Wie Nistkästen wetterfest machen?

Registriert
21. Nov. 2011
Beiträge
375
Ort
Bayern
Hallihallo,

mein GG hat jetzt im Winter auf meinen eindringlichen Wunsch hin als Zeitvertreib einen Starenkobel und eine Halbhöhle für Rotschwänze gebaut. Eine Bauanleitung für einen Eichhörnchen-Futterkasten hab ich auch schon ausgedruckt, das steht demnächst noch an.:pa:
Jetzt möchte ich natürlich diese guten Teile imprägnieren, damit sie möglichst lange halten.
Will meinen GG ja nicht überstrapazieren, wenn er mir in ein paar Jahren schon wieder welche bauen muss, weil diese hier schon wieder vermorscht sind.;)
Hab im Net schon recherchiert, was man da alles "Natürliches" nehmen kann. Sonnenblumenöl, Olivenöl, Leinöl, Bienenwachs, etc.??

Hat jemand von euch schon Nistkästen mit irgendetwas dergleichen wetterfest gemacht und hat es sich bewährt?
Würde mich sehr interessieren.
Vielen Dank!

Beste Grüße,
black cat
 
  • Hi,

    funktionieren tut ziemlich alles, auch ein schönes Holzöl mit Pigmente. Am betsens ist es die Kästen aufzuhänge am geeingneten Standort. Wenn das Holz schnell trocknen kann nach Regen hält es länger als wenn es dauerfeucht bleibt.

    Futterkästen sowieso sonnig, Rotschwanzkästen darf die Morgensonne nicht reinscheinen (am besten nach Norden ausgerichtet) und die Staren nehmen fast alles an (egal wo es steht - Hauptsache schön hoch).

    LG,
    Mark
     
  • Olivenöl klappt wunderbar, bitte nur aussen auftragen. Musst du vermutlich jedes Jahr auffrischen.
     
  • War uebrigens ne gute Idee, ich hab gerade auch noch ne Halbhoehle gebaut und aufgehaengt
     
    die frage wäre: aus welchem holz?
    wenn das ganze luftig hängt und sich kein wasser stehen bleibt, muss man eigentlich gar nichts machen.
    die von dir genannten lebensmittel-öle sind für außen komplett ungeeigent oder besser: sinnlos. sie werden ins holz einziehen und fertig. einen schutz bieten sie nicht. das kann man innen mal machen, um die struktur etwas zu glätten, damit staub nicht so leicht eindringt. oder farbe und maserung anzufeuern. probiers einfach aus: nimm ein stück holz, pinsle bissel -welches öl
    auch immer - drauf und dann mach den tropfen test : du wirst kaum einen unterschied zu unbehandeltem holz sehen. und würde man bis zur sättigung streichen, würden diese öle nicht aushärten und einen klebrigen film hinterlassen.
    dafür gibts eben spezielle öle, die auch nicht giftig sind für die piepmätze (würde ich allerdings nie im baumarkt kaufen, zwischen dem, was beispielweise kreidezeit anbietet und baumarktware liegen jahrzehnte), die immer einen teil standöl enthalten, oberflächlich versiegeln und aushärten.
     
  • Hallo,
    danke euch für eure Beiträge.:)

    Nachdem ich verschiedene Objekte zur Verfügung habe, habe ich mich erstmal entschlossen, den Starenkobel außen leicht einzuölen.
    Die Halbhöhle habe ich unter einen Dachvorsprung (geschützte nördliche Richtung) aufgehängt, da wird das Holz sowieso nicht nass.
    Da das Material für den Eichörnchen-Futterkasten noch nicht vorhanden ist, werde ich Lärchenholz dafür besorgen.
    Die Zeit wird dann zeigen, welches die richtige Entscheidung war.

    Vielen Dank nochmal für eure Tipps, vielleicht meldet sich ja noch der eine oder andere.

    LG:)
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Zurück
    Oben Unten