Farn in mineralischem Substrat

akel78

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Ich habe in letzter Zeit viel zu mineralischem Substrat gelesen (Pon, Vulkaflor, Rotopor etc.) und mir voller Optimismus was gekauft, um meinen Zimmerpflanzen damit ein besseres Leben zu bieten.
Leider mag es der Farn anscheinend überhaupt nicht. Zumindest bekommt er immer mehr braune Ränder an den Blättern. Welches Substrat würdet Ihr lieber empfehlen? Oder sollte ich noch abwarten, ob er sich wieder erholt?

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  • Hi Akel und willkommen im Forum.

    Ich halte mineralischem Substrat schon für das optimale Kübel-/Topf-Substrat.

    Wieviel tage liegen sich umtopfen und den eingestellten Bildern?
    Sicher, dass es nicht zu nass im Topf ist.
    Falls nicht, könnte auch ein physiologischer Schaden (Stress) sein – dann noch abwarten und beobachten.
     
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zumindest Pon sehr schwer feucht zu halten ist. Beim Gießen rinnt das Wasser und evtl. der Dünger, sofort unten raus, es ist dann auch schwer zu erkennen, ob das Substrat noch Feuchtigkeit gespeichert hat.
    Bei Sukkulenten oder Pflanzen, die allergisch auf nasse Füße reagieren, ist das ja durchaus so gewollt.
    Dem Farn könnte es schlichtweg zu zeitweilig trocken sein.
     
  • Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Der Farn sah vor dem Umtopfen auch nicht super aus, deshalb habe ich es auch getestet mit dem Substratwechsel. Wurzeln waren nicht wirklich vorhanden und einige braune Flecken da. Auch hat er schon länger keine neuen Triebe gebildet. Aber jetzt werden die ganzen Ränder braun.
    Es müsste Hirschzungenfarn oder Nestfarn sein.
     
  • Hmm..... Der Nestfarn wächst epiphytisch, der Hirschzungenfarn ist in D. eine Outdoor-Pflanze. Passt beides nicht so richtig. Ich vermute, Du hast eher etwas Tropisches.

    Deine Beschreibung in #5 spricht Bände. Aber dazu werden sich bestimmt noch die beiden "Ersthelfer" melden. ;)
     
    Ja wahrscheinlich hatte er zu viel Staunässe und dadurch Wurzelschäden. Bei mineralischem Substrat heißt es, dass die Wassergabe gleichmäßiger vonstatten geht und man dadurch nicht so schnell totgießen kann. Deshalb hatte ich es für eine gute Idee gehalten 😅
    Ich habe die Pflanze auch schon ca. 10 Jahre und so schlecht sah sie noch nie aus. Wahrscheinlich ist es auch Zeit sich zu trennen…
     
    Hat der Hirschzungenfarn (?) eventuell einfach eine zu geringe Luftfeuchtigkeit? Auch scheint er phasenweise zu wenig Licht gehabt zu haben. (Ich bin aber kein Farnexperte und kann zur Substratfrage nichts beitragen.)
     
    Ja wahrscheinlich hatte er zu viel Staunässe und dadurch Wurzelschäden. Bei mineralischem Substrat heißt es, dass die Wassergabe gleichmäßiger vonstatten geht und man dadurch nicht so schnell totgießen kann. Deshalb hatte ich es für eine gute Idee gehalten 😅
    Ich habe die Pflanze auch schon ca. 10 Jahre und so schlecht sah sie noch nie aus. Wahrscheinlich ist es auch Zeit sich zu trennen…

    Welches Substrat hast Du denn genau benutzt ?
    Mineralisches Substrat lässt, wenn es grob ist, Wasser schnell abfließen, schützt aber nicht vor Staunässe im Übertopf.

    Wenn Du an der Pflanze hängst, solltest Du versuchen, sie zu retten.
     
  • Sie sieht heute tatsächlich schon besser aus. Ich werde also mal abwarten, wie sie sich entwickelt. Das Substrat ist ungedüngt von Rotopor 2-5mm
     
  • Der Farn sah vor dem Umtopfen auch nicht super aus, deshalb habe ich es auch getestet mit dem Substratwechsel. Wurzeln waren nicht wirklich vorhanden und einige braune Flecken da.
    Sie sieht heute tatsächlich schon besser aus. Ich werde also mal abwarten, wie sie sich entwickelt. Das Substrat ist ungedüngt von Rotopor 2-5mm
    Ja, gib ihm Zeit und reduziere die Verdunstung – z. B. mit einem übergestülpten transparenten Beutel, der ein paar Löcher hat.
     
    Das ist sicher ein gutes Material.

    Wenn Du auf moderate Feuchtigkeit achtest und Staunässe vermeidest, sehe ich eine Chance, dass er sich bekrabbelt. ;)
     
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