Staudenpfingstrosen haben Pilzerkrankung - spritzen?

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Hallo Fories,

ich habe ein Problem mit meinen Pfingstrosen. Im Vorletzten und letzten Jahr sind sie frühzeitig braun geworden (Blattwerk) und haben sich somit früher als normal vom Sommer verabschiedet. Ich dachte beim Ersten Mal an gar nichts böses, habe mich nur gefragt... wann ziehen Staudenpfingstrosen eigentlich ein?

Doch letztes Jahr fand ich das Ganze dann etwas komisch, zumal es noch schneller ging. Bereits noch während der Blüte wurde das Blattwerk braun und trocken. Hm... ich dachte immer noch nicht allzu viel.. dachte an Trockenheit oder Staunässe? Na ja.. letztlich habe ich die Pflanzen dann abgeschnitten und das Laub entsorgt.

So... nun sagte mit eine Gärtnerin, dass das vermutlich ein Pilz sei, der im Boden sitzt (logisch soweit) und dass diese Krankheit jedes Jahr wieder komme, die Pflanzen jedes Jahr früher einziehen, darunter leiden (verständlich) und auf lange Sicht daran kaputt gehen. (Horror!!!)

Letztes Jahr haben die Büsche wunderschön und sehr sehr üppig geblüht, so dass es für mich wirklich ein absolut herber Verlust wäre. Vor allem da zwei Büsche noch von meiner verstorbenen Oma sind und die zwei anderen zumindest auch schon sehr alt. (Aus dem alten Garten mitgebracht).

Also mal meine Frage an die Pfingstrosenprofis... wann ziehen die Pfingstrosen denn nun wirklich ein? Und... kann das mit dem Pilz sein? Die Gärtnerin riet mir bei deutlichem Austriebsbeginn mit einem geeigneten Mittel zu spritzen. Nur... kennt sich da jemand aus? Was brauche ich da? Habt ihr Empfehlungen für diesen Fall?

Bitte helft mir und meinen Schönheiten. (Bauernpfingstrosen, alte Sorten, eine niedrigere frühe rötliche, eine hohe weiße, eine hohe Rosa und nochmal eine Mittelhohe Rosa/Weiß mit ein wenig Streifen -je nach Jahr, Temperatur, Lust oder Laune, manchmal ist sie rosa, manchmal weiß, manchmal beides...)
 
  • Also mal meine Frage an die Pfingstrosenprofis... wann ziehen die Pfingstrosen denn nun wirklich ein?


    Und schon antwortet eine Rosabel, die genau das nicht ist: Pfingstrosenprofi. Bin im 4. Gartenjahr und weiß über vieles noch ganz wenig. Ich hab hier nur 2 ca. 50 Jahre alte rote Pfingstrosen, an denen diese Krankheit bisher nicht aufgetreten ist (die soll beim Teufel bleiben!) und ausgerechnet heute 2 neue gepflanzt. (Hoffentlich gedeihen die, denn ich liebe Pfingstrosen, und es sollen noch mehr werden.)

    Aber du fragst ja nach dem Einziehen: bei mir ziehen die gar nicht ein. Das Grün vertrocknet im Herbst und ich schneide es dann bodennah runter, weil ich in irgend einer Gartenzeitschrift gelesen habe, dass man - im Unterschied zu den meisten anderen Stauden - Pfingstrosenlaub nicht über den Winter stehen lassen soll, das schade den Pflanzen. Inwiefern, stand natürlich mal wieder nicht dabei.

    Pilzerkrankung oder Virus (siehe den Thread in Chrisels Link) wär vielleicht wichtig zu wissen ... denn falls es stimmt, dass bei Rosen Pilzerkrankungen durch Sprühen mit Milch-Wasser-Gemisch eingedämmt bzw. gar verhindert werden können, gilt das vielleicht auch für andere Pflanzen? Das frag ich mich eh schon, seit ich das im Rosenthread gelesen habe.
     
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