Wunderbeere

Bzgl. "Wunderbeere"... ich liebäugele seit Jahren damit Sanddorn zu pflanzen. Der enthält ja auch jede Menge gesunde Inhaltsstoffe, und ist hier über den exotischen Modefrüchten ziemlich in Vergessenheit geraten, wie so einiges andere auch.
Früher gab es im Winter eben Sanddornsaft, Hagebuttenmarmelade & Co. als Vitaminspender.
Hat hier zufällig jemand Sanddorn im Garten und erntet und verarbeitet ihn?

Bzgl Äpfeln... wir kaufen im Winter Äpfel statt exotisches Obst, sie sind ein klassisches Lagerobst und müssen auch im Winter nicht von der anderen Seite der Erdkugel kommen. Viele Apfelsorten lassen sich bis zum April im Kühllager lagern, was hier im Erwerbsgartenbau auch praktiziert wird (da gibt es ganze Forschungsarbeiten aus dem Erwerbsgartenbau über Lagermethoden bei Äpfeln, Birnen etc.). Sehe daher keinen Grund, im Winter auf Äpfel zu verzichten und stattdessen exotisches Obst zu kaufen.

edit ich lese zwar gerade, dass die Ökobilanz ab dem Frühjahr bei heimisch gelagerten Äpfeln auch nicht mehr besser ist als bei Äpfeln von Übersee...
Äpfel im Vergleich: Was ist besser für die Umwelt: Bodensee- oder Neuseelandapfel? | BR.de
Aber dann ist es eben nur noch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Ökologisch konsequent wäre es dann, ab Ende des Winters komplett auf Obst zu verzichten, ganz egal welches und wo es herkommt.
 
  • Heidelbeeren fanden wir erst in Pfannkuchenform erfreulich.

    Ich bin eben auch gerne sammeln gegangen. Allerdings musste ich auch nicht tagelang. Wir haben einfach gesammelt wenn wir beim Wandern daran vorbei kamen. Papa wusste es schon einzurichten...😉 ich fand das schon immer toll, wandern und Zeug sammeln. Völlig egal ob Steine, Blumen, Pilze oder Beeren. Hauptsache die Taschen oder Münder voll Zeug.🤣
     
  • Ich habe seit ca. 20 Jahren einen Heidelbeerstrauch im Kübel, den ichauf ca. 1,8 x 1,8 m halte.
    Vergangenen Sommer hat er mir 3,1 Kg Heidelbeeren beschert :D
    Die meisten habe ich eingefroren. Auch habe ich in der Saison auf dem Wochenmarkt zugekauft und dank eines großen Gefrierschranks haltbar gemacht.
    Doch nicht jeder hat entsprechend viel Platz.
    Eine Freundin, zuckerkrank, kann ausser Heidelbeeren kaum Früchte zu sich nehmen, ist zum Beispiel auf die peruanischen angewiesen.
    Auch ich habe sie diesen Herbst öfter gekauft.

    Wie dem Bericht zu entnehmen, bieten die Heidelbeerplantagen Arbeit und ein bißchen mehr "Wohlstand" für die Bevölkerung.
    Woher soll ich das Recht nehmen, das zu kritisieren, schlieslich werden keine Tiefbrunnen gebohrt, wie andernorts, für die in Deutschland so beliebten Avocados...
    Wenn die Gletscher in den Anden erstmal abgetaut sind, worauf die peruanische Bauern keinen Einfluss haben, ist sowieso Schluss...


    Da bin ich voll und ganz bei DIR.
    Mir sind Plastiksäcke mit Humus in der Wüste100 mal lieber als gerodete Regenwälder wegen Palmöl.
    Leider wird in einigen Regionen von sammeln und essen der Heidelbeere wegen des Fuchsbandwurmes abgeraten.
    Ich muss Medikamente mit Nebenwirkungen einnehmen - seit meiner "Blaubeerenkur" Nebenwirkung gleich 0.
    Ich steige hier aus und werde demnächst für mehrere Wochen verschwinden.

    JA mit dem Flugzeug, werde aber durch weniger heizen und Verzicht auf Auto die durch mein "Flugverhalten" entstandenen Emissionen wieder auszugleichen.

    gute Zeit wünscht der Hibiskusfreak
     
  • Moin, @Hibiskusfreak , alle Gute wünsch ich dir für deine Weltreise oder was es ist. Bring uns Bilder mit in der gewohnten Hibiskusfreakqualität, wenn es sich machen lässt. Bon voyage, bleib nicht zu lange weg!!!
     
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