Angst vorm kleinen Dieb

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24. März 2013
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Rheinland
Guten Abend,

ich bin noch immer traumatisiert!

Meine Eltern schenkten mir letztes Jahr einen kleinen Stachelbeerstrauch. Er trug sehr erfolgreich und bildete sehr sehr viele Früchte (trotz einpflanzen im April). Wir zählten 24 kleine Beeren, die kurz vor der Reife waren. Am nächsten Tag schaute ich nach meinem kleinen Liebling und was musste ich sehen? ALLES WEG! Nicht eine Beere, keine Reste auf dem Boden! Wir waren wirklich sehr enttäuscht. Es war einfach alles weg! Über Nacht!

Welches Tier könnte dafür verantwortlich sein? Mein Vater tippte spontan auf Waschbär?!

Kurzer Tatbestand:

Über Nacht wurden 24 Beeren säuberlich abgetrennt und es wurden keinerlei Spuren hinterlassen. Egal wer, er trotzte den zahlreichen Stacheln... Die Johannesbeeren blieben unangetastet.

Wisst ihr einen Rat? Sollte es tatsächlich ein Bärchen sein, wird wohl auch kein Netz helfen. Ich teile wirklich gerne, aber das war einfach mies :mad:

PS: Der Schrebergarten befindet sich in Düsseldorf.
 
  • Hallo Sarkuma,

    genauso so etwas ist bei mir im Garten im letzten Sommer an meinen dreijährigen Sträuchern passiert. Alle Stachelbeeren, gerade reif geworden, über Nacht verschwunden. Mein Mann hat beobachtet, dass Amseln die Beeren geklaut haben. Mit dem Schnabel abgepickt und dann verschleppt. Es gab deshalb keinen leckeren Beerenkuchen an dem Wochenende. Dieses Jahr schütze ich die drei Sträucher mit einem Netz.

    Ich kann Deine Enttäuschung gut nachvollziehen.

    ;)

    Herbstrose
     
    Also könnten es doch Amseln sein? Hätte gedacht, dass die etwas mehr Chaos hinterlassen ôÔ

    Ok, dann wird der Ministrauch doch mit einem Netz veredelt.. vllt klappt es dieses Jahr :) Prinzipiell teile ich alles mit Schnecken, Hasen und Vögeln.. aber jede einzelne war einfach gemein ;)
     
  • Naja, letztes Jahr sind mir rund 20 Keimlinge auf dem Weg zum Garten gestorben. Das war auch schrecklich =D. Liebevoll gehegt / gepflegt und dann sind alle Pflänzchen von mir gegangen :( Gibt im Leben sicherlich schlimmeres, aber da litt mein Ziehmutterherz wirklich ;o)

    Das Stachelbeerproblem lag vorallem darin, dass ich meinem Freund verboten habe zu naschen.. das darf ich mir heute noch anhören. :d
     
  • Neben den Piepern sind auch Igel wahre Naschkatzen!
    Vor einigen Jahren, als ich die Tomatenpflanzen noch regelrecht auspflanzte ins Beet, wunderte ich mich nicht schlecht.....
    die fast reifen Tomaten, die vll. noch so einen oder 2 Tage gebraucht hätte, ich voller Vorfreude, verschwanden über Nacht.
    Das wurde mir zu dumm, hatte ich doch ganz andere Verdachte....
    mich also auf die lauer gelegt und als ich es des nächtens regelrecht schmatzen hörte... mit der Taschenlampe hin... saß da ein dicker Igel fröhlich an meinen Tomaten!
    Seither gehen die Tomis in Pflanzkübel und werden so abgestellt, dass die Igel keine Chance mehr haben.
     
  • Menschliche Gier hatte ich tatsächlich auch schon im Verdacht! So ein Zäunchen ist wirklich schnell überwunden und kein wirkliches Hindernis. Aber da wären mir Igelschnauzen und Waschbärpfoten bei Weitem lieber :)

    Ob es nun mein Freund war (Der Garten) oder irgendwelche Nachbarn... Ich werde es wohl nie erfahren :D
     
    Bei uns ist es auch schon so passiert. Wir hatten ein ziemlich altes
    Stachelbeerbäumchen, daß auch jedes Jahr richtig viele Beeren trug.
    2011 hing dieses Bäumchen total voll, und ich sagte noch zu meinem
    Mann, morgen müssen wir die Stachelbeeren leeren. Als ich am nächsten
    Abend in den Garten kam, war das Bäumchen ratzeputz leer. Auch nichts
    am Boden zu sehen.. die Beeren einfach weg. Wir wissen bis heute nicht,
    wer oder was das war.
     
    Oh, dann warten die kleinen Monster tatsächlich immer die letzte Nacht ab.. damits noch mehr weh tut!

    :d
     
    Ich habe mir heute bei der Versandgärtnerei P......e einen Schutzkäfig (Gestell mit Netz darüber) mit den Maßen 125 x 125 x 125 cm zum Sonderpreis von 29,95 € bestellt. Wenn die Stachelbeeren zu reifen beginnen, werde ich ihn über meine beiden Sträucher stellen. Vielleicht habe ich dann einmal eine Ernte für einen leckeren Kuchen.
    Die Vögel können sich dann anderweitig bedienen. Es gibt noch genügend Nachbargärten und Gehölze. Auch unser Kirschbaum wird jedes Jahr von den Vögeln besucht. Die dürfen das, denn meistens haben wir genügend Kirschen für alle.

    ;)

    Herbstrose
     
  • Oh, das hört sich aber wirklich günstig an! Wäre eine Überlegung wert. Ich liebäugel auch schon mit Hasenlaufgittern für die jungen Zucchinipflanzen.
     
  • Ich würde kleine Nager nicht ausschließen. Sie können gut klettern und legen vielleicht Vorräte an.
     
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