Planung von Staudenbeet

ancist

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06. Sep. 2011
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102
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Weserbergland
Hallo,
ich habe schon wieder eine Frage. Ich bin gerade dabei die Planung für die Fläche zwischen unserem Weg zur Haustür und der Einfahrt zu machen.
Das Problem ist, das die Fläche dreieckig ist und nach hinten schmaler wird, in der Mitte steht ein Baum.
Wenn ich jetzt die Bepflanzung plane, mache ich dann lieber hinten was höheres hin und nach vorne niedriger, oder gehe ich vom Baum aus und setze darunter höhere Sachen und werde rundrum niedriger, also zu den Beeträndern?
Das Beet ist vorne am Zaun etwa 3m breit, in Höhe der vorderen Seite des Anbaus 1,6m und am Ende des Anbaus nur noch 60cm. Bis dahin soll es auch erstmal bepflanzt werden. Vom Zaun bis Anfang Anbau sind es 5m und der Anbau ist dann nochmal 2,5m lang. Und von der Haustür zur Einfahrt soll ein kleiner Durchgang bleiben. Achso alles was da noch so steht, bis auf den Baum kommt weg.
Bin für jegliche Tips zur Gestaltung dankbar!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo,

    eigentlich setzt man ja die höheren Pflanzen nach hinten.
    Nun ist hier die Frage, wo ist hinten? Oder vielmehr, das Beet hat ja im linken Teil von der Straße bis zum Erker zwei begehbare Wege. An diesen sollten normalerweise die niedrigeren Pflanzen stehen. Da es dort ja noch recht breit, bzw.tief ist, könnte man etwas höheres, wie Rittersporn oder hohe Staudensonnenblumen in der Mitte als Streifen von rechts nach links pflanzen und nach den 2 Wegen die niedrigen Stauden jeweils davor. Der Beetteil vom Erker nach der rechten Hausecke hat scheinbar nur den Weg davor. Da ist es einfacher. Hohes hinten am Haus, niedriges davor.
     
    Hallo Tina
    genau das dachte ich auch, es gibt eigentlich kein "hinten". Es sieht vielleicht wirklich besser aus in der Mitte bzw um den Baum die höheren Sachen zu machen und dann rundrum flacher zu werden. Rittersporn würde ich total gerne nehmen, aber ich möchte nichts total giftiges haben, zumindest die nächsten paar Jahre...
    Ich arbeite mich zur Zeit durch die Staudenvielfalt und was ich auf jedenfall habn möchte ist Astilbe, Glockenblume, Herbst-anemone, Katzenminze, Hosta und Storchschnabel.
    Ich tue mich sehr schwer bei der Planung und habe erst versucht einen ähnlichen Pflanzplan zu finden und dann nur etwas auszutauschen, aber das hat nicht so geklappt. Deshalb muß ich hier wieder dumm fragen;)
    Ich weiß z.B. nicht wie viele versch. Sorten ich für so eine Fläche nehmen sollte und dann sollen die Farben ja passen und es soll ja immer was blühen...
    Ich werde auch ein paar Frühlingsblüher pflanzen, die sollen dann etwas bunter sein, gelb, rot also etwas fröhlich. Für den Sommer dachte ich an rosa, lila, blau Kombi...
    Bin echt etwas planlos momentan:confused:
    LG ancist
     
  • Der Rittersporn war nur ein Beispiel. Es gibt auch hübsche dunkle Glockenblumen, auch in rosa und weiß. Astilbe, Anemone, Katzenminze und Storchschnabel sind sehr ausbreitungsfreundlich. Glockenblumen gibt es in blau, niedrig und polsterbildend. Würde gut an den Rand passen und man kann sie etwas auf den Weg wachsen lassen, dazu vielleicht Schleifenblumen, sind immergrün.
    Die Frühblüher würde ich zwischen die Stauden, in Gruppen setzen, damit die Stauden dann, wenn sie anfangen auszutreiben, das welke Kraut der Zwiebelblüher verdecken.
    Wieviele Pflanzen pro Sorte man nimmt, kann man im Internet finden. Solltest du zu einer bestimmten Art Fragen haben, kann dir hier sicher jemand, vielleicht auch ich, Erfahrungswerte nennen. Du müßtest nur sagen, wieviel Fläche eine Art bedecken soll. Viele Stauden blühen ein zweites mal, wenn man die verwelkte Blüte kappt.
     
  • Ich mach mir in solchen Fällen eine Skizze, recht maßgetreu und trage als Kreise die Pflanzstellen ein. In die Kreise schreib ich die Pflanzenart und male sie bunt.
    Dann sieht man, was es mal werden soll.
     
    Hallo tina
    genau so steht es auch in meinen Büchern mit Skizze und Kreise und nach Blühzeiten markieren usw. hört sich auch ganz einfach an, nur die praktische Umsetzung ist halt etwas schwierg (für mich). Wobei mir mittlerweile aufgefallen ist, daß ich versuche es "perfekt" zu planen und an so viele Sachen denken will, daß es einfach zu viel ist zumnindest für mich als Laien und Anfänger. Ich versuche mir gerade klar zu machen, daß es eh nicht perfekt wird und die endgültige Lösung, sondern mit der Zeit noch Änderungen nötig sein werden und das nicht weiter tragisch ist. Immerhin wird man über die Jahre immer mal wieder andere Pflanzen sehen, die einem auch gefallen, sodaß man froh ist wenn irgendwo mal ne Lücke ist die man auffüllen muß.

    LG ancist
     
  • Ich habe zwar nicht nach einem Buch gearbeitet, wohl aber instinktiv zu so einer Skizze gefunden.
    Und obwohl ich inzwischen viele Pflanzen kenne, geht nicht immer alles glatt.
    Manch eine Staude oder Zwiebelblume, sogar der eine oder andere Busch ist schon umgezogen, und mancher sogar schon mehrmals.:d
    Entweder es stimmt nicht, was beim Kauf auf dem Schildchen oder im Katalog bei der Beschreibung steht, sei es, was die Wuchshöhe angeht, oder die Licht-oder Bodenverhältnisse oder die Blühzeit, oder es liegt daran, daß nicht jeder Garten gleich ist. Ich habe zum Beispiel von usern Pflanzen bekommen, mit der Warnung, sie würden wuchern und bald vom ganzen Garten Besitz ergreifen, und sie deshalb immer schön im Auge zu behalten. Das war meist hier gar nicht der Fall. Wogegen ich meist mit recht pflegebedürftigen empfindsamen Blümchen eher mehr Glück hatte, sie zu kultivieren.
    Wie oft hat mein Mann schon gefragt, warum ich ausgerechnet die eine oder andere Blume so ungünstig gepflanzt habe, da sie ihm irgendwie im Wege war.
    Was kann man denn dafür, wenn auf dem Schildchen steht, wird 30cm hoch, so wie es mir mit einer Dahlie passierte, die dann weit über das Autodach wuchs, und das noch in einem Kübel.
     
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