Trauermückenbekämpfung bei frisch ausgewählten Kulturen

EifeLukas

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08. Feb. 2021
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Hallo, liebe Community!
Habe am Freitag 2 Sehr späte Maissorten (einmal Moradomais und einmal einen Röstmais, Cancha chulpi) in Anzuchterde ausgesäht. Gestern entdeckte ich bei einer Nachbarpflanze Trauermücken. Habe jetzt ein wenig Angst, dass die Viecher auf die beiden Maiskulturen überlaufen.

Meine Recherche ergab, dass man unter anderem Streichhölzer, oder Knoblauchzehen wegen dem Schwefelgehalt verwenden kann, selbst Streichhölzer seien "unschädlich für Zimmerpflanzen"

Aber wie sieht das bei Keimlingen aus? Vertragen die das überhaupt?

Vielen Dank im Voraus !😃
 
  • Hallo EifeLukas, willkommen im Forum.

    Zur Verträglichkeit von Streichhölzern kann ich dir leider nichts sagen. Aber was gut gegen Trauermücken hilft ist, den Vermehrungszyklus zu unterbrechen. Wenn die Mücken keine Eier mehr ablegen können, gibt es keine neuen Trauermücken mehr. Dazu bringt man eine Sandschicht oben auf der Erde auf.

    Außerdem solltest du darauf achten, die Erde nicht zu feucht zu halten, feuchte Erde begünstigt die Trauermücken.
    Um sicher beobachten zu können, ob du wirklich Trauermücken-frei bist (und auch, um einzelne Mücken abzufangen) kannst du Gelbtafeln aufhängen. Die bekommst du auch in der Drogerie, du solltest also auch jetzt im Lockdown drankommen, ohne im Netz bestellen zu müssen.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    Zu den Trauermücken hat @Pyromella alles Wesentliche gesagt.

    Was noch zu bedenken ist:
    Die Larven der Trauermücke ernähren sich im Erdboden von organischen Materialien, auch u. U. von Samen.
    Deshalb ist es in der Anzucht superwichtig die Larven/Eier nicht in der Erde zu haben-die Unterbrechung hat Pyro schon geschildert.

    Aber kurz zum Anbau:
    Warum ziehst du jetzt schon Mais vor?
    Selbst in der Eifel, wenn ich deinen Nick richtig interpretiere, ist das noch viel zu früh.

    Hast du Kunstlicht?
     
  • Zu den Trauermücken hat @Pyromella alles Wesentliche gesagt.

    Was noch zu bedenken ist:
    Die Larven der Trauermücke ernähren sich im Erdboden von organischen Materialien, auch u. U. von Samen.
    Deshalb ist es in der Anzucht superwichtig die Larven/Eier nicht in der Erde zu haben-die Unterbrechung hat Pyro schon geschildert.

    Aber kurz zum Anbau:
    Warum ziehst du jetzt schon Mais vor?
    Selbst in der Eifel, wenn ich deinen Nick richtig interpretiere, ist das noch viel zu früh.

    Hast du Kunstlicht?
    Hi,
    Es handelt sich um eine Sorte aus Peru und eine aus Mexiko. Die Vegetationszeit für diese würde beim üblichen Kulturbeginn (ca. Mitte April bis Mai) nicht ausreichen, Daher die frühe Aussaat.
    Habe eine 40 w Lampe mit roten und blauen Lichtwellen . Wollte die pflänzchen aus Platzgründen in den Keller stellen, denke nicht, dass die Lampe dann noch reicht.
    Wieviel Watt empfiehlst du, wenn zu den Pflanzen wirklich kaum Tageslicht kommt?
     
  • Danke für deine Antwort @EifeLukas
    (kommen nicht alle Maissorten aus Mexiko/Peru?)
    Wie lange ist denn bei deinen Sorten die Vegetationszeit?

    Habe eine 40 w Lampe mit roten und blauen Lichtwellen . Wollte die pflänzchen aus Platzgründen in den Keller stellen, denke nicht, dass die Lampe dann noch reicht.
    Wieviel Watt empfiehlst du, wenn zu den Pflanzen wirklich kaum Tageslicht kommt?
    Meiner Erfahrung nach ist die Wattzahl nicht entscheidend, sondern die Beleuchtungszeit und die Lichtfarbe.

    Ich habe hier für den Indoorgrow von Paprika, (später auch Tomaten) sowohl LED-Panals in rot/blau (und welche in Vollspektrum) 15W, als auch Leuchtstoffröhren mit 6500Kelvin.
    Die Beleuchtung ist momentan bei 14h...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Danke für deine Antwort @EifeLukas
    (kommen nicht alle Maissorten aus Mexiko/Peru?)
    Wie lange ist denn bei deinen Sorten die Vegetationszeit?


    Meiner Erfahrung nach ist die Wattzahl nicht entscheidend, sondern die Beleuchtungszeit und die Lichtfarbe.

    Ich habe hier für den Indoorgrow von Paprika, (später auch Tomaten) sowohl LED-Panals in rot/blau (und welche in Vollspektrum) 15W, als auch Leuchtstoffröhren mit 6500Kelvin.
    Die Beleuchtung ist momentan bei 14h...
    Es handelt sich hierbei um einen Moradomais und einen Röstmais (cancha chulpi), bei normaler Aussaat im April/Mai werden die hinten raus nicht reif, wenn es Richtung Herbst/Winter geht.
    Klar, Mais generell stammt aus Südamerika, aber bei uns wachsen ja andere Sorten, bzw wurden diese an das gemäßigte Klima angepasst. Die Vegetationszeit von den beiden Sorten finde ich hoffentlich im Laufe des Jahres heraus, habe im Internet leider nichts gefunden, denke aber so 7-8 Monate.
     
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