Umsiedlung junger Kirschbaum/ Abkömmling trennen vom Hauptstamm

Samani

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23. März 2026
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Hallo Community,


Unser Kirschbaum (Süßkirsche) hat ordentlich Triebe geschlagen und
direkt neben dem sehr üppigem Stamm wächst unter der Krone der Süßkirsche
strauchartig ein neues Gehölz. Wir möchten diesem Gehölz eine Chance zum
Wachsen geben und umsiedeln. Nun haben wir drum herum gegraben, aber
zu unserer Überraschung wachsen die Abkömmlinge mutierend
auf einer Leitungsdicken Hauptwurzel Richtung Gartenteich
(in die entgegengesetzte Richtung vom
Kirschbaum.) Es sieht so aus als wenn es dem Baum nicht gut täte, diese
Wurzel zu schädigen.
Zum besseren Verständnis habe ich Fotos gemacht. Dieses hier zeigt es sehr gut.

Ungerne möchten wir diese Hauptwurzel verletzen, würden es aber tun,
wenn wir sicher sind, den großen Kirschbaum damit nicht zu schädigen.

Also wie würdet ihr vorgehen?

Vielen Dank für Antworten
 

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  • Hallo

    was da unten raus wächst würde ich weg schneiden vielleicht treibt da die Unterlage aus.
    Die Wurzel würde ich schnell wieder eingraben. Dein Baum braucht die wahrscheinlich um stabil stehen zu können.

    Aber es kommen bestimmt noch User vorbei, die sich besser mit Bäumen auskennen. Bei mir ist das eher so allgemeines Pflanzenwissen.
     
    Hallo Samani,

    willkommen im Forum.

    Allerdings kann ich nicht gut erkennen, was Du meinst.
    Was ich sehe, sind mehrere Äste, die aus der Basis der Kirsche zu entspringen scheinen.
    Die 3 rot Markierten könnten Wildtriebe aus der Unterlage sein (wie Feli schreibt), die Du dann dringend direkt am Ursprung abschneiden musst, weil sie sonst den Kirschbaum überwuchern werden.
    Der blau Markierte ist wohl eine andere Gehölzart, vielleicht eine Esche. Sie muss mit Wurzel raus, zumindest so weit, dass die Kirschwurzel nicht beschädigt wird.

    Zur Sicherheit stelle bitte ein weiteres Foto ein, auf dem Du das "strauchartige neue Gehölz" markierst.


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  • Hallo Samani,

    willkommen im Forum.

    Allerdings kann ich nicht gut erkennen, was Du meinst.
    Was ich sehe, sind mehrere Äste, die aus der Basis der Kirsche zu entspringen scheinen.
    Die 3 rot Markierten könnten Wildtriebe aus der Unterlage sein (wie Feli schreibt), die Du dann dringend direkt am Ursprung abschneiden musst, weil sie sonst den Kirschbaum überwuchern werden.
    Der blau Markierte ist wohl eine andere Gehölzart, vielleicht eine Esche. Sie muss mit Wurzel raus, zumindest so weit, dass die Kirschwurzel nicht beschädigt wird.

    Zur Sicherheit stelle bitte ein weiteres Foto ein, auf dem Du das "strauchartige neue Gehölz" markierst.


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    Hallo

    @Feli großen dank erstmal

    @Jörg Danke für die Mühe. Ich habe grade ein besseres Foto rausgeholt. Wenn ich jetzt die Wildtriebe abschneide, kann ich sie dann einfach umsiedeln im Substrat?
    Der blau markierte ist tatsächlich ein Hecke, die da zwischendrin wuchert.

    Auf dem neuen Foto siehst du die Gesamtheit an Wildtrieben und zusätzlich den Mutterstamm. Kann man nun diese Triebe irgendwie trennen und umpflanzen?
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  • Nein, dafür sind sie zu groß.
    Möglich wären im Sommer Stecklinge, aber ich würde sie jetzt entfernen, damit sie der Kirsche nicht zu viel Kraft rauben.

    Tut mir leid, dass ich Dir keine positive Antwort geben kann.

    Und die Wurzeln würde ich - wie Feli empfiehlt - schnell wieder mit Erde bedecken und andrücken.
     
    Grundsätzlich könnte man schon die Wurzel samt Austriebe vom Hauptbaum abtrennen, ohne das er groß Schaden nimmt – würde halt für dieses und kommenden Jahr etwas geschwächt werden und kleinere Blätter bilden.

    Wahrscheinlich wurde die hochliegende Wurzel mal verletzt (Rasenmäher), was die Triebbildung auslöste.

    Aber wozu den Wildlingsbusch erhalten?
    Die einzelnen Triebe dürften gut 20 Meter hoch werden...
     
  • Grundsätzlich könnte man schon die Wurzel samt Austriebe vom Hauptbaum abtrennen, ohne das er groß Schaden nimmt –

    Ich sehe leider nicht, wo die Triebe genau entspringen und ob sie eigene Wurzeln haben. Dazu müsste die Erde mal mit Wasser abgespült werden.
    Aber es stimmt..... warum diese Wildtriebe retten und die Kultursorte evt. schwächen oder anderweitig schädigen ?
     
    Ich sehe leider nicht, wo die Triebe genau entspringen und ob sie eigene Wurzeln haben.
    Ich auch nicht – einfach 5 cm Hauptwurzel links (Richtung Baum) von den Wurzelaustrieben belassen und absägen.
    Richtung Teich (rechts von den Wurzelaustrieben) ca. 50 cm Hauptwurzel an dem Wurzelaustriebsstock belassen und absägen.
    Alles ausgraben und verpflanzen.

    Wenn der Wurzelaustriebsstock nicht erhalten werden soll - trotzdem raussägen, da abschneiden der Wildtriebe nicht ausreicht – es würden immer wieder neue nach kommen.
     
    @Jörg @Galileo

    Vielen Dank für eure Mühe. Ohne diese Beratung hätte ich wirklich gar nicht gewusst, dass es Wildtriebe sind, die 20 Meter in die Höhe schießen. (Dafür habe ich einfach zu wenig Ahnung).
    Nun habe ich die Wucherungen ganz und gar abgesägt, ohne die Hauptwurzel zu schädigen,
    und das ganze wird eben entsorgt. Natürlich sofort zugebuddelt.

    Einen Meter neben der Sauerkirsche habe ich glücklicherweise einen frei wachsenden Trieb gefunden mit Wurzel und diesen eingetopft. Vielleicht klappt es ja mit diesem Exemplar.

    Am Stamm der Sauerkirsche wachsen zusätzlich drei cirka ein Meter hohe Sätzlinge heraus. Auch diese würde ich gerne abtrennen und einpflanzen.

    Bestenfalls im Mai. Da diese ja noch erst eine Wurzel bilden müssen.

    Im Großen und Ganzen habe ich nun ein wenig mehr dazugelernt!


    .
     
    Am Stamm der Sauerkirsche wachsen zusätzlich drei cirka ein Meter hohe Sätzlinge heraus. Auch diese würde ich gerne abtrennen und einpflanzen.
    Auch die "Setzlinge" werden, wenn es Wildtriebe sind, im Laufe der Jahre so hoch wie Straßenbäume.

    Bestenfalls im Mai. Da diese ja noch erst eine Wurzel bilden müssen.
    Das Abtrennen im Mai wird für die Äste trotz eventueller Wurzelbildung schwierig, weil sie dann schon ausgetrieben haben.
     
  • Nun habe ich die Wucherungen ganz und gar abgesägt, ohne die Hauptwurzel zu schädigen,
    und das ganze wird eben entsorgt.
    Wenn der Wurzelaustriebsstock nicht erhalten werden soll - trotzdem raussägen, da abschneiden der Wildtriebe nicht ausreicht – es würden immer wieder neue nach kommen.
    Wenn nach dem Absägen kleine Stummel bleiben oder auch nur der Astring (Astansatz) dann werden die dort verbliebenen AdventivKnospen sicher austreiben.
     
  • Auch die "Setzlinge" werden, wenn es Wildtriebe sind, im Laufe der Jahre so hoch wie Straßenbäume.


    Das Abtrennen im Mai wird für die Äste trotz eventueller Wurzelbildung schwierig, weil sie dann schon ausgetrieben haben.

    Es sind kleine Stummel geblieben, die werden dann eben nächstes Jahr wieder abgeschnitten.

    Bei den Stecklingen habe ich die Info, sie in einer warmen Jahreszeit im warmen Wasser für 3 Wochen Wurzeln bilden zu lassen vor dem Einpflanzen doch diese Info habe ich quergelesen. Mein Ziel ist es einfach, einen Kirschbaum zu vermehren.
     
    Stecklinge im Sommer zu schneiden ist richtig.
    Gewerblich wird in einem Pflanzsubstrat bewurzelt. Hobbygärtner bevorzugen oft das Wasserglas.

    Mein Ziel ist es einfach, einen Kirschbaum zu vermehren.
    Du vermehrst aber mit den "Setzlingen" nur eine Wildkirsche, da sie aus der Unterlage entstehen, also dem wilden Teil Deines Kirschbaums.
    Wenn Du einen Kirschbaum mit großen, leckeren Früchten vermehren möchtest, brauchst Du einen Deiner Wildtriebe und zusätzlich mehrere Äste aus dem oberen Bereich des Baums, also Edelreiser. Diese Reiser werden dann auf den Wildtrieb (die Unterlage) gepfropft.
     
    @JoergK

    Habe die Veredelungstechniken quergelesen und finde die Okulation besser als das Mischen
    von Wild -und Edelreiser. Zumal das Frühjahr gerade vorbei ist und die Zeit dafür abgelaufen.
    Meine Süßkirsche würde ich gerne mit Sauer mischen. Da bin ich mir noch nicht sicher. An der Sauerkirsche befinden sich die Stecklinge, die ich dann im Mai ernte und im August mit der Veredlungsmethode beginnen möchte.
     
    Da hast Du aber was falsch verstanden beim Querlesen.

    Ich sortiere mal.....
    Sowohl bei der Okulation (Augenveredelung) als auch bei Pfropfung / Kopulation (Reiserveredelung) werden Augen bzw. Äste der Edelsorte mit einer Wildart und deren Wurzeln vereinigt. Das ist der Sinn der Veredelung. Dadurch wachsen und fruchten Edelsorten auf den Unterlagen (Wildarten) auf unterschiedlichen Böden und in unterschiedlichen Klimata. Das Wachstum der Edelsorten auf eigenen Wurzeln wäre geographisch sehr eingeschränkt.
    Die Okulation wird überwiegend bei Rosen angewendet, Pfropfung und Kopulation bei Obstgehölzen.

    Auch bei Deinem Kirschbaum sind ein oder mehrere Edelreiser auf eine wilde Kirsche gepfropft. Die Äste, die Du abnehmen und an anderer Stelle pflanzen möchtest, sind eine Wildkirsche, da sie aus der Unterlage (Wildkirsche).entspringen.

    Bei der Veredelung von Süß- und Sauerkirsche auf eine Unterlage denke bitte auch an das unterschiedliche Wuchsverhalten beider Kirschsorten.

    An der Sauerkirsche befinden sich die Stecklinge, die ich dann im Mai ernte und im August mit der Veredlungsmethode beginnen möchte.
    Wie meinst Du das ?
    Im Mai die Äste schneiden, bewurzeln und im August veredeln ?
    Das würde die geschnittenen Äste viel Kraft kosten und das Verwachsen mit der Unterlage erschweren.
    Üblicherweise schneidet man die Edelreiser für Okulation, Pfropfung und Kopulation kurz vor der eigentlichen Veredelung, also dem Zusammenbringen mit der Unterlage. Ein anderes Vorgehen wäre kontraproduktiv.

    Schaue Dir die gängigen Veredelungsmethoden am besten noch mal genau an, z.B. hier:
     
    Die ideale Zeit zum Edelreiser schneiden ist nach Heiligabend bis Ende Februar...
     
    @JoergK
    Sowohl bei der Okulation (Augenveredelung) als auch bei Pfropfung / Kopulation (Reiserveredelung) werden Augen bzw. Äste der Edelsorte mit einer Wildart und deren Wurzeln vereinigt.

    Die Augen werden ja dem Zweig entnommen mit einem Okulationsschnitt und anschließend mit der Öffnung der Wildart verklebt. oder? habe ich diesem link entnommen


    Wie meinst Du das ?
    Im Mai die Äste schneiden, bewurzeln und im August veredeln ?
    Das würde die geschnittenen Äste viel Kraft kosten und das Verwachsen mit der Unterlage erschweren.
    Üblicherweise schneidet man die Edelreiser für Okulation, Pfropfung und Kopulation kurz vor der eigentlichen Veredelung, also dem Zusammenbringen mit der Unterlage. Ein anderes Vorgehen wäre kontraproduktiv.

    Schaue Dir die gängigen Veredelungsmethoden am besten noch mal genau an, z.B. hier:

    also, die Stecklinge sind schon recht groß. einige haben Durchmesser von fast 3 Zentimeter. Diese hatte ich vor zu bewurzeln, weil sie schon recht breit sind, im August zu veredeln.
    Den Edelzweig mit den Augen wollte ich demnächst schneiden, (siehe Link) oder kurz vorher abschneiden, wenn das auch geht. vielleicht sind einige Quellen im Internet unglücklich ausgedrückt.
    Natürlich kann ich mit der Verdelung auch bis nächstes Jahr warten,
    habe ja genug Kirschbäume
    Es ist übrigens mein erster Garten und mein erster Gärtnereinsatz, doch ich bin, was das betrifft, sehr ungeschult weil Stadtmensch. Man möchte dazulernen:-)

    Wenn wir schon dabei sind. Ich habe noch eine Säulenkirsche, sehr mickrig, erst letztes Jahr gekauft und ich bin nicht die Geschickteste, also habe ich sie schon ins Freiland gesetzt, (was ich aus heutiger Sicht nicht hätte tun dürfen, glaub ich) das gleiche mit einer Zaubernuss, auch Freiland und ich überlege, ob ich sie beide wieder eintopfe.
    Die Säulenkirsche ist circa 25 Zentimeter und die Zaubernuss ist 10 Zentimeter größer. So richtig "korrekt" sieht das Ganze nicht aus.
     
    Die Augen werden ja dem Zweig entnommen mit einem Okulationsschnitt und anschließend mit der Öffnung der Wildart verklebt. oder?
    Ja, kann man so sagen.

    also, die Stecklinge sind schon recht groß. einige haben Durchmesser von fast 3 Zentimeter. Diese hatte ich vor zu bewurzeln, weil sie schon recht breit sind, im August zu veredeln.
    Bei fast 3 cm Durchmesser sind das keine Stecklinge, sondern Äste.
    Stecklinge haben meist etwa die Länge einer Rosenschere (oder kürzer) und werden im Sommer vom diesjährigen Holz geschnitten. Älteres Holz bewurzelt schlecht bis gar nicht.
    Viel besser wäre es, eine eigenständige Wildkirsche als Unterlage zu nehmen, also einen Baum mit eigener Wurzel.

    Natürlich kann ich mit der Verdelung auch bis nächstes Jahr warten,
    habe ja genug Kirschbäume
    Aus meiner Sicht nicht nötig, wenn Du eine geeignete Unterlage hast, also eine eigenständige Wildkirsche.
    Es muss übrigens nicht so sein, dass die bei Dir selbst ausgesäten Bäume optimale Unterlagen hergeben. Deine Veredelung bleibt also ein Experiment.

    Es ist übrigens mein erster Garten und mein erster Gärtnereinsatz, doch ich bin, was das betrifft, sehr ungeschult weil Stadtmensch. Man möchte dazulernen:-)
    Dafür bist Du ganz schön mutig. Die Veredelungen zählen unter den Vermehrungsmethoden als "Königsdisziplin". Die meisten Neulinge beginnen mit Aussaat, Stecklingen und Steckhölzern.

    Wenn wir schon dabei sind. Ich habe noch eine Säulenkirsche, sehr mickrig, erst letztes Jahr gekauft und ich bin nicht die Geschickteste, also habe ich sie schon ins Freiland gesetzt, (was ich aus heutiger Sicht nicht hätte tun dürfen, glaub ich) das gleiche mit einer Zaubernuss, auch Freiland und ich überlege, ob ich sie beide wieder eintopfe.
    Die Säulenkirsche ist circa 25 Zentimeter und die Zaubernuss ist 10 Zentimeter größer. So richtig "korrekt" sieht das Ganze nicht aus.
    Gegen das Auspflanzen auch kleiner Gehölze spricht nichts.
    Allerdings ist es oft einfacher, sie erst mal in einem Kübel größer werden zu lassen. Wenn sie noch nicht so lange im Freiland stehen, würde ich sie zumindest für dieses Jahr noch in Kübel setzen.
     
    Vor Allem weißt du nichts über die Eigenschaften deiner bewurzelten Unterlagen. Davon hängt aber in erster Linie das Wuchsverhalten deines selbst veredelten Bäumchens ab. Wenn du nicht einen riesigen Garten, Streuobstwiesen etc. hast und dementsprechend viel Platz, kann es dir nicht egal sein, ob du in ein paar Jahren mehrere riesige Kirschbäume im Garten hast. Das Fällen ist nicht gerade billig. Also setze lieber gekaufte Bäume und informiere dich gut über die Eigenschaften der Unterlage.
    Auf einen Baum mehrere Sorten Kirschen zu Pfropfen, ist möglich und als Anfänger-Projekt anspruchsvoll genug!
     
    Ja, kann man so sagen.


    Bei fast 3 cm Durchmesser sind das keine Stecklinge, sondern Äste.
    Stecklinge haben meist etwa die Länge einer Rosenschere (oder kürzer) und werden im Sommer vom diesjährigen Holz geschnitten. Älteres Holz bewurzelt schlecht bis gar nicht.
    Viel besser wäre es, eine eigenständige Wildkirsche als Unterlage zu nehmen, also einen Baum mit eigener Wurzel.

    Das habe ich mir eigentlich auch schon gedacht. Doch es ist zu schade, finde ich, diese Stämmchen zu entsorgen. Übrigens 2 Zentimeter Durchmesser, habe mich verschätzt.

    Aus meiner Sicht nicht nötig, wenn Du eine geeignete Unterlage hast, also eine eigenständige Wildkirsche.
    Es muss übrigens nicht so sein, dass die bei Dir selbst ausgesäten Bäume optimale Unterlagen hergeben. Deine Veredelung bleibt also ein Experiment.

    man spricht von eigenständiger Wildkirsche, sobald diese eigene Wurzeln gebildet hat und weit genug vom Mutterbaum steht?
    Wenn ja, befindet sich diese bereits im Topf. Allerdings ohne Anzuchterde.
    Dafür bist Du ganz schön mutig. Die Veredelungen zählen unter den Vermehrungsmethoden als "Königsdisziplin". Die meisten Neulinge beginnen mit Aussaat, Stecklingen und Steckhölzern.

    Kann schon sein, klingt nur etwas kompliziert, aber wenn man es sich genau anschaut, den Schnitt und die Prozedur mit Festkleben, ist ist total einfach. ( Viel anstrengender ist in der Praxis das Erhalten von Tomaten-Pflanzen oder Gewächsen, die nicht im Gewächshaus stehen:-)

    Gegen das Auspflanzen auch kleiner Gehölze spricht nichts.
    Allerdings ist es oft einfacher, sie erst mal in einem Kübel größer werden zu lassen. Wenn sie noch nicht so lange im Freiland stehen, würde ich sie zumindest für dieses Jahr noch in Kübel setzen.

    Habe ich gestern nochmal genau nachgelesen. Man sollte einen Obstbaum im Herbst sofort ins Freiland setzen, damit er pünktlich zur Ruhephase Wurzeln bilden kann. Damit habe ich alles richtig gemacht. Min Bäumchen steht leider nur am falschen Platz.

    Da ich noch ein paar Bäumchen pflanzen möchte, benötige ich wirklich ganz viel Knowhow. Mit Gewächsen, Strächern und vorallem mit Blumen habe und hatte ich nie! Glück.
     
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