Wildwuchs-Wiese in "Garten" verwandeln

GartenTom75

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29. Juni 2026
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Hallo zusammen,

ich war bisher gelegentlich ein stiller Mitleser.
Jetzt steht aber nach langer Zeit die Gestaltung unserer Außenanlage bzw. Garten an.
Es soll überwiegend eine Rasenfläche werden. Auf dieser Fläche entsteht dann auch noch ein Grillplatz bzw. eine Fläche für evtl. Gartenhaus.
In erster Linie brauche ich aber Hilfe und Tipps wie ich die Wildwuchs-Wiese für das anlegen der Rasenfläche vorbereite.

[Bild auf Wunsch entfernt]

Meine Idee wäre gewesen im ersten Schritt einen Schlegelmäher zu besorgen und zuerst mal alles zu mähen.?
Ist dies der erste Schritt und das "richtige" Gerät?
Wie geht es dann weiter? Müssen die ganze Wurzeln "einzeln" raus?
Über Hilfe wäre sehr dankbar.

Vielen Dank

VG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hallo Tom,
    Das Vorgehen hängt stark davon ab, mit was für Pflanzen du es genau zu tun hast. Im Vordergrund sehe ich Gras, das ist klar und relativ unproblematisch.
    Die Pflanzen mit den braunen Samenständen im Bildhintergrund würden mich genauer interessieren. Kannst du die mal in Nah fotografieren? Außerdem sehe ich da Ackerdisteln….das wird schon eher ein Problem.
    Die Grenze verläuft etwa da, wo sie bei den Nachbarn auch ist?

    Mit mähen machst du erst mal nix verkehrt, im Gegenteil, du verhinderst, dass noch mehr unerwünschtes Samen ausbildet. Wäre eigentlich schon mal fällig gewesen.
    Du kannst das erst mal mit einer leistungsstarken Motorsense (aka Fadenfreischneider) runter krotzen.
     
    Es kommt auch drauf an, was für einen Rasen du anpeilen möchtest. Soll es einfach grün sein, reicht auch schon mähen und imme wieder mähen. Die allermeisten Pflanzen mögen das nicht und verschwinden von selber und nur das Gras bleibt übrig. Es sind aber höchstwahrscheinlich nicht die Ziergras-Sorten, sondern robuste Gräser. So wie beim Nachbarn wird es dann natürlich nicht aussehen. Aber du kannst es durch gezieltes Düngen und gute Pflege etwas steuern.

    Alternativ geht auch mähen und abschälen der alten Grasnarbe, danach immer wieder das aufkommende Unkraut jäten. Im Herbst dann den neuen Rasen aussäen.
     
  • Es kommt auch drauf an, was für einen Rasen du anpeilen möchtest. Soll es einfach grün sein, reicht auch schon mähen und imme wieder mähen. Die allermeisten Pflanzen mögen das nicht und verschwinden von selber und nur das Gras bleibt übrig. Es sind aber höchstwahrscheinlich nicht die Ziergras-Sorten, sondern robuste Gräser. So wie beim Nachbarn wird es dann natürlich nicht aussehen. Aber du kannst es durch gezieltes Düngen und gute Pflege etwas steuern.

    Alternativ geht auch mähen und abschälen der alten Grasnarbe, danach immer wieder das aufkommende Unkraut jäten. Im Herbst dann den neuen Rasen aussäen.
    Ackerdisteln Z.B. bekommst du durch immer wieder mähen leider nicht in den Griff. Auch nicht durch Ausreißen.
    Und auch nicht durch ausstechen und auch nicht durch abschälen der obersten 5 cm.
     
    Hallo Tom,
    Das Vorgehen hängt stark davon ab, mit was für Pflanzen du es genau zu tun hast. Im Vordergrund sehe ich Gras, das ist klar und relativ unproblematisch.
    Die Pflanzen mit den braunen Samenständen im Bildhintergrund würden mich genauer interessieren. Kannst du die mal in Nah fotografieren? Außerdem sehe ich da Ackerdisteln….das wird schon eher ein Problem.
    Die Grenze verläuft etwa da, wo sie bei den Nachbarn auch ist?

    Mit mähen machst du erst mal nix verkehrt, im Gegenteil, du verhinderst, dass noch mehr unerwünschtes Samen ausbildet. Wäre eigentlich schon mal fällig gewesen.
    Du kannst das erst mal mit einer leistungsstarken Motorsense (aka Fadenfreischneider) runter krotzen.
    Vielen Dank
    Ja ich habe eine größere Motorsense.
    Ich habe auch schon gemäht aber dieses Jahr noch nicht.
    Die Grenze läuft ähnlich wie beim Nachbar.
    Der untere Teil ist eher der ursprüngliche lehmige Boden und noch ca. 10 - 15 cm unter geplantem Niveau.
    Der vordere Teil im Bild wird bereits mit ursprüngliche Oberboden/"Mutterboden" aus dem Hausaushub verfüllt.
    Es sollte nachher so ähnlich wie beim Nachbar werden. Wobei der von nahem auch nicht ganz so "sauber" aussieht.

    Außerdem sind auch einige Steine auf der Fläche. Daher der Gedanke an einen Schlegelmulcher.
    Außerdem will ich eigentlich vermeiden, dass wegen der Motorsense viel "Zeug" , vor allem an der Grenze zu dem "schwierigen" Nachbarn 🤔🫣, zu eben diesem rüber fliegt!

    Ich setze auch noch runterherum eine 20cm breite Mähkante um später mal einen Roboter mähen zu lassen. Also wir sicher noch etwas Mutterboden eingebracht.
    Sinnvoll?

    Vielen Dank

    VG
     
  • Ackerdisteln Z.B. bekommst du durch immer wieder mähen leider nicht in den Griff. Auch nicht durch Ausreißen.
    Und auch nicht durch ausstechen und auch nicht durch abschälen der obersten 5 cm.
    OK was mache ich dann dagegen.

    Vor dem Haus habe ich auch noch sehr viel Acker Schachtelhalm! Die zukünftigen Beete voll!
     
    Ich wollte mir erst mal einen Überblick über das Problem verschaffen, bevor es an die konkreten Maßnahmen geht.
    Bei den braunen Samenständen im Hintergrund habe ich den Verdacht, dass es Ampfer ist. Will das aber genauer sehen können……
    Schachtelhalm….hmpf.

    Da sowohl Ampfer (falls es welcher ist) als auch Schachtelhalm auf lehmigen, verdichteten, zu Staunässe neigenden Boden hinweisen, kommst du um eine umfassende Bodenaufbereitung und Verbesserung nicht herum, wenn da mal Rasen wachsen soll….mit Rasensaat kannst du dieses Jahr nicht mehr rechnen.

    Gut. Also was machst du nun (außer ein neues Foto schicken 😉)
    Die Fläche abgehen. Bestandsaufnahme machen.
    Die Disteln auf keinen Fall blühen und Samen bilden lassen. Zur Not mit der Hand erst mal abknipsen. Die Disteln bilden eine lange Pfahlwurzel. Spaten hernehmen und jede einzelne Pflanze tief ausgraben, ohne die Wurzel zu zerteilen. Sie treibt auch aus Teilstücken wieder aus! Wenn es nur 3-4 sind machbar. Bei mehr…..anderes Vorgehen erforderlich.

    Das Selbe gilt für den Ampfer, falls es welcher ist…..und er hat bereits Samen gebildet. Asap abschneiden, ohne viel Samen zu verteilen. Also am Besten mit der Handschere. Heute!

    Bereiche mit Schachtelhalm lichtundurchlässig abdecken. Kartons oder Silofolie und die Abdeckung mindestens bis nächstes Frühjahr belassen.

    Danach, wenn die drei genannten definitiv verschwunden sind, kannst du dir Gedanken über die Bodenverbesserung machen. Umpflügen, Sand einarbeiten, usw. Aber im Moment nicht die Priorität….
     
    Gut. Also was machst du nun (außer ein neues Foto schicken 😉)
    Die Fläche abgehen. Bestandsaufnahme machen.
    Die Disteln auf keinen Fall blühen und Samen bilden lassen. Zur Not mit der Hand erst mal abknipsen. Die Disteln bilden eine lange Pfahlwurzel. Spaten hernehmen und jede einzelne Pflanze tief ausgraben, ohne die Wurzel zu zerteilen. Sie treibt auch aus Teilstücken wieder aus! Wenn es nur 3-4 sind machbar. Bei mehr…..anderes Vorgehen erforderlich.

    Das Selbe gilt für den Ampfer, falls es welcher ist…..und er hat bereits Samen gebildet. Asap abschneiden, ohne viel Samen zu verteilen. Also am Besten mit der Handschere. Heute!
    ok, ich werde versuchen zeitnah neue Bilder von den Gräsern hier zu schicken.
    Heute!?
    Das werde ich nicht hinbekommen, auch diese Woche werde ich es vermutlich leider nicht schaffen, gegen den Ampfer und die Distel etwas zu unternehmen.

    Bereiche mit Schachtelhalm lichtundurchlässig abdecken. Kartons oder Silofolie und die Abdeckung mindestens bis nächstes Frühjahr belassen.
    Der Schachtelhalm vor dem Haus wächst zwischen Paletten mit Steinen und Bohlen und anderem abgestellten Zeug. Abdecken wird auch zeitnah sehr schwer werden. Leider.

    Da sowohl Ampfer (falls es welcher ist) als auch Schachtelhalm auf lehmigen, verdichteten, zu Staunässe neigenden Boden hinweisen, kommst du um eine umfassende Bodenaufbereitung und Verbesserung nicht herum, wenn da mal Rasen wachsen soll….mit Rasensaat kannst du dieses Jahr nicht mehr rechnen.
    Das ist auch sicher so! Hier ist es lehmiger, zu Staunässe neigender gewachsener Boden.
    Das hier später auch eine Bodenverbesserung gemacht werden muss war mir schon irgendwo klar.

    Ich weiß, ihr denkt jetzt was will er eigentlich, wenn er nix machen kann/will!?!

    Ich würde jetzt schnellstmöglich einen Schlegelmulcher oder Schlegelmäher besorgen oder mieten, damit das ganze mal runterschnitten wird - ohne wie bereits gesagt - so viel Zeug beim schwierigen Nachbar landet!

    Oder ist das totaler Blödsinn??!

    Dann muss ich unter dem Balkon auch noch einiges vorbereiten wie Randsteine für die Pflasterfläche unter der Terrasse vorbereiten um ein abschließende Höhe Niveau mit Gefälle zur unteren Grundstücksgrenze bekomme.
    Dann muss ich eh noch mal den Bagger leihen um einen Graben für Rohre bis zur unteren Grenze und auch für die Rasenkante und Randsteine ums Grundstück zu ziehen. Dann kommt unten noch die angesprochene Pflasterfläche für ein Gartenhaus hin.


    VG
     
    Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
    Oder ist das totaler Blödsinn??!
    Nein, ganz im Gegenteil. Je eher du den Samenflug reduzierst bzw. verhinderst, desto weniger Arbeit hast du nachher. Aber es wird jetzt schon sehr viele Samen im Boden haben, so wie das Grundstück momentan aussieht. Ich wäre für einfach mähen und versuchen, nach und nach die Disteln mitsamt ihren Wurzeln zu entfernen, so wie es auch schon Platero geschrieben hat.
     
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