Objekt? Tellermine?

  • Ich auch net, aber irgendjemand darf wohl ruhig inne Luft fliechen...:rolleyes:
     
  • sodele, will ich euch mal auf dem laufenden halten - war ganztägig unterwegs, daher erst jetzt.
    das ganze ist ja sehr komfortabel heute - habe mich heute früh vor aufbruch per mail ans techn. polizeiamt des landes sachsen-anhalt gewandt, die sich recht umgehend bei mir per mail rückgemeldet gemeldet haben und um zumailen der bilder gebten haben.
    nach mittag rief dann der kampfmittelbeseitigungsdienst an - und ja, es ist eine russ. panzermine - vermutlich leer und ungefährlich, trotzdem gibts morgen wandertag mit dem kampfmittelbeseitigungsdienst.
    falls die nicht die erlaubnis haben, auch im naturschutzgebiet langzujeepen (was auch nix nutzt, da ist ja noch der stabile pferdezaun allüberall), heißt das dann minimum eine halbe stunde fußmarsch. natürlich nicht ich :D, sondern männe darf. :-P männer können sich ja besser orientieren ;), zumindest, wenn es in den kram passt.
     
  • die mine ist beräumt, objekt wurde tatsächlich schnell aufgefunden (ich depp hatte natürlich kein foto mit gps-kennung gemacht). mein schöner stock war weg. :D aber männe ist ein mann und als jäger und sammler natürlich orientierungsfest :D
    war tatsächlich übungsmunition, normalerweise war oben in der kappe eine kleine sprengladung mit etwa der wirkung einer handgranate - damit die im manöver merken, dass die getroffen wurden. für einen panzer harmlos, für eine hand nicht unbedingt. die konnten jetzt nicht sagen, ob da noch was drin ist, das reagiert auf starken druck, die haben das jetzt einfach in einen spezialkoffer gepackt und mitgenommen. und waren dann schon wieder auf dem weg zur nächsten weltkriegs-panzerfaust nach zerbst.
    wie das teil so offen aufs gelände kam - da konnte sich auch keiner einen reim drauf machen, die pferde gelten dann doch als wahrscheinlich.
    erstaunt waren sie auch, dass das ding bei der räumung übersehen wurde, eins gabs schon mal, allerdings im wald vor etwa 10 jahren.
    es musste auch keiner laufen, es gab natürlich einen einlass, die pferde werden ja auch noch zusätzlich versorgt. und der kampfmittelbeseitigungdienst hat natürlich ein geländefahrzeug.
     
  • dafür war es zu weit weg :D keine gefahr fürs weltkulturerbe.
    nein, eigentlich war ja von vornhinein klar, dass jetzt die ganze große akute gefahr nicht drohen kann, sonst hätte man ein paar pferdekadaver gesehen ;) daneben war frisch geäppelt
    wie gesagt, das wird von so ca. 50 wildpferden bewohnt und ich bin auch nicht der einzige mensch, der da oben zu gange ist.
    22 vor mir haben bestimmt weggeschaut oder sich nichts gedacht, denn allzuweit von dem guck-and-go-weg war es nicht weg und ja auch ziemlich groß und präsent.
    die pferde sind übrigens recht neugierig - meistens sind ja nicht zu sehen, aber als der jeep kam, kamen sie fix angetrabt.
     
    Ich sag immer, guckt beim Spargel gut hin, der Brandenburger (Vom Bundesland, nicht der Stadt) kommt teilweise direkt, vom ehemaligen Fallschirmjägerstützpunkt. Wer weiss, was sich da so alles findet und in den Kisten landet. Die Jungs haben nicht mit Übungsmunition geschossen.

    Und zu der Aussage, wie man sowas beim beräumen übersehen konnte, der Witz ist gut. Man hat Magdeburg auch mal beräumt. Und findet laufend was. Hundertmal so groß.
     
  • na ja, der rödel ist nicht magdburg. letztlich ist das gelände auerhalb der waldgebiete übersichtlch, relativ eben und so eine panzermine lag vermutlich auch nicht tief.
     
  • Hat dich jemand angegriffen? Das war nicht meine Absicht. Lediglich die Aussage das die Gegend beräumt worden ist, war gemeint, nichts anderes. Die kam ja auch nicht von dir. Sowas hört man hier laufend. Mal gucken was das Tunnelprojekt am Hbf so zu Tage bringt.

    Suse
     
    auf der mehr oder weniger waldfreien Hochfläche sind ja seit gut zwei Jahren so einen Art Wildpferde (mit Zäunen)

    Diese "Art Wildpferde" sind Koniks. Und wenn man da ein bißchen Geduld mitbringt, lassen die sich auch beobachten.

    Konik-01.webp

    Die Fläche kreuzen zum Glück nur erfahrenen Wanderer wie wir, die sich auskennen, denn es gibt nach wie vor kein Kartenmaterial.

    Das kann man so nicht sagen, bei OpenStreetMap ist jeder Trampelpfad auf dem Rödel drin. Das ganze mit OSMand auf dem Smartphone kombiniert, weiß man genau wo man ist.

    Erstaunt waren sie auch, dass das Ding bei der Räumung übersehen wurde, eins gabs schon mal, allerdings im Wald vor etwa 10 Jahren.

    Mich wundert das nicht. Die Muna bei Hermsdorf wurde nach 1990 auch für viel Geld "beräumt". 3 Jahre später hat man festgestellt, dass die "Spezialfirma" gerade mal ein Drittel der Überbleibsel entfernt hat, also hat man das nochmal für viel Geld beräumt. Die ursprüngliche Firma gabs nicht mehr, die hatten sich vom Acker gemacht.

    Die Warnschilder rings um das Gebiet darf man ernstnehmen.
     
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