Gelöst! Idee, was das sein könnte?

Rosabelverde

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Ich weiß nichtmal, ob sich das um Pflanzenartiges, Pilzartiges oder Tiereier handelt.

Hier im Garten wurde eine Pappel gefällt, die oben top aussah und an der Basis nur noch aus Mehl bestand. Hab die morschen Teile zerlegt und fand darin dieses rote Zeug, wuchs so in kleinen Feldern, oder besser Clustern, und war selbst dem botanisch gut bewanderten Baumfäller unbekannt.

Eigentlich sah's faszinierend aus. Scheint da auch ohne Licht ausgekommen zu sein. Für was haltet ihr das? (Ist eine Makroaufnahme. Die roten Dinger sind kaum 1 mm groß.)

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Zuletzt bearbeitet:
  • AW: Idee, was das sein könnte?

    Könnten Eier von einem Insekt sein... Das vielleicht auch für den Zustand der Pappel verantwortlich ist.
     
  • AW: Idee, was das sein könnte?

    Oh, danke, Pit! Du hast mich auf genau die richtige Fährte gesetzt. (Wie immer! ;)) Das Foto auf der ARBOFUX-Seite war überzeugend ähnlich.

    Also doch ein Pilzbefall, und die roten Dinger sind die Pilzsporenlager. "Krebs" ist genaugenommen eine falsche Bezeichnung.

    Äußerlich sah man der Pappel nichts an!, keiner ahnte, dass der Baum so gefährlich war ... "einmal mit dem Stiefel dagegengetreten und das Ding wär umgefallen", meinte der Baumfäller. Dabei hat sie noch kürzlich 2 Stürmen standgehalten und war schon wieder voller Blattknospen! :d
     
  • Dass der botanisch bewanderte Baumfäller Nectria nicht kennt, wundert mich doch sehr.
    Vermutlich kennt er dann den Rotpustelpilz ebenfalls nicht.
     
  • Sorry, Pit, das hab ich falsch in Erinnerung gehabt. Als ich dieses hübsche rote Zeug entdeckte, war's nicht der Baumfäller selbst, sondern sein ratloser Assi, der neben mir stand, und der mich sogar noch an seinen Chef verwies mit meiner Frage, aber im Säge- und Schredder-Getöse des Tages hab ich 's vergessen.
     
    Hätte mich auch wirklich gewundert, wenn es der Holzfäller nicht gewusst hätte.
     
    Du willst damit sagen, dass dieser Pilzbefall eine häufig vorkommende Baumkrankheit ist? Wie groß ist denn die Ansteckungsgefahr für andere Bäume? Davon stand nichts in den beiden Artikeln, die ich gelesen habe. Aber da wohl Obstbäume oft betroffen sein sollen, mach ich mir jetzt einige ungute Gedanken ...

    ... die aber zu nichts führen, denn was ich brauche, sind nicht meine liebevoll ausgemalten höchstpersönlichen Horror-Szenarien, sondern Tatsachen-Infos. Die Obstbäume hier sind nämlich auch schon recht betagt. Ich geh also nochmal auf die I-Net-Suche. Oder weißt du's gleich auswendig?
     
    Du willst damit sagen, dass dieser Pilzbefall eine häufig vorkommende Baumkrankheit ist?


    Dort, wo es häufig regnet!
    Da der Pilz aber ein ausgesprochener Wundparasit ist, braucht er entsprechende Wunden/Verletzungen am Holz über die er eintreten kann.
    Scheuerstellen, Frostrisse, Schnittwunden, Hagelschäden etc. können entsprechende Eingänge schaffen.

    Ältere, etablierte Bäume werden in der Regel seltener und nur partiell befallen.
    Jüngeren Pflanzen kann der Pilz durchaus das Lebenslicht ausblasen.
     
  • Hmmm, wenn das an älteren Obstbäumen eher partiell auftritt, kann man den Pilz dann durch ausschneiden wieder los werden? *hoff*

    Liebe Grüße :?
    Marlen
     
    Schau mal auf der Seite von Arbofux, Marlen, da stand was von Bekämpfung, aber ich hab's mir nicht gemerkt, weil der Baum ja nun eh hinüber ist. Jedenfalls ist es kein aussichtsloser Kampf. Hast du denn diesen Pilz schon bei dir im Garten?
     
    Hi Rosabel,

    Danke für deinen Tipp. Hab schon mal gelunkert: sehr informativ diese Seite (mit allen folgenden).
    Müsste mal in den Obstbaumgarten gehen, aber ich befürchte der Pilz isses. :(
    Und viel Hoffnung habe ich nicht.

    Liebe Grüße :?
    Marlen
     
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