Verticillium-Welke, ich krieg die Krise

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05. Juni 2007
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ich hatte noch nie mit der welke zu kämpfen und diese jahr, plötzlich an total verschiedenen stellen, ich kann mir keinen reim drauf machen:
betroffen ist meine hausrebe am hauseingang - totalschaden, habe ich gestern entfernt; eine rose im hausgarten (da scheint bisher das entfernen der betroffenen triebe erfolg zu haben) und seit gestern drei meiner sechs himbeeren auf der dachterrasse im kübel. (habe derzeit die betroffenen ruten entfernt, glaube aber, da kommt noch mehr) der witz ist, die pflanzen sind weit auseinander, ich habe für alle bereiche eigenes "besteck"...die rebe hat gar keinen kontakt zu den anderen pflanzen, da ist ja der hausriegel dazwischen...ich bin zeimlich mit den nerven runter, weil es ja auch so gar nix gibt, was man tun könnte....so ein bombenfrühjahr und dann das *heul, schluchz* vor allem diese kübelhimbeeren wären ein tritt in die magengrube, das sind ja riesige teile....
 
  • Dir hat keiner geantwortet?

    Ich teile Deinen Schmerz. :pa:

    Nicht, weil mich - klopf, klopf, klopf - dieses Jahr schon selbiges Schicksal ereilt hat. Aber mir graust auch bei dem Gedanken, dass irgend eine meiner liebgewonnenen und gehegten Pflanzen ein vorzeitiger Pflanzentod wegen irgend eines fiesen Pilzes oder Bakterium ereilt.

    Also, mich würde das auch ärgern, nein, nicht nur ärgern sondern bekümmern.

    Und ich an Deiner Stelle wüßte dann auch gerne, woher diese Welke denn so plötzlich kommt (wo man nix anders als sonst gemacht habe).
     
  • Nein, ich schrieb bereits oben, mich bzw. meine Pflanzen hat dieses Schicksal (noch) nicht ereilt.

    Dennoch teile ich gerne Leid und ich kann mir eben vorstellen, wie ärgerlich und frustran die ganze Situation ist. Schließlich reißt man sich den Anus auf und dann kommt so ne Welke und alles war für die Katz!
     
  • an alle leidtragenden
    hier ist ein interessanter link über die welke. hauptsächlich deshalb, weil sehr viele anfällige pflanzen aufgelistet sind. ebenso die resistenten.
    die anderen infos sind auch bemerkenswert:
    Verticillium
     
    Habe auch gerade entdeckt, dass nicht nur meine Rhododendron braunfleckige Blätter haben, sondern auch der Walnußbaum schwarze Triebspitzen. Es steht das Haus dazwischen.

    Der Walnußbaum hatte das schon im vorigen Jahr. Da habe ich alle (er ist nicht sehr groß) schwarzen Spitzen abgebrochen und der Neuaustrieb war dann scheinbar gesund.

    In diesem Jahr sind nun noch viel mehr Spitzen pottenschwarz. Ich mag gar nicht nachsehen gehen. :(

    Es gibt ja noch mehr Krankheiten und weitere Pilze, die die Triebspitzen und Blätter welken lassen. Gibt es gegen gar keine Hilfe?

    Der Pfirsichbaum hat die Blasenkrankheit und die Walnuß Schwarze Spitzen. :mad: Ist zum Mäuse melken.
     
  • ich geh gar nicht mehr gern auf meine terrasse, es sschreitet munter fort an meinen himbeeren. ich weiß, ich müsste die betroffenen kübel entsorgen, schaff es aber nicht, jedenfalls noch nicht heute und morgen.
     
    @billymoppel
    entsorge erstmal 1500 Buxuspflanzen, die zw. 40 und 80cm groß sind, und du hast einen wahren Grund zum Heulen!

    niwashi findets immer traurig wenn was eingeht ...
     
    1500 buxe und man kann sie noch nicht mal anständig beerdigen...:(
    das ist wirklich hart.
    ich finde, so ein kompost ist dooch immer auch ein tröstlicher ort, aber das ist ja leider nicht.

    @lieschen

    deine beschreibung hat zur welke auch nicht so gepasst. guckst du mal da, dass dir geholfen wird (oder eher leider nicht, denn wenn es blattflecken sind, kannste auch nix machen)

    Landesverband - Merkblatt Walnüsse im Garten
     
  • Hier das Bild, was ich genau vor einem Jahr eingestellt habe. In diesem Jahr sehen die Spitzen genauso aus, und zwar fast alle in diesem Jahr.

    http://www.hausgarten.net/gartenfor...ne-mit-schwarzen-blattspitzen.html#post611159

    Es könnte sich um Bakterienbrand der Walnuß (Xanthomonas juglandis) handeln.

    Leider auch nicht bekämpfbar. Der Baum ist etwas über 10 Jahre alt und hätte sicher in den nächsten Jahren die ersten Früchte getragen. Schiet aber auch!

    :mad::schimpf:
     
  • Ich habe keine Ahnung, welche Walnuß die kleine ist. Sie wurde mir von jemandem geschenkt, der nicht soviel Platz in seinem Garten hat.

    Aber eigentlich spielt das ja auch gar keine Rolle. Der Baum sieht schlimm aus. Ich glaub, das wird nichts mehr.

    Ich muß mich mal schlau machen, wer mir sagen kann, was das nun wirklich ist und ob vielleicht doch noch irgend ein Mittel helfen könnte.

    Billymoppel, mir ist noch die Frage durch den Kopf gegangen, ob du vielleicht mit Handschuhen arbeitest und damit die Erreger übertragen wurden. (Wenn das überhaupt möglich ist.)

    Die Geräte, schreibst du, hast du desinfiziert. Hände wäscht man sich ja, aber Gartenhandschuhe?
     
    lieschen, es ist weder der bakterienbrand noch die welke.
    guck dir mal bilder vom bakterienbrand an. von schwarzen astspitzen habe ich da nichts gesehen.
    für mich ist das mit sicherheit ein frostschaden.
    die walnuss wird als frostempfindlich eingestuft, lese hier:

    arbofux - Diagnose-Datenbank für Gehölze
    in die gruppe mit der kennziffer 3312 gehört auch die walnuss.
     
    noch was:
    juglans spp ist keine besondere walnussart.

    bei wikipedia steht folgendes:

    spp. steht für:

    species pluralis, in der Biologie für mehrere, nicht im Einzelnen zu nennende Spezies einer Gattung als Zusatz hinter deren wissenschaftlichem Namen
     
    Habe mal ein bißchem im net gestöbert. Dabei habe ich Beiträge gefunden, in denen die Vermutung geäußert wird, dass Anfang Mai in unserer Gegen Walnußbäume frostgeschädigt wurden und die schwarzen Triebspitzen, die auch diese Bäume haben, durch diesen Frost verursacht sein können.

    Empfohlen wird, die Bäume gut zu düngen und die Schäden überwachsen zu lassen.

    Bakterienbrand oder Welke werden in mehreren Threads u.ä. ausgeschlossen.

    Stimmt, Anfang Mai war noch einmal eine Nacht mit Minusgraden.

    Das fände ich zumindest beruhigend. Ist zwar nicht schön, wenn nun schon das 2. Jahr hintereinander Frost die ersten Blätter wieder zerstört, aber immer noch besser als diese unheilbaren Krankheiten.

    Dann werde ich mal düngen, wässern und hoffen.
     
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