Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

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Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

Mich würde interessieren, welche Blumen selbsvermehrer ( so wie Ringelblume und Jungfer im grünen zum Bsp.) sind, also die Samen wirklich immer wieder selber austreiben ohne das MENSCH was tun muss:grin:.
 
  • AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    Bei mir Akelei, Fingerhut, Mohn (eine einjährige Sorte) und Borretsch. Und die Vögel sähen regelmäßig Sonnenblumen, indem sie die Kerne der Winterfütterung auch mal fallen lassen.
     
    AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    bei mir im garten wandern folgende blumen durch die beete: akeleien, vergißmeinnicht, frauenmantel, krokus, lampionblume, fingerhut, hornveilchen ...
    und natürlich die un- oder wildkräuter löwenzahn und co.
    lg
    martina
     
  • AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    Die Spornblume und die Katzenminze der Nachbarin-ausgerechnet in meinen Teppichbildnern.:schimpf:
    Und Sonnenblumen werd ich dieses Jahr zu Biodiesel für mein Töfftöff machen;)
     
  • AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    :oAußer den vorgenannten Arten sind es bei uns Kornblumen, Lungenkraut, Lupinen, Mini-Narzissen, Schneeglöckchen, Veilchen und Taglilien.:o
     
    AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    Hallo,

    ich habe Löwenmäulchen, Jungfer im Grünen, Kosmeen, Bechermalven , Ringelblumen, Klatschmohn - alle einjährig und bei mir sehr zuverlässig.
    In einem früheren Garten war ausserdem noch Kalifornischen Mohn und Kapuzinerkresse - die Kapu hat unser damaliger Vermieter auch nach 3 Jahren noch nicht vollständig entfernen können:-)

    Dann noch Frauenmantel und Akelei - beide sind mehrjährig bzw. staudenähnlich. Die Akelei wird irgendwann blühfaul - da sollte man jedes Jahr sicherhaltshalber ein paar Ableger überleben lassen, damit sie nicht ausstirbt. (ich vergesse immer wieder, rechtzeitig zu schneiden und darf dann die Babys rausziehen - Faulheit wird später bestraft!)

    Vergissmeinnicht und Mohn (Papaver orientalis) als 2-jährige.

    Im Test ist Duftnachtviole - die habe ich 2011 gesät. Sie soll dieses Jahr blühen und sich dann auch selbsständig vermehren (angeblich genauso reichlich wie die Akelei)

    @londoncybercat7
    meinst Du die blaue Lampionblume (Nicandra physalodes)? Die ist ja einjährig und wird bei mir dieses Jahr ebenfalls erstmals getestet.

    Die orange Lampionblume (Physalis alkekengi) als Staude ist ja so lästig als Selbstvermehrer durch die Wurzelausbreitung, dass sie unbedingt mit Wurzelsperre gepflanzt werden muss. Meine Schwiegereltern sind sie auch nach 8 Jahren noch nicht ganz los, da jedes Wurzelstück neu austreibt.

    Bitte beachte, nicht jede Art wächst überall!
    Sie haben alle eigene Ansprüche und man muss es ausprobieren - entweder es passt oder eben auch nicht.
    Die Samen kosten meist nicht viel oder lassen sich hier gegen Portoerstattung organisieren.

    Falls Du Interesse hast, mach doch mal eine Liste der begehrten Pflänzchen und stelle sie hier bei den Grünanzeigen ein.
    Ich hätte noch einiges abzugeben.

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
  • AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    Die Traubenhyazinthe habe ich noch nicht gelesen:)


    Die Akelei wird irgendwann blühfaul - da sollte man jedes Jahr sicherhaltshalber ein paar Ableger überleben lassen, damit sie nicht ausstirbt.

    Das ist bei uns anders. Wir haben eine Sorte, die wir einfach nicht wegkriegen-egal was wir machen.:mad:

    Liebe Grüße
    Petra:o:cool::?
     
    AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    @elkevogel
    ich meine die orangefarbene physalis. wo sie nicht stört darf sie bleiben, die anderen werden ausgerupft. ein paar davon machen sich ich im spätsommer immer ganz nett in den beeten und ich finde, dass man sie ganz gut jäten kann wo ich sie nicht haben will. da gibt es ganz andere kaliber, die ich kaum noch loswerde ...
    ich hatte letztes jahr viele verbena bonariensis gesät und gepflanzt, bin mal gespannt, ob die sich ausgesät haben, die sind soo schön.
    kapuzinerkresse, cosmeen und prunkwinden überleben auch in samenform bei mir und kommen an allen möglichen und unmöglichen stellen zum vorschein, während nigella und klatschmohn bisher leider nur einjährige gastspiele hatten, musste ich jedes jahr neu nachsäen.
    lg
    martina
     
    AW: Welche Blumen sind eigentlich "Selbstvermehrer"?

    Hallo Petra,

    Die Traubenhyazinthe habe ich noch nicht gelesen:)

    hier geht es wohl eher um die Vermehrung über Samen, da passt die Traubenhyhazinthe nicht recht rein. Aber Du hast schon Recht - wo es ihr gefällt vermehrt sie sich fröhlich - wie fast alle Zwiebelpflanzen).
    Der Ausflug in die Stauden wurde durch die verschiedenen Lampionblumen (blau = 1-jährig und selbstversamend; orange = Staude) ausgelöst

    Die Akelei wird irgendwann blühfaul - da sollte man jedes Jahr sicherhaltshalber ein paar Ableger überleben lassen, damit sie nicht ausstirbt. (

    Das ist bei uns anders. Wir haben eine Sorte, die wir einfach nicht wegkriegen-egal was wir machen.:mad:

    Nach ein paar Jahren (3,4,5 ...) mag die Mutterpflanze nicht mehr und stirbt einfach ab. Vorher hat sie unter Umständen auch schon im eigenen Wurzelbereich für Nachwuchs gesorgt - den ihr dann nicht gesehen habt, weil er in der Blattmasse unterging.
    Da hilft nur noch Spaten/Grabegabel: Mutterpflanze bis zur Wurzelspitze ausgraben und alle Sämlinge entfernen. Und immer wieder kontrollieren, ob aus verbliebenen Wurzelstücken nicht doch noch wieder was gewachsen ist. Die sind wie Löwenzahn - der wächst auch aus verbliebenen Reste immer wieder neu:-(

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
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