Umsiedlung junger Kirschbaum/ Abkömmling trennen vom Hauptstamm

, kann es dir nicht egal sein, ob du in ein paar Jahren mehrere riesige Kirschbäume im Garten hast.

Plausibel, ja, klar. Vom Zeitrahmen her gesehen, bilden sich aber nicht jedes Jahr neue Stecklinge. In den letzten 10 Jahren haben sich nur 3 an der Basis gebildet mit einem Durchmesser von 2 Zentimetern, die mir letzten Jahr erst aufgefallen sind.

Das Fällen ist nicht gerade billig. Also setze lieber gekaufte Bäume und informiere dich gut über die Eigenschaften der Unterlage.
Auf einen Baum mehrere Sorten Kirschen zu Pfropfen, ist möglich und als Anfänger-Projekt anspruchsvoll genug!

Nun ja, Platz ist die eine Sache, Lichtverhältnisse die andere. Zunächst ist es doch ratsam, als ersten nach Lichtverhältissen zu planen, da jeder Baum andere Wachstumsbedingungen hat, und hie und da ein Gebüsch zu schneiden, wenn es an Platz mangelt. Ein Kirschbaum ist nicht wirklich die Welle, der ohnehin gestutzt werden muss. Meine Nachbarn haben Kirschbäume, die als solche nicht zu identifizieren sind, weil sie zwei, drei Mal im Jahr geschnitten werden.
Unsere Bäume noch nie, wohlgemerkt und sie sind wunderschön und tragen sehr leckere Früchte.
 
  • Übrigens 2 Zentimeter Durchmesser, habe mich verschätzt.
    Der eine cm macht bei Stecklingen keinen Unterschied. Die sind deutlich dünner, kürzer und jünger, um Wurzeln bilden zu können.
    Aber vielleicht taugen die Äste für eine Benjeshecke ? :unsure:

    man spricht von eigenständiger Wildkirsche, sobald diese eigene Wurzeln gebildet hat und weit genug vom Mutterbaum steht?
    Ich dachte jetzt bei "eigenständig" an eine ausgesäte Wildkirsche, die sich auf eigenen Wurzeln entwickelt hat.
    Ein bewurzelter Steckling oder ein bewurzeltes Steckholz wird auch funktionieren.
    Man sollte aber die genaue Art kennen, weil die maßgeblich für das spätere Wachstum der Edelreiser verantwortlich ist, wie @Platero schon schrieb.

    Wenn ja, befindet sich diese bereits im Topf. Allerdings ohne Anzuchterde.
    Wie meinst Du das ?

    Kann schon sein, klingt nur etwas kompliziert, aber wenn man es sich genau anschaut, den Schnitt und die Prozedur mit Festkleben, ist ist total einfach. ( Viel anstrengender ist in der Praxis das Erhalten von Tomaten-Pflanzen oder Gewächsen, die nicht im Gewächshaus stehen:-)
    Deine Erfahrungen in allen Ehren.
    Lasse uns bitte wissen, ob / wie Deine Veredelungen anwachsen.

    Habe ich gestern nochmal genau nachgelesen. Man sollte einen Obstbaum im Herbst sofort ins Freiland setzen, damit er pünktlich zur Ruhephase Wurzeln bilden kann. Damit habe ich alles richtig gemacht. Min Bäumchen steht leider nur am falschen Platz.
    Wenn es schon austreibt, warte mit dem Verpflanzen besser bis zum Herbst. Das kann zwar auch jetzt noch gut gehen, aber auch schief, wenn der Ballen auseinander fällt.

    Da ich noch ein paar Bäumchen pflanzen möchte, benötige ich wirklich ganz viel Knowhow. Mit Gewächsen, Strächern und vorallem mit Blumen habe und hatte ich nie! Glück.
    Gerade deshalb wünsche ich Dir den gebührenden Erfolg bei den ersten Veredelungen. ;)
     
    Der eine cm macht bei Stecklingen keinen Unterschied. Die sind deutlich dünner, kürzer und jünger, um Wurzeln bilden zu können.
    Aber vielleicht taugen die Äste für eine Benjeshecke ? :unsure:

    Ich dachte da an ein Bohnentipi;-)

    Wie meinst Du das ?

    Ich habe einfache Gartenerde genommen.

    Deine Erfahrungen in allen Ehren.
    Lasse uns bitte wissen, ob / wie Deine Veredelungen anwachsen.

    Das mache ich gerne:-) Nur noch die Frage, ob ich ebenso einen Edelreisig nach dem Abblühen verwenden kann, oder tatsächlich einen aus dem Frühjahr.

    Gerade deshalb wünsche ich Dir den gebührenden Erfolg bei den ersten Veredelungen. ;)

    Danke! Aber ich habe ja gar nicht in Mehrzahl gesprochen, sondern nur von dem Wunsch mindestens eine Art zu erhalten und hochzuziehen oder zu verdeln. Für meine besonnten Flächen hab ich mir schon eine Pflaume ausgesucht. Die Kirsche wandert woanders hin und leider muss ich bis zum Herbst mit den Rückschnitten meiner vielen Gebüsche warten.
    Aber ich bin wirklich wahnsinnig froh, dass mich der Gartenelan gepackt hat. Lieber zu spät als gar nicht, oder?
     
  • Na vielleicht solltest erst mal schauen, dass Blumen und Stauden bei dir blühen und gedeihen.
    Die bringen dir in deinem Garten optisch viel mehr.
     
  • Ich dachte da an ein Bohnentipi;-)
    :ROFLMAO:
    Ja, wäre auch einen Versuch wert.

    Ich habe einfache Gartenerde genommen.
    Für Benjeshecke oder Tipi wird´s reichen, aber für Stecklinge besser frisches und nährstoffarmes Substrat.

    Das mache ich gerne:-) Nur noch die Frage, ob ich ebenso einen Edelreisig nach dem Abblühen verwenden kann, oder tatsächlich einen aus dem Frühjahr.
    Für die Okulation ein belaubtes Reis und für das Pfropfen i.w.S. ein Unbelaubtes.

    Danke! Aber ich habe ja gar nicht in Mehrzahl gesprochen, sondern nur von dem Wunsch mindestens eine Art zu erhalten und hochzuziehen oder zu verdeln.
    OK, dann habe ich Dich falsch verstanden.

    Für meine besonnten Flächen hab ich mir schon eine Pflaume ausgesucht. Die Kirsche wandert woanders hin und leider muss ich bis zum Herbst mit den Rückschnitten meiner vielen Gebüsche warten.
    Aber ich bin wirklich wahnsinnig froh, dass mich der Gartenelan gepackt hat. Lieber zu spät als gar nicht, oder?
    (y)
     
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