Stell zB einen Ahornbonsai in der Wachstumszeit mal für 3 Monate in den dunklen aber warmen Keller und zähle danach wieviele Blätter er noch hat.
Oha... jetzt haben wir auch noch einen Bonsai. Bonsai sind doch auch wieder was ganz anderes... aber in Ordnung.
Zudem reden wir nicht von einer warmen Überwinterung in einem dunklen Loch, sondern von kalt und recht dunkel, oder eben kalt und hell, oder warm und hell....
Das im dunklen, warmen Keller etwas schief läuft, ist klar... aber zunächst einmal denke ich, daß die biologischen Symptome erst einmal ein paar andere sind. Ob diese bei einem Bonsai allerdings so zu Tage treten.... ich weiß es nicht.
Nimm mal eine normale
Camelia, auch dort tritt vor dem Blattfall etwas besonderes auf, und wäre ein eindeutiges Zeichen...
Aber sehr dunkel und sehr kalt, ist in vielen Fällen kein Problem (ersteinmal).
Aber generell den Blattfall bei Zitruspflanzen auf Lichtmangel zurück zu führen... ich könnte verstehen, wenn die Pflanzen absolut Lichtlos stehen würden, doch meist stehen die Pflanzen doch nicht sooo dunkel, und dann immer Lichtmangel anzuführen, ich bleibe dabei:
Gewagt ist hier vorsichtig und höflich ausgedrückt... denn bisher fehlen biologische Fakten.
Denn bei
Citrus wird der Blattfall aufgrund Lichtmangel in keinem Werk erwähnt, weder in Citrus Industry Vol. 2, noch im neueren und von den meisten Experten hochgelobten Werk Biology of Citrus.
Es gibt einen von Svertson beschriebenen Prozess, der durch Lichtmangel usgelöst wird, doch hier stehen ganz andere Faktoren zur Debatte...
Also, mir persönlich fehlen definitv die logischen und biologisch untermauerten Gründe.
Wie gesagt, Du kannst es schreiben, Du kannst es raten, Du kannst es jedem erzählen, und ich bleibe dabei:
Gewagt trifft diese Aussage in der höflichsten Form.
Und da von uns keiner nachgeben wird/will/kann, drehen wir uns im Kreis und ich breche daher die Diskussion ab.