Welches ist der richtige Hausbaum?

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03. Okt. 2010
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Hallo Allerseits,

Für unser neues Einfamilienhaus sind wir noch auf der Suche nach dem richtigen Hausbaum und mich interessieren Eure Ideen hierzu.

Der Baum darf schon 10m hoch und 6m breit werden. Die Baumkrone sollte erst so ca. ab 2m beginnen, so dass man gut untendurchgehen kann (wenn er denn mal gewachsen ist, natürlich).

Er sollte sommergrün sein und im Sommer als Schattenspender dienen. Unser Haus steht auf 750 m.ü.M und im Winter wird es schon mal -10C. Windböen sind bei uns auch keine Seltenheit. Der Standort des Baumes wäre an der Südseite des Hauses (ich habe mal versucht, das einzuzeichnen).

Was für würdet ihr mir empfehlen ?
 

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  • AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Hallo Druide,
    herzlich willkommen im Forum!:):o

    An eurer Stelle würde ich das Angenehme - Schatten - mit dem Nützlichen - Obst - verbinden und einen Apfel- oder Kirschbaum pflanzen, wenn es in eurer Nähe schon solche Bäume gibt.

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke:o
     
    AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Kommt ganz darauf an, ob man eher zu "normalen" Bäumen oder vielleicht doch mehr zu ausgefallenen exotischen Bäumen neigt. Ich stehe ja eher auf einfach und möglichst heimisch. :D

    Wie wäre es bsw. mit Feldahorn oder einer Hainbuche. Beide sind extrem schnittverträglich und können ganz nach Belieben herangezogen und in Form gebracht werden. Ausserdem wachsen sie relativ schnell, so das man nicht erst jahrzehnte warten muss bis der Baum eine einigermassen grosse Höhe erreicht hat.
     
  • AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Hallo,

    mein Favorit ist derzeit der Lebkuchenbaum - Cercidiphyllum japonicum. Aber es gibt auch schöne Kugelbäume als Hochstamm veredelt. Selbst eine Felsenbirne habe ich neulich als Stammbaum gesehen - allerdings wäre das kein so optimaler Schattenbringer im Sommer, eher lichter Schatten.
     
  • AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Da schliesse ich mich Moorschnucke an. Der Platz ist kostbar, da ist ein Baum mit Mehrfachnutzen das Beste. Blüten - Früchte - schöne Form, das ist eine Kirsche. Die sieht sofort schön aus und wächst auch rasant, gibts wie gewünscht als Hochstamm.
    Die Kirschblüte ... sehr romantisch, die Früchte auch optisch schön, und wer dzt. noch glaubt, die Kirschen nicht ernten zu wollen - Freunde oder Vögel machen es auch. Bei einer frühen Sorten hat man auch keine Troubles mit den Maden.

    Kleine Ergänzung noch zum Lebkuchenbaum, weil ich den auch schon hatte. Der Geruch ist nur kurz vor dem Blattfall da, bis dahin optisch keine Highlights, weil er nicht blüht.
    Und einen Baum, den man schneiden muß, würde ich nicht nehmen. Das macht in 10m Höhe keinen Spaß mehr. Habe selbst gerade einige explodierte Scheinzypressen abgesäbelt, weil man aussen zum Schnitt nicht mehr ran kam.
     
    AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    hallo Druide

    Es würde eventuell auch eine "Esskastanie" passen;), sie hat wunderschöne Blätter, trägt zwar erst in paar Jahren Früchte aber ich mag den Baum z.B sehr...oder Walnuss...
     
  • AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Die Form der Eßkastanie kenne ich nicht, aber wächst die nicht nur in südlichen Gefilden?
    Walnuß kenne ich aber von meiner Nachbarin, die wird nach meiner Meinung viel zu groß und darunter wächst nichts mehr.
     
    AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Ähm ... allerdings gebe ich bei Obstbäumen zu bedenken, dass man dann unter Umständen auch schon mal mit Fallobst leben muss. Und ohne ständige Insektenbekämpfung und andere Massnahmen, kann es gut sein, das man nicht allzuviel von den Früchten hat.
     
    AW: Welches ist der richtige Hausbaum ?

    Ich gebe noch zu bedenken, dass beim Baumpflanzen auch an den Verlauf der Kanalisation und Leitungen zu denken ist, da kann es u.U. durch Verwurzelung zu Problemen kommen. Bei uns musste aus dem Grund ein Baum entfernt werden.
    Birgit
     
    Ich empfehle mal wieder den Amberbaum, weil er eine fantastische Herbstfärbung hat!
    Hier ist meiner:

    Amber2.webp
     
  • Hallo Allerseits

    Erst mal herzlichen Dank für all die Antworten, Ideen und Ratschläge.

    Generell darf es ruhig etwas exotisches sein, so lange die Umgebungsbedingungen dies erlauben...

    Bezüglich Kirschbaum überlege ich mir, ob das allenfalls nicht eine Sauerei gibt und Flecken auf meiner ach-so-schönen Natursteinterrasse...

    An einen Ahorn (Spitzahorn oder Feldahorn) habe ich auch schon gedacht. Habe aber irgendwo gelesen, dass diese sehr empfindlich sind, was Schnitt angeht. (OK, ich habe nicht vor, regelmässig zu schneiden, aber es kann ja mal notwendig werden und dann wäre es schade, wenn er deswegen dann eingeht)

    Esskastanie: War eigentlich ursprünglich mein Favorit. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der sich bei uns wohlfühlt (750 Meter über Meer)? Ich vermute, dass die Jahresmitteltemperatur zu niedrig ist und der keine Früchte tragen würde... vielleicht liege ich aber falsch mit meiner Einschätzung...

    Walnuss: Wir der nicht etwas riesig? Und ich habe schon gehört, dass mein englischer Rasen nicht mehr so schön wäre, da der Baum den Wuchs anderer Pflanzen unterdrückt...


    Es grüsst,
    Der Druide
     
  • Bezüglich Kirschbaum überlege ich mir, ob das allenfalls nicht eine Sauerei gibt und Flecken auf meiner ach-so-schönen Natursteinterrasse...
    Wir hatten früher mal eine grosse alte Süsskirsche im Garten. Abgesehen, das natürlich auch immer einige Kirschen herunterfallen, konnten wir davon nicht eine einzige Kirsche ernten. Das erledigten komplett die Vögel. :grins:

    An einen Ahorn (Spitzahorn oder Feldahorn) habe ich auch schon gedacht. Habe aber irgendwo gelesen, dass diese sehr empfindlich sind, was Schnitt angeht. (OK, ich habe nicht vor, regelmässig zu schneiden, aber es kann ja mal notwendig werden und dann wäre es schade, wenn er deswegen dann eingeht)
    Eigentlich ist es eher umgekehrt. Feldahorn wird auch oft als Strassenbaum in Städten eingesetzt, weil er nur bis maximal 15 Meter hoch wird. Ausserdem verwenden ihn viele wegen seiner guten Schnittverträglichkeit auch als Hecke. Also eigentlich ideal.

    Walnuss: Wir der nicht etwas riesig? Und ich habe schon gehört, dass mein englischer Rasen nicht mehr so schön wäre, da der Baum den Wuchs anderer Pflanzen unterdrückt...
    Über die Grösse würde ich mir weniger Gedanken machen. Das Problem der Walnuss besteht eher darin, dass die Blätter sehr gerbstoffhaltig sind und deshalb auch nicht kompostiert werden können. Solange man alle Blätter im Herbst rechtzeitig beiseite schafft, ist alles in Ordnung. Nur liegen lassen sollte man sie nicht. Ach ja ... und mit den Früchten sollte man auch aufpassen. Denn aus den Saft der Schalen wird bsw. Selbstbräunungscreme gewonnen. Das heisst, das Zeug gibt braune Flecken.

    Sollte ich erwähnen das wir seit etwa 5 Jahren eine kleine Walnus als Hausbaum haben. :grins: Wobei sich dieser Baum seinen Standort selbst herausgesucht hat. Sprich, irgendwann wuchs er halt einfach und wir haben beschlossen ihn wachsen zu lassen. :)
     
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