[Radieschen] Radieschenkraut nach Ernte unterheben?

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Toskana Deutschlands
Hallo zusammen,

ich hätte eine Frage zum Radieschenanbau bzw. zum Düngen.

Ich baue erst seit ca 6 Wochen Gemüse an und habe mit Radieschen (Flamboyant 3) in einem "mobilen" Hochbeet von der Firma "elho" begonnen, da diese ja schnell reif werden. Vielleicht war es doof, mit einem Schwachzehrer zu beginnen, ich habe das allerdings erst im Nachhinein erfahren. Danach würde ich gerne nochmal mit Radieschen weitermachen. So würde das nämlich zeitlich ganz gut passen, wenn ich als Folgefrucht mit Kohlrabi oder Kopfsalat weitermachen würde um dann im Spätjahr/Herbst mit Feldsalat ende um danach vorerst eine (Winter-)Pause einzulegen.

Jetzt zum Eigentlichen:
Rät es sich, das Radieschenkraut zu zerkleinern und dann in die Erde des Hochbeets einzuarbeiten, quasi als Dünger oder ist davon absolut abzuraten?
Oder sollte ich das erst vor der nächsten Fruchtart bzw. erst in der Anbaupause im Winter machen?

Ich bin halt wirklich noch ein Grünschnabel (im wahrsten Sinne :D ) und hoffe auf Eure Tipps!

Beste Grüße und vielen Dank!
Palatinus
 
  • Ich esse auch ganz viel Radieschengrün. Im Smoothie mit Obst oder klein geschnitten in Nudelpfannen oder Risotto. Im Salat ist es mir zu haarig ;-)

    Wer das nicht mag oder zu viel hat - organische Masse im Garten ist immer gut. Aber ich grabe nichts mehr unter, das stört den Boden unnötig. Ich mulche einfach damit. Wenn man will, kann man es klein schneiden, dann wird es gleichmäßiger. Einfach dünn auf die Erde aufstreuen. Das schützt vorm austrocknen und ist Futter für viele gute Bodenlebewesen.
     
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