Die Zeitschriften die ich lesen sagen Walnussbäume Hochstämme werden nicht geschnitten außer Erziehungsshnit und Pflanzschnitt am Anfang.
Natürlich kann man auch über Erziehungsschnitt streiten aber der Gärtner möchte nunmal unter dem Baum Rasen mähen können und ferner steuert man mit dem Erziehungsschnitt, dass der Baum gerade wächst und die Aufteilung der Leitäste damit der Baum nicht links oder rechtslastig wird.
Später ist ein Schnitt nicht mehr erforderlich und wenn ich richtig gelesen habe ist es hier im Forum auch nicht empfohlen worden.
Dennoch ist auch ein Rückschnitt bei Schäden am Baum nicht unbedingt falsch, weil der geschwächste Baum nicht soviel Blätter ernähren muss.
So radikal zurückzuschneiden ist jedoch bedenklich. Wenn man den Baum oben ansieht ist an den Ästen die verblieben sind kein einziger Ast mehr daran an dem Blätter sind und damit ensteht die Gefahr des Ertrinkens im eigenen Saft und natürlich fehlt ihm zunächst die Photosynthese.
Ist der Baum gesund, dann reagiert er aber rechtzeitig und bringt vermutlich zahlreiche Wasserschosse wie oben beschrieben und erholt sich wieder.
Ein dezenter Rückschnitt würde - aus meiner Sicht - dem Baum helfen, weil er dann solange er geschwächst ist nicht mehr soviel ernähren muss.
Dieser radikale Rückschnitt bedeutet: Wenn du nichts mehr isst (Photsymhtese) dann wird alles wieder gut. Insofern kann man sich vorstellen dass ein dezenter Rückschnitt Vorteile bringen kann ein radikaler die Belastung für den Baum erhöht.
Ich denke der Grund für die radiakle Rückschnittempfehlung war, die Windlast zu nehmen, damit der geschwächste Stamm nicht umfällt. Aber dafür hätte wohl auch auslichten gereicht.
Dieser Fehler kann aber für den Baum Langfristig Vorteile mit sich bringen, denn durch den Rückschnitt wird sich die Verzweigung verbessern und eine schönere Krone bilden. Aber bitte beim nächsten Baum dezenter.
Dies ist nur meine Meinung andere sind zugelassen
