch nicht gereicht, aber zu meiner Freude konnte ich einen ersten Pilz entdecken, der bei uns unter dem Sammelbegriff "Marone" läuft. Mal gucken, wie das weitergeht.

    pilz_03.11.26_1.jpg


    pilz_03.11.26_2.jpg
     
    Sieht mir nicht nach einer „Marone“ aus. Darunter versteht man (hier zumindest) einen Röhrling, der im Anschnitt deutlich blaut. Ich könnte dir den lateinischen Namen jetzt raus suchen, aber du scheinst genügend in der Materie zu sein, um Bescheid zu wissen.
    Bei so einem massakrierten Exemplar ist die Bestimmung schwer….
     
  • Die rote Färbung unter der Huthaut ist ein charakteristisches Merkmal für… müsste ich nachgucken.
    Aber, und das ist in diesem Zusammenhang das Wichtige, es gibt keine Röhrlinge mit weißen Röhren, die giftig sind.
    Also, lass es dir schmecken! 👍
     
    Ich habe jetzt nochmal ein Bißchen herumrecherchiert und nehme an, daß es ein Rotfußröhrling ist. Daß das Aussehen je nach Standort ganz schön variieren kann, macht die Sache nicht einfacher. Sehr ähnliche Pilze, die so wie manchmal der Rotfußröhrling eine hellbraune, rissige Kappe haben und im Anschnitt sofort blau werden, nennen wir hier Schafsnase. Mitgenommen werden sie eigentlich nur als "Notpilz", wenn sich gar nichts anderes finden läßt.

    Dieses Jahr hat es aufgrund der langen Trockenheit erst sehr spät Pilze gegeben. Dafür sind die Steinpilze aber ganz besonders gediehen, so daß ich gar nichts anderes mitgenommen habe.
    Pfifferlinge fehlen leider ganz. In den letzten Jahren hat sich deren Bestand stark erholt und es gab ein paar mal richtige Massenernten.
    Interessant wäre mal, warum das so ist. In meiner Kindheit fand man sie noch reichlich. Dann, in den 80ern verschwanden sie fast ganz. Erst in den letzten ca. zehn Jahren wurden es wieder mehr. Ein Kumpel meint, es hinge mit dem sauren Regen zusammen. Seit der pH- Wert des Bodens wieder klettert, nehmen auch die Pfifferlinge wieder zu.
    Anderseits ist der Boden in einem Kiefernwald, der auf weißem Sand steht und dessen Unterwuchs im Wesentlichen aus Moos besteht, auch nicht wirklich neutral. :unsure:
     
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