- Registriert
- 26. Juni 2008
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- 78
Hallo ihr,
unser Vorgarten muss dringend "überarbeitet" werden, und ich weiß nicht, ob meine Ideen da wirklich was taugen.
Die Fläche ist vielleicht ca 25 bis 30 qm groß und liegt in Richtung Ost-Nordost, also halbschattig.
Die Vorbesitzer haben den Vorgarten als eine Art Strauchgarten angelegt. Größere Pflanzen sind ein Säulenwacholder am Bürgersteig, ein kleiner roter Fächerahorn an der Einfahrt und ein Buchsbaum-Hochstamm direkt an der Hauswand. Neben dem Buchs steht eine -noch- klitzekleine Tanne.
Außerdem gibt's noch zwei hübsche, niedrig geschnittene Skimmien, einen ebenfalls niedrigen Cotoneaster und noch zweimal etwas anderes bodendeckendes mit massig Dornen (keine Rose).
Zur Einfahrt und zum Bürgersteig hin lag/liegt Kies zwischen den Pflanzen.
Dran glauben mussten im letzten Jahr ein riesiger Kirschlorbeerbaumstrauch (beinahe so hoch wie das Haus) vorne am Bürgersteig und ein Ilex, der zu nah an der Hauswand wuchs.
Zwischen die Überreste des Kirschlorbeers haben wir eine kleine Trauerbirke gesetzt. Die Stelle sieht aber immer noch - jetzt und mittelfristig - aus wie nach einem Blitzeinschlag.
Sodele.
Gerne würde ich den Vorgarten als Heidegarten anlegen. Mir gefallen Erika und Ziergräser, die an anderen Stellen im Garten bisher nicht vorkommen und auch nicht vorgesehen sind. Außerdem würde es 'thematisch' gut zum Wacholder, zur Birke und zu den Skimmien passen und könnte auch die Kirschlorbeerreste einigermaßen dekorativ um- und überwachsen.
Meine Fragen:
Können Buchs, Fächerahorn und Minitanne bleiben? Ich würde sie sehr gerne behalten. Vor allem der Ahorn sieht sehr schön aus, und der Buchs-Hochstamm ist richtig "stattlich". Es wäre schade drum. Passt sowas in einen Heidegarten? Bzw. an den Rand eines Heidegartens?
Den Cotoneaster und "das Dornige" in der Mitte der Vorgartenfläche und vorne am Bürgersteig würde ich gerne entfernen und stattdessen unterschiedliche Heidearten und Gräser setzen. Klingt das vernünftig?
Eigentlich hätte ich noch Lust auf einen Ginster, auch wegen des Farbkontrasts, aber das ist wahrscheinlich zuviel, oder? Geht Ginster überhaupt im Halbschatten? (Geht ein Heidegarten insgesamt überhaupt im Halbschatten? Ist vielleicht die wichtigste Frage.)
Direkt an der Hauswand, wo vorher der Ilex stand, ist eine kahle Stelle von ca 4qm, die sehr schattig liegt. Was könne man dorthin setzen? Im Moment liegt da nur Rindenmulch.
Muss ich den Kies aus dem kompletten Vorgarten rauspulen, oder reicht es, das Gröbste am Rand mit der Schaufel zu entfernen und den Rest einfach drinzulassen und beim Aufbessern mit saurer Pflanzenerde mit unterzuarbeiten?
Was passt am Besten direkt neben oder unter Skimmien?
Habt ihr Tipps bezüglich bestimmter Winter- oder Sommerheidesorten oder Gräser? Gibt es Heide- oder Moorpflanzen, die besonders gut im Halbschatten gedeihen?
Vielen Dank fürs Lesen und Überlegen!
Liebe Grüße
Chamomilla
unser Vorgarten muss dringend "überarbeitet" werden, und ich weiß nicht, ob meine Ideen da wirklich was taugen.
Die Fläche ist vielleicht ca 25 bis 30 qm groß und liegt in Richtung Ost-Nordost, also halbschattig.
Die Vorbesitzer haben den Vorgarten als eine Art Strauchgarten angelegt. Größere Pflanzen sind ein Säulenwacholder am Bürgersteig, ein kleiner roter Fächerahorn an der Einfahrt und ein Buchsbaum-Hochstamm direkt an der Hauswand. Neben dem Buchs steht eine -noch- klitzekleine Tanne.
Außerdem gibt's noch zwei hübsche, niedrig geschnittene Skimmien, einen ebenfalls niedrigen Cotoneaster und noch zweimal etwas anderes bodendeckendes mit massig Dornen (keine Rose).
Zur Einfahrt und zum Bürgersteig hin lag/liegt Kies zwischen den Pflanzen.
Dran glauben mussten im letzten Jahr ein riesiger Kirschlorbeerbaumstrauch (beinahe so hoch wie das Haus) vorne am Bürgersteig und ein Ilex, der zu nah an der Hauswand wuchs.
Zwischen die Überreste des Kirschlorbeers haben wir eine kleine Trauerbirke gesetzt. Die Stelle sieht aber immer noch - jetzt und mittelfristig - aus wie nach einem Blitzeinschlag.
Sodele.
Gerne würde ich den Vorgarten als Heidegarten anlegen. Mir gefallen Erika und Ziergräser, die an anderen Stellen im Garten bisher nicht vorkommen und auch nicht vorgesehen sind. Außerdem würde es 'thematisch' gut zum Wacholder, zur Birke und zu den Skimmien passen und könnte auch die Kirschlorbeerreste einigermaßen dekorativ um- und überwachsen.
Meine Fragen:
Können Buchs, Fächerahorn und Minitanne bleiben? Ich würde sie sehr gerne behalten. Vor allem der Ahorn sieht sehr schön aus, und der Buchs-Hochstamm ist richtig "stattlich". Es wäre schade drum. Passt sowas in einen Heidegarten? Bzw. an den Rand eines Heidegartens?
Den Cotoneaster und "das Dornige" in der Mitte der Vorgartenfläche und vorne am Bürgersteig würde ich gerne entfernen und stattdessen unterschiedliche Heidearten und Gräser setzen. Klingt das vernünftig?
Eigentlich hätte ich noch Lust auf einen Ginster, auch wegen des Farbkontrasts, aber das ist wahrscheinlich zuviel, oder? Geht Ginster überhaupt im Halbschatten? (Geht ein Heidegarten insgesamt überhaupt im Halbschatten? Ist vielleicht die wichtigste Frage.)
Direkt an der Hauswand, wo vorher der Ilex stand, ist eine kahle Stelle von ca 4qm, die sehr schattig liegt. Was könne man dorthin setzen? Im Moment liegt da nur Rindenmulch.
Muss ich den Kies aus dem kompletten Vorgarten rauspulen, oder reicht es, das Gröbste am Rand mit der Schaufel zu entfernen und den Rest einfach drinzulassen und beim Aufbessern mit saurer Pflanzenerde mit unterzuarbeiten?
Was passt am Besten direkt neben oder unter Skimmien?
Habt ihr Tipps bezüglich bestimmter Winter- oder Sommerheidesorten oder Gräser? Gibt es Heide- oder Moorpflanzen, die besonders gut im Halbschatten gedeihen?
Vielen Dank fürs Lesen und Überlegen!
Liebe Grüße
Chamomilla