Von Wurzelsperren und Rasenkanten

por2

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04. Juli 2016
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Hallo liebes Forum,

ich bin seit letztem Jahr Hausbesitzer und seit ein paar Wochen nun auch Rasenbesitzer - naja, Rasen kann man es nach 2 Wochen noch nicht nennen aber es tut sich was.

Und wie viele Themenersteller hier, bin ich absoluter Neuling und habe alles Grüne wohl gewaltig unterschätzt.

Zu meiner Frage:
Wir leben mitten im Grünen und sind von zwei Seiten umgeben von Pferde-Weiden. Mein Nachbar hat sich nun 50x50 Waschbetonplatten senkrecht in die Erde gesetzt, weil er sagt, dass dies das Unkraut von der Weide weghalten würde. Es ist also auch das Wort Wurzelsperre gefallen, welches wir gleich gegoogelt haben und von einer Horrorvision in die Nächste gestolpert sind.

Wie stellen wir uns unseren Garten vor? Wir hätten gerne grünen Rasen, der von einer Mähkante umschlossen werden soll, damit wir ihn (naja) mähen können. Wir möchten später eine Hecke haben und ein paar Obstbäume - der Garten ist ca. 500m² groß.

Meine Frage: Sollte ich meinen Rasen von außen gegen das "Unkraut" von der Weide schützen? Reicht ein Erdstreifen, in dem später die Hecke stehen soll und der zum Rasen hin mit einer Mähkante geschützt ist?

Meine Frage wirkt vermutlich dämlich, aber wir würden ein paar Dingen gerne vorbeugen und irgendwie werde ich immer ahnungsloser ...:)
 
  • Sofern die nebenliegenden Weiden nicht aus Bambus und Japanischem Staudenknöterich bestehen (wo ist hier der Ironie-Smiley?? ) halte ich die Idee mit der Wurzelsperre für völligen Nonsens.
    Nach meiner Erfahrung kommt mindestens 90% allen Unkraut's durch Aussaat / Anflug und nur wenig - wie Klee zum Beispiel oder Giersch - durch Wurzelausläufer.

    Ich denke, ein Streifen Hecke reicht absolut aus. Anfangs, wenn die Hecken noch nicht so schön dicht sind, muss man halt hin und wieder dort mal ein wenig jäten.
    Wobei Hecke ja auch nicht gleich Hecke ist - in einer so natürlichen Umgebung würden schöne verschiedene Blütensträucher, gut für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, bestimmt besser passen als zB. sterile Thujen oder Kirschlorbeer.

    Und falls Du nicht gerade einen Golfrasen anlegen möchtest - wie so viele hier im Forum - werden sich immer ein paar Wildkräuter im Rasen finden, so schlimm ist das ja nicht (meine Meinung). Wenn das Gras erst mal schön dicht ist, hält sich das Unkraut schon in Grenzen.

    Wird schon werden, jeder fängt mal an....

    VG
     
    Vielen Dank für deine Antwort.

    Wir haben tatsächlich Giersch aber bisher eben auch nur Rasen geplant. Wenn ich alles richtig verstanden habe, mag er Rasenmähen nicht so gerne und auf Rasen ist es nicht so schlimm.

    Sollten wir später Beete haben, dann würde ich die eben mit einer Sperre einfassen lassen aber ein ganzes Grundstück von 50*25m durch ne Wurzelsperre einzugrenzen wäre ein nicht unerheblicher Aufwand.

    Die Idee mit den Blütensträuchern mag ich!
     
  • Ich schliesse mich dem Beitrag von Konstanze völlig an und verweise noch auf den Forumsteil "Hecken" hin, dort findest du so manchen Thread zum Thema Bienen- und Vogelhecke.
     
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