Rosmarinstecklinge bewurzeln

Platero

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29. Jan. 2021
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6.247
Ort
Im Hessenland
Hallo,
Ich wollte eine Buxhecke, die durch den Zünsler gemordet worden ist, durch eine Rosmarinhecke ersetzen. Eine Pflanze, die Stecklingsmaterial liefern könnte, ist vorhanden.
Allerdings brauche ich ziemlich viele, so dass ich den möglichen Ausfall gering halten möchte…
Was ist die beste Methode? Sand? Kräutererde? Und wann?
Vielen Dank für euren, wie immer, hilfreichen Input! ☺️
 
  • Hallo Platero,

    eine seht gute Idee !

    Mein Vorschlag:
    - Juni / Juli ist eine gute Zeit
    - diesjähriges Holz
    - ca. 10 cm lang oder länger, wenn unten schon ausgereift
    - den Teil entblättern, der im Substrat steckt
    - Kräutererde, kann mit 10-20 % Sand abgemagert werden
    - hohe Luftfeuchtigkeit
    - ab ca. 35° C lüften

    Wenn alles klappt, kannst Du im kommenden Frühjahr umtopfen.

    In der Baumschule hatten wir im Folientunnel bei Ziergehölzen Anwachsquoten von 90 % und mehr.
    Das wird man zu Hause vermutlich nicht hinbekommen, daher besser mehr stecken, als Du vermutlich brauchst.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Vielen Dank, @JoergK! Dann mache ich das so, wie du gesagt hast. Ich berichte dann ggf. über Erfolg oder Misserfolg.
    Nur mit der „gespannten Luft“ muss ich noch überlegen, wie ich das bewerkstellige. Am Besten wohl mit Holzstäben und einer durchsichtigen Plastiktüte.
     
  • Ich würde meinen, dass Du durchaus schon im April/Mai Deine Stecklinge stecken kannst.

    Ich mache dass immer mit Salbei. Im April, wenn ich Salbei zurückschneide, stecke ich
    die abschnittenen Teile in Blumentöpfe, immer schön feucht halten. Kann später, wenn richtig bewurzelt, ins Freiland. Klappt gut.
    Sind auch mal ein schönes Geschenk.
    Genauso wird es mit Rosmarin gehen.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Rosmarinhecke nur eine niedrige Hecke werden soll? Oder wohnst Du in einer Gegend, wo der Rosmarin bis 1m hoch wird?
    Bei uns wird Rosmarin nur 30-40 cm hoch und ist nicht sehr winterhart.
     
    Die jetzige Buxhecke ist auch nur 20-30 cm hoch und ist eher symbolische Abgrenzung zum Fußweg, als „Sichtschutz“.
    Wo ich wohne, wird Rosmarin durchaus 1m und mehr, wenn man ihn lässt 😉. Er neigt dann allerdings dazu, auseinander zu fallen.
    Im hessischen Bergland wird er wohl eher nicht so hoch, die Winter sind durchaus einen „Ticken“ härter. Ich denke aber, dass die Winterhärte ausreichend sein wird. Und wenn nicht, ist ja nichts verloren, außer ein wenig Mühe.
     
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