Bei mir war die Sache schon 2012/13 enorm. Ich habe sehr viele rote Ameisen in fast jedem Beet. Manchen Pflanzen macht das nicht viel bis wenig aus.
Es gibt aber auch welche, die starken Schaden nehmen. Den schlimmsten Schaden richten sie, bei mir, an Kartoffeln an.
Man kann sie zwar noch nutzen indem man sie innerhalb von 3 Tagen kocht und vorher dick schält, aber von Pellkartoffeln und Lagerfähigkeit kann keine Rede mehr sein.
Ich erinnere mich, das ich von 2009 bis 2011 die Holzpellets und Holzspäne von den Kaninchen und Meerschweinchen in den Kompost gegeben hatte und beim Ausbringen feststellte, dass das Holzzeug noch nicht verkompostiert war.
Trotzdem kam es im Herbst auf die Beete. Im Frühling und Sommer danach bemerkte ich dann vermehrt Ameisen. Vorallem rote, kleine. Aber auch "normale". Seit dem vermehren sie sich kontinuierlich.
Irgendwie bringe ich das nicht mehr auseinander... Ist das nun Zufall, oder haben die "rohen" Holzabfälle die Ameisen vermehrt in meine Beete gelockt? Denn Ameisen verbinde ich vorallem mit Wald, (Wald = viel Holzreste ->Ameisen ?) Keine Ahnung.
Jedenfalls ist das seit den letzten Jahren mein schlimmster "Schädling" im Garten.
Und im August (war es 2012 oder 2011 ?) haben sich gleichzeitig (gefühlt) Millionen von geflügelten Ameisen aus dem Boden erhoben und sind durch die Luft geschwirrt. Das war ziemlich unheimlich und hatte ich in den letzten 10-12 Jahren auch noch nicht erlebt...
Mit Ameisen kannst du mich also jagen.
Trotzdem habe ich nicht vor sie mit käuflichem "Gegengift" ala´ Bayer und Co zu bekämpfen. Dann doch lieber Ameisen.
Aber ich werde herausfinden, was die "Biester" anlockt bzw vertreibt und dann entsprechend Maßnahmen ergreifen. Ich denke ja immernoch, dass es die Holzabfälle waren. Niem jedenfalls scheint ihnen (genau wie den Marienkäfern) nichts auszumachen.