Problem mit Rasenkantenplatten

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Ruhrgebiet
Hallo,

wir haben im letzten Jahr einen neuen Rasen angelegt (Rollrasen ausgebracht) und den auch (schön in Rundungen) mit Rasenkantenplatten (also die flachen ohne Kante, vorne gerundet und hinten mit "Schwalbenschwanz") eingefasst. Das Problem: Die Steine wurden zuerst gesetzt (in Mörtel), danach erst der Rasen. Das war für die Formgebung des Rasens zwar einfacher, aaaaaaber:
leider wurden die Steine wohl einen Hauch zu tief gesetzt. Schon jetzt, nach einer Saison, schiebt sich der Rasen (und zwar mitsamt Erde und Wurzeln, nicht nur die Halme) an etlichen Stellen teilweise bis ganz auf und über die Randsteine.

Gestern habe ich die ersten Versuche einer "Bekämpfung" gemacht:
1. Akkuschere - geht, aber nur, solange keine Erde/Wurzeln dabei sind, da bleibt die Schere stecken und nichts geht mehr
2. Rasenkantenstecher - geht nicht so gut, weil man natürlich schnell auf das Mörtelbett stößt und außerdem den "abgestochenen" cm Rasen auch schlecht an den Steinen entlang aus dem Boden hebeln kann
3. Kombination Rasenkantenstecher (einfach nur senkrecht abstechen und die Verbindung kappen) und Unkrauthacke (waagerecht über die Steine ziehen und Erde und Wurzeln lösen).

Methode 3 geht am besten, ist aber bei ca. 100m Rasenkante eine Mordsarbeit . Hat vielleicht jemand eine Idee, wie man das mit etwas weniger körperlichem Einsatz hinbekommt? (Nein, ich bin nicht arbeitsscheu - laboriere aber gerade an einer ziemlich lästigen und langwierigen Ellbogenentzündung und muss den ein klein wenig schonen)...
 
  • AW: Rasenkantenproblemchen

    Hallo,

    haben das gleiche Problem mit Granitpflaster-Einfassung.

    Unsere Einfassung wurde nicht zu tief gesetzt, aber mit der Zeit wächst es einfach drüber.
    Ich machs mit einem Messer - Sch...ßarbeit!!!
    Ich nehm aber gleich ein paar cm mehr weg, damit es wenigstens 2 Saisonen hält.

    Bei uns ist dann noch ein Gartentor vom gepflegten in den wilden Garten.
    Un da ist der Rasen jetzt so hoch, dass das Tor kaum noch aufgeht.
    Irgendwann müssen wir dort alles abtragen und neu säen.

    Wäre auch für einfachere Lösung dankbar.

    lg
    Andi
     
    Noch mal eine Nachfrage: Ich hab letzten im GC so Rasentrimmer gesehen, deren Kopf man um 90 Grad drehen kann und die somit senkrecht schlagen. Einen "normalen" Rasentrimmer hab ich (obwohl ich ihn kaum brauche, zweimal im Jahr wird das Gras um die Wäschespinne und den Apfelbaum herum damit gekürzt), daher weiß ich, dass die Teile ja einigermaßen "Wucht" mit sich bringen.

    Kann man damit wohl auch die Erde/Wurzeln durchschlagen, die sich auf die Kantensteine geschoben haben? So dass man danach einfach mit der Hacke über die Steine kratzt und alles ab bekommt? Oder klappt das eher nicht, und ich würde nur noch ein Gerät mehr haben, das unnütz rumsteht?

    Und wenn jemand positive Erfahrungen hat: auch mit Akku? Oder ist Strom einfach kräftiger und damit besser geeignet?
     
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