Ideen um Garten abzutrennen

Dani117

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17. Juni 2022
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Hallo, ich wohne in einem Zweifamilienhaus, wo der Garten aktuell noch zusammen genutzt wird. Nun würden wir den Garten gerne abtrennen wegen mehr Privatsphäre. Vielleicht hat jemand eine Idee. Ich dachte an eine Kombi aus Sichtschutzelementen/Pflanzen oder Kübel mit Spalier. Es sollte auch nicht allzu teuer und aufwändig werden. Hoffe auf eure Ideen und hänge mal ein paar Bilder des aktuellen Gartens an. Ich habe es markiert wo die Abtrennung hin soll. Die Bananenpalmen werde ich umpflanzen
 

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  • Soll es eine dauerhafte Lösung sein, oder muss die Abtrennung schnell wieder weggeräumt werden können? Und wie undurchsichtig soll es werden?

    Ich dachte an eine lockere Reihe mit Beerensträuchern und vielleicht Spalierobst, aber das wäre dauerhaft.
     
    Das ist doch nicht dauerhaft. Für mich wäre das mit Beton...

    Die Frage ist offen, wie hoch das werden muss...
     
  • Es soll schon eine dauerhafte Abtrennung werden. So ca 1,60 m hoch oder höher. Kann ruhig etwas lockerer sein. Also muss nicht 100% blickdicht sein. Also es ist ca eine Breite von 5m
     
    Also wollt ihr nicht komplett mit einer Sitzecke dahinter verschwinden?

    Eine Hecke ist sicher eine tolle Idee. Es gibt immergrüne und welche die zumindest im Winter etwas Sichtschutz bieten.
    Kommt jetzt auf die Zeit an, die du investieren möchtest...
     
  • Ja hab auch an eine Hecke gedacht. Evtl mit Sichtschutzelementen dazwischen. Es geht nur darum, dass ich den Teil des Gartens auch nutzen kann ohne mich total beobachtet zu fühlen. Vielleicht mal mit dem Liegstuhl rausliegen oder so. Die Terrasse auf dem Bild gehört dem Nachbarn.
     
    Hallo Dani,

    für mich ist die Frage am ehesten, wie schnell es gehen muss.

    Privatsphäre im Garten ist einfach eine tolle Sache - bestimmt auch in beidseitigem Interesse.

    Schnell geht natürlich Sichtschutz aus Holz. Ich habe eine Sichtschutzwand aus Douglasien- Rhombusleisten gebaut und bin sehr zufrieden damit. Je nach dem kann sowas aber auch ne ganz schöne Wucht sein - man kann ja aber auch von beiden Seiten aus etwas davor Pflanzen, was es dann optisch mit der Zeit auflockert.

    Wenn ich mir die Bilder anschaue, würde ich aber eher auf eine Hecke oder eine etwas lockerere Bepflanzung mit Büschen setzen. Wir haben an einer Grundstücksgrenze eine Hecke aus portugiesischem Kirschlorbeer gepflanzt, weil wir dort auch im Winter Sichtschutz haben wollen.
    Wenn ihr im Winter dort keinen Sichtschutz braucht, würde ich eher Büsche Pflanzen wie Haselnuss, oder Blühendes wie Schneeball, Forsythie, Felsenbirne oder dergleichen mehr. Mutige Menschen trauen sich auch, Bambus zu pflanzen, der wächst schnell, vermehrt sich aber über Rhizome wie der Teufel, weshalb er eine Wurzelsperre benötigt um nicht irgenwann im ganzen Garten zu wachsen.

    Ich würde an deiner Stelle übrigens auf 180cm planen, um sich tatsächlich unbeobachtet zu fühlen. Der Kopf und die Augen des Menschen sind leider verdammt hoch am Körper angewachsen ;)

    Viel Erfolg und gute Ideen wünsche ich!
     
    Hallo Dani,
    die hier genannten Sträucher werden viel zu üppig für die Abtrennung in dem nicht sehr großen Garten:
    würde ich eher Büsche Pflanzen wie Haselnuss, oder Blühendes wie Schneeball, Forsythie, Felsenbirne oder dergleichen mehr.

    Für Bambus muss man gar nicht so mutig sein :D
    Mutige Menschen trauen sich auch, Bambus zu pflanzen, der wächst schnell, vermehrt sich aber über Rhizome wie der Teufel, weshalb er eine Wurzelsperre benötigt um nicht irgendwann im ganzen Garten zu wachsen.
    Fargesia-Arten verbreiten sich nicht. Sie werden brav dicht um die Basis herum immer größer ohne lange Ausläufer zu machen (das macht nur die Art Phylostachus!)
    Bambus (Fargesia) mit schmalen Sichtschutzelementen kombiniert fände ich sehr schön an der Grenze.

    vielleicht Spalierobst, aber das wäre dauerhaft.
    Und dauert, bis es einigermaßen dicht ist.
    Dennoch eine sehr schöne Idee :love:.

    Ansonsten bin ich als bekennender Fan von Hainbuche für die Pflanzung einer solchen Hecke.
    Naturnah, günstig in der Anschaffung, pflegeleicht/genügsam, lässt sich gut schneiden und ist in der Optik recht neutral.
    Portugiesischen Kirschlorbeer finde ich optisch auch passend, habe aber keinerlei Erfahrung zu Pflege oder Schnitt.
     
    Um die "abgeschirmte Ruhe" schon diesen Sommer genießen zu können, würde ich je nach Budget
    • vorerst Seitenrollos/markisen aufstellen, die sind meist nur ca. 1,6 m hoch. Können aber erhöht aufgebaut werden und vor der unteren "Streifen-Lücke" würde ich Blumenkästen stellen.
    • Kostenintensiver sind hohe Kübelpflanen (auch Bambus) die dicht an dicht gestellt werden können, brauchen aber täglich Wasser.
    Eine dauerhafte Variante würde ich erst im Herbst angehen:
    • Bis dahin ist Zeit für die Planung
    • Dann entfallen die "Freiluft-Kaffeekränzchen" und das Sonnenbaden sowieso
    • Bei Arbeiten läuft nicht soviel Schweiß
    • Zum Pflanzen idele Zeit
    Fargesia-Arten verbreiten sich nicht
    Aber man kann meistens drüberschauen, da sie oben auseinander fallen, sich nach aussen biegen.
     
  • Gute Nachbarn, alte Nachbarn, neue Nachbarn, wann beginnt der Ärger oder nicht.
    Ich würde erstmal einen Gitterstabzaum dahin bauen und darin diese Sichtschutzdinger einbauen.Screenshot_1.webp
    Dann könnt ihr davorpflanzen, was ihr wollt und wann ihr wollt und es wächst nicht zum Nachbarn.
    Ansonsten müsst ihr an der Grenze gemeinsam mit dem Nachbarn aussuchen.
    In Sachen Bepflanzung an der Grundstücksgrenze gibt es Abstandsregeln für Pflanzen.
    Erst wenn eine Grenzbepflanzung 5 Jahre steht, hat diese Bestandsschutz.
    Das sind aber Regeln aus Kassel.. Was wie hoch an der Grenze erlaubt ist steht in den Landesbauordnungen,
    Nachbarschaftsgesetz und ggf. anderen Satzungen der jeweiligen Gemeinde.
    Anfragen bei Behörden immer schriftlich oder Telefonate mit Aktennotiz.
    Ich habe gerade mal wieder einen Fall, wo die Erben beim Nachbarn ALLES gem. Bauordnung zurückbauen lassen.
    Ein teurer Kampf.

    Hallo, ich wohne in einem Zweifamilienhaus, wo der Garten aktuell noch zusammen genutzt wird.
    Wenn da keine Grundstücksgrenze ist gilt das vorab geschriebene nicht.
    Wenn es gemietet ist, muss dann der Vermieter bzw. Eigentümer zustimmen.
     
  • Dein Zaun trifft es aber nicht mit " nicht Aufwändig"... Dazu macht man in der Regel auch ein Betonfundament.

    Ich würde mich auf jeden Fall mit den Nachbarn abstimmen...
     
    Aber man kann meistens drüberschauen, da sie oben auseinander fallen, sich nach aussen biegen.
    Ab einer gewissen Höhe ist das nicht mehr relevant.
    Und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate finde ich irgendwie doof :oops:
    @Dani117 geht es wohl erstmal um Sichtschutz allgemein.
    So, dass sie in ihrem Gartenteil nicht mehr komplett auf dem Präsentierteller steht.
    Da würde der Vorschlag aus Sichtschutzelementen auch mit - noch nicht sehr hohem - Bambus/Fargesia durchaus passen.

    Gute Nachbarn, alte Nachbarn, neue Nachbarn, wann beginnt der Ärger oder nicht.
    Ich würde erstmal einen Gitterstabzaum dahin bauen und darin diese Sichtschutzdinger einbauen.
    So würde ich den Beginn einer schlechten Nachbarschaft bezeichnen und zwar von demjenigen ausgehend, der das Ding dahin stellt.

    Ansonsten müsst ihr an der Grenze gemeinsam mit dem Nachbarn aussuchen.
    Das wäre sicher die optimale Lösung.
    Am besten mit Kostenteilung und schriftlich mit den beteiligten Parteien festgehalten.
    Egal, ob Eigentum oder Miete.
     
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