Regenwassernutzung in Zeiten des Klimawandels

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Moin,

mein Ziel ist es, dass sich der Rasen aus sich selbst heraus oder zumindest ohne nennenswerten Zukauf von Materialien wie Dünger und Wasser auskommt. Das heißt natürlich, dass ich die ca. 650 qm Rasen in etwas anderes umwandeln muss. Erschwerend kommen die Auswirkungen des Klimawandels hinzu: Starkregen und lange Trockenperioden.

Letzteres sind die Gründe, warum ich überlege mein Hanggrundstück zu terrassieren und verschiedene offene Wasserspeicher in Form kleiner Teiche anzulegen. Die Teiche sollen über Bachläufe/Rinnen mit den Dachflächen des Hauses, der Garage und der künftigen Carports versorgt werden (im Endzustand ca 220 qm).

Die Teiche/Wasserspeicher sollen eigentlich keine Fischteiche sein. Aber wie kann man denn chemiefrei übermäßige Mückenplagen u. ä. verhindern?

Mein Gedanke ist, an den Stellen an denen sich Gehwege und Wasserläufe kreuzen, eine Rinne aus Kopfsteinpflaster mit geschlossenen Fugen zu verlegen. Kann das funktionieren?

Viele Grüße,
Thorsten
 
  • Hallo Thorsten,
    was die Anlage betrifft, so kann ich dir leider keine Ratschläge geben.

    Bzgl. der Mücken kann ich dich beruhigen: Ich hatte früher einen Gartenteich und seit 7 Jahren haben wir hier auch einen - die Libellenlarven verhindern jegliche Stechmückenvermehrung, da sie die Larven futtern.

    Falls deine Teiche groß genug sind, dass Libellen sie zur Eiablage nutzen können, wirst du keine Probleme bekommen.

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke:o
     
  • Erschwerend kommen die Auswirkungen des Klimawandels hinzu: Starkregen und lange Trockenperioden.

    Nun, dies sind natürliche Handlungen, die die Menschheit schon seit tausenden von Jahren begleitet, nur kamen die nicht sooo kurz aufeinander. (Aber das ist ein anderes Thema)


    So wie ich dies num verstanden habe, suchst du einen Wasserspeicher für deinen Rasen, ist dies richtig?
    Warum dann so einen Aufwand, da würde ich dir lieber ein paar Regentonnen vorschlagen. ;) Sonst musst du ja von Wasserlaufpfütze zu Pfütze wandern und da das Wasser rauspumpen, oder ist dies nicht so?


    Zum Bachlauf:
    Glaub da nicht, dass du da ohne Pumpensystem auskommst. Nur vom Regen der Dächer das kleine Ökosystem am laufen zu halten wird schwierig, da an stehenden schattigen Pfützen sich sehr gerne Mückenlarven aufhalten und das Wasser schnell umkippt. Bei mir sind sogar im schattigen Unterholz genügend Schnaken vorhanden, und da steht kein Wasser.


    Selbst möchte ich auch schon immer einen Bachlauf durch den Garten gestalten, aber bei mir scheitert es an der Willenskraft und eigener Kraft. Aber mal sehen, wie du dies realisierst, evtl. kann ich mir da viele Ideen holen.
    Also hoffe ich auf viele Fotos. :cool:
     
  • Na ja Wenns kein englischer Rasen sein soll?
    Ich hab unsere Wiese noch nie gesprengt.

    Wir hatten hier jahrelang gar kein Wasser. Brunnenbohrung hat Geld gekostet aber kein wasser gebracht. Insofern nur Regen was anfangs dazu führte das die Fläche im Sommer gnadenlos verbrannte.

    Ich hab dann überlegt was die Wiesenstücke im meinem HeimatDorf am leben erhielt, die Sandstraße fiel zum See hin ab. Trotzdem gab es einen Grünstreifen der "Strasse" und Gehweg trennte und der von den Anwohnern mitgemäht wurde aber
    und sowas vergisst man, wenn man kurz nach der Wende die Stadt zieht, ganz schnell,
    Nicht im Sommer.

    Also haben wir ab Mitte Mai etwa aufgehört zu mähen, Die wenigen Rasenbestandteile und die Wildkräuter hatten Zeit zu wachsen und schützten sich selbst. Sähte sich aus und war dann sobald es wieder regnete bald Kräftiger als vorher. Heute wo wir hier wohnen, mäht mein GG auch nur wenn es nötig ist. Und die Wiese ist trotz des Lehmboden kräftig.

    Suse
     
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