fza
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...so ungefähr könnte man meine "Gartensituation" beschreiben.
Aaaalso, wo fange ich an?
Frage ich mich im Garten, frage ich mich jeden Morgen um halb 8, wenn mein Mann und ich uns für eine Stunde im Garten betätigen. Und frage ich mich sowieso ständig. :d
Erstmal die Rahmenbedingungen: wir leben mittlerweile im 8. Jahr hier, da haben wir das Haus von den Vorbesitzern übernommen. Knapp 1100 qm Grund, darauf eine große Doppelhaushälfte, eine Garage, ein Nebengelaß (oder Schuppen: gemauert, der linke Teil ein Raum mit Ausschlupf für Kleinvieh, darüber Heuboden. Der rechte Teil ein Raum mit Wasseranschlüssen, Spüle, Klo, darüber ein Raum, den man als trockenen, mit Teppich ausgelegten Schlafraum im Sommer nutzen könnte, wenn es denn eine intakte Treppe da rauf gäbe - die ist morsch und zerfallen).
An die Garage angebaut ist ein kleines Hühnerhaus - unbewohnt. Mitten im Garten ist ein großes Carport, die Vorbesitzer hatten auf der einen Seite eine große Voliere angebaut, in der sie Kanarienvögel gehalten haben - daraus habe ich vor ein paar Jahren ein improvisiertes "Tomatenhaus" gemacht, das vorigen Monat ein neues Dach bekommen hat. Es ist nach Süd-Westen frei, die Seiten Richtung Nord-Ost ist zu, dahinter ist noch ein kleiner Stauraum, wo früher Vogelfutter und so Zeug lagerte - hat den Vorteil, daß in kühlen Nächten die Tomaten einen "warmen Rücken" haben.
Was noch... ja, im Zentrum des Gartens ist ein Pool in den Boden gemauert, so ein 6,5 x 2,5 m großes Teil. "Luxus" einerseits, wenn ich ihn nutze (nur im Dunkeln, ich bin bissl verklemmt), Ärgernis andererseits, mein Fall ist so ein Großkotzbecken im Garten nicht unbedingt - wenn, hätte ich's gern mehr am Rand gesehen, so nimmt er doch viel Platz weg.
Tja, und dann alter Baumbestand, den wir schon ausgedünnt haben: ursprünglich 4 Apfelbäume, der 2 sind schon weg, der 3. ist gerade dabei, gefällt zu werden (reine Notwehr. Für 2 Leute sind so viele Apfelbäume einfach nicht sinnvoll und hier in der Gegend will niemand Äpfel, die haben alle selbst genug davon), einen kräftigen Apfelbaum lassen wir stehen. Ein riesiger Aprikosenbaum (6-7 m hoch) ist leider eingegangen, wir haben ein paar Jahre versucht, ihn zu retten, aber da war nicht mehr viel zu machen, der ist von innen raus von Mini-Ameisen regelrecht ausgehöhlt worden. Da müssen wir mal sehen, daß wir jemanden finden, der uns den Baum so fällt, daß der Reststamm ohne Äste stehen bleibt, vielleicht erfreut das die Buntspechte, die da dran immer rumklopfen, auch noch als Totholz. Ein kräftiger Birnbaum ist noch da, außerdem noch Obststräucher: schwarze Johannisbeere, Honigbeere (hab ich zumindest als solche gekauft - scheint so eine Kreuzung zw. schw. Johannisbeeren und Stachelbeeren zu sein, die Früchte sind sensationell lecker), Stachelbeere, eine Quitte, die demnächst zum ersten Mal blühen wird, ebenso eine Mispel - die steht im 6. Jahr und hat heuer zum ersten Mal Blütenansätze (Juchz!), die Aronia hatte heuer viele Blütchen - letztes Jahr hat die immerhin schon eine kleine Hand voll Früchte produziert.
Mein Gemüsebeet ist zunächst mal nur Fläche: eingefaßt 4 x 10 m, vor wenigen Wochen noch hoffnungslos verkrautet, nachdem ich die Jahre davor mehr schlecht als recht, aber immerhin doch mit etwas Erfolg Gemüse angebaut hatte.
Gegen Ende des letzten Sommers bin ich bedrohlich krank geworden und da waren meine Gedanken nicht mehr im Garten. Naja, ich lebe noch und werde auch wieder kräftiger, ich habe in Bezug auf den Garten viele Ideen und Pläne, werde aber sicher einige Jahre brauchen, bis ich das auch umsetzen kann. Mein Mann hilft mir zwar, aber er ist kein Gartenfreak und ich will ihn nicht über Gebühr strapazieren.
So, das war erstmal der lange Text, ich glaub... ne, die Vorgärten hab ich noch vergessen. Zu denen komme ich ein andermal, das sind zwei Flächen zur Straße hin, die ich ebenfalls so nach und nach umgestalten will. Als wir hier eingezogen sind war im kleinen Dreiecksbeet so ein bonbonbuntes Desaster - knapp 30 Rosen unterschiedlichster Art auf 8 qm zusammengewuchert. Ich bin nicht so'n Fan von Rosen, also hab ich jemanden gesucht und gefunden, der sich die Dinger ausgebuddelt und mitgenommen hat. Seitdem ist diese Seite bissl stiefmütterlich von mir behandelt worden, weil ich ehrlich gesagt zu den Leuten gehöre, die den Nutzen eines Gartens vor allem in der Eßbarkeit seiner Früchte sieht :grins:
Im Lauf der Zeit werde ich sicher einiges an Bildern meines chaotischen Gartens zeigen, heuer wird mein Augenmerk vor allem auf dem Gemüsebeet liegen. Es ist (noch) nicht schön und kahl, aber ich möchte ab Spätsommer/Herbst in dem mir eigenen Schneckentempo anfangen, daraus einen Garten zu machen, der von Bauerngärten inspiriert ist - mit Trockenmauerteilen (soll am Ende aussehen wie zerfallene Mauerreste) mit Holzlattenzäunen durchsetzt, mit Blüh-Ecken, Kräuterteil und Nutzpflanzen in Mischkultur. Ein hochgestecktes Ziel, und ich bin neugierig, ob mir das gelingen wird.
So sieht mein "Gemüsebeet" aktuell aus: links der Teil, der so ordentlich "glatt" gezogen ist, ist ungefähr 1,20 m breit Kartoffelbeet. Daneben ist der Boden erstmal nur umgegraben, wir fahren Ende der Woche erstmal für eine Woche in Urlaub, danach kommen da vor allem Bohnen (Busch- und Stangen-), Mangold, Zucchini und vielleicht noch das eine oder andere Grünzeug rein.
Damit für heute erstmal genug. Den Neugiernasen, die hier reinlesen, wünsch ich einen schönen Tag
Aaaalso, wo fange ich an?
Frage ich mich im Garten, frage ich mich jeden Morgen um halb 8, wenn mein Mann und ich uns für eine Stunde im Garten betätigen. Und frage ich mich sowieso ständig. :d
Erstmal die Rahmenbedingungen: wir leben mittlerweile im 8. Jahr hier, da haben wir das Haus von den Vorbesitzern übernommen. Knapp 1100 qm Grund, darauf eine große Doppelhaushälfte, eine Garage, ein Nebengelaß (oder Schuppen: gemauert, der linke Teil ein Raum mit Ausschlupf für Kleinvieh, darüber Heuboden. Der rechte Teil ein Raum mit Wasseranschlüssen, Spüle, Klo, darüber ein Raum, den man als trockenen, mit Teppich ausgelegten Schlafraum im Sommer nutzen könnte, wenn es denn eine intakte Treppe da rauf gäbe - die ist morsch und zerfallen).
An die Garage angebaut ist ein kleines Hühnerhaus - unbewohnt. Mitten im Garten ist ein großes Carport, die Vorbesitzer hatten auf der einen Seite eine große Voliere angebaut, in der sie Kanarienvögel gehalten haben - daraus habe ich vor ein paar Jahren ein improvisiertes "Tomatenhaus" gemacht, das vorigen Monat ein neues Dach bekommen hat. Es ist nach Süd-Westen frei, die Seiten Richtung Nord-Ost ist zu, dahinter ist noch ein kleiner Stauraum, wo früher Vogelfutter und so Zeug lagerte - hat den Vorteil, daß in kühlen Nächten die Tomaten einen "warmen Rücken" haben.
Was noch... ja, im Zentrum des Gartens ist ein Pool in den Boden gemauert, so ein 6,5 x 2,5 m großes Teil. "Luxus" einerseits, wenn ich ihn nutze (nur im Dunkeln, ich bin bissl verklemmt), Ärgernis andererseits, mein Fall ist so ein Großkotzbecken im Garten nicht unbedingt - wenn, hätte ich's gern mehr am Rand gesehen, so nimmt er doch viel Platz weg.
Tja, und dann alter Baumbestand, den wir schon ausgedünnt haben: ursprünglich 4 Apfelbäume, der 2 sind schon weg, der 3. ist gerade dabei, gefällt zu werden (reine Notwehr. Für 2 Leute sind so viele Apfelbäume einfach nicht sinnvoll und hier in der Gegend will niemand Äpfel, die haben alle selbst genug davon), einen kräftigen Apfelbaum lassen wir stehen. Ein riesiger Aprikosenbaum (6-7 m hoch) ist leider eingegangen, wir haben ein paar Jahre versucht, ihn zu retten, aber da war nicht mehr viel zu machen, der ist von innen raus von Mini-Ameisen regelrecht ausgehöhlt worden. Da müssen wir mal sehen, daß wir jemanden finden, der uns den Baum so fällt, daß der Reststamm ohne Äste stehen bleibt, vielleicht erfreut das die Buntspechte, die da dran immer rumklopfen, auch noch als Totholz. Ein kräftiger Birnbaum ist noch da, außerdem noch Obststräucher: schwarze Johannisbeere, Honigbeere (hab ich zumindest als solche gekauft - scheint so eine Kreuzung zw. schw. Johannisbeeren und Stachelbeeren zu sein, die Früchte sind sensationell lecker), Stachelbeere, eine Quitte, die demnächst zum ersten Mal blühen wird, ebenso eine Mispel - die steht im 6. Jahr und hat heuer zum ersten Mal Blütenansätze (Juchz!), die Aronia hatte heuer viele Blütchen - letztes Jahr hat die immerhin schon eine kleine Hand voll Früchte produziert.
Mein Gemüsebeet ist zunächst mal nur Fläche: eingefaßt 4 x 10 m, vor wenigen Wochen noch hoffnungslos verkrautet, nachdem ich die Jahre davor mehr schlecht als recht, aber immerhin doch mit etwas Erfolg Gemüse angebaut hatte.
Gegen Ende des letzten Sommers bin ich bedrohlich krank geworden und da waren meine Gedanken nicht mehr im Garten. Naja, ich lebe noch und werde auch wieder kräftiger, ich habe in Bezug auf den Garten viele Ideen und Pläne, werde aber sicher einige Jahre brauchen, bis ich das auch umsetzen kann. Mein Mann hilft mir zwar, aber er ist kein Gartenfreak und ich will ihn nicht über Gebühr strapazieren.
So, das war erstmal der lange Text, ich glaub... ne, die Vorgärten hab ich noch vergessen. Zu denen komme ich ein andermal, das sind zwei Flächen zur Straße hin, die ich ebenfalls so nach und nach umgestalten will. Als wir hier eingezogen sind war im kleinen Dreiecksbeet so ein bonbonbuntes Desaster - knapp 30 Rosen unterschiedlichster Art auf 8 qm zusammengewuchert. Ich bin nicht so'n Fan von Rosen, also hab ich jemanden gesucht und gefunden, der sich die Dinger ausgebuddelt und mitgenommen hat. Seitdem ist diese Seite bissl stiefmütterlich von mir behandelt worden, weil ich ehrlich gesagt zu den Leuten gehöre, die den Nutzen eines Gartens vor allem in der Eßbarkeit seiner Früchte sieht :grins:
Im Lauf der Zeit werde ich sicher einiges an Bildern meines chaotischen Gartens zeigen, heuer wird mein Augenmerk vor allem auf dem Gemüsebeet liegen. Es ist (noch) nicht schön und kahl, aber ich möchte ab Spätsommer/Herbst in dem mir eigenen Schneckentempo anfangen, daraus einen Garten zu machen, der von Bauerngärten inspiriert ist - mit Trockenmauerteilen (soll am Ende aussehen wie zerfallene Mauerreste) mit Holzlattenzäunen durchsetzt, mit Blüh-Ecken, Kräuterteil und Nutzpflanzen in Mischkultur. Ein hochgestecktes Ziel, und ich bin neugierig, ob mir das gelingen wird.
So sieht mein "Gemüsebeet" aktuell aus: links der Teil, der so ordentlich "glatt" gezogen ist, ist ungefähr 1,20 m breit Kartoffelbeet. Daneben ist der Boden erstmal nur umgegraben, wir fahren Ende der Woche erstmal für eine Woche in Urlaub, danach kommen da vor allem Bohnen (Busch- und Stangen-), Mangold, Zucchini und vielleicht noch das eine oder andere Grünzeug rein.
Damit für heute erstmal genug. Den Neugiernasen, die hier reinlesen, wünsch ich einen schönen Tag
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