Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächst?

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31. März 2013
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Hallo allerseits, ich habe mich angemeldet, weil ich keine Idee habe, was ich auf einem ca. 2 x 8 m Blumenbeet pflanzen soll, folgende Bedingungen: märkischer Sandboden, Südseite (etwas Schatten vom Ahorn, aber gut sonnig). Ich fände ein Heidebeet schön, da ist aber wohl die Fläche ein bisschen klein damit das gut aussieht, außerdem habe ich Angst, dass unser hartes Wasser der Heide nicht bekommt. Zur Not muss ich wohl Spargel und Kartoffeln anbauen ;)
Ansonsten: tolles Forum, habe hier schon viel gefunden, das mir weiter geholfen hat.
Liebe Grüße, Sortilla
 
  • AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Hallo Moorschnucke, vielen Dank für den tollen Tipp! Jetzt muss nur noch der Schnee verschwinden, dann lege ich los und hoffe, dass sich nicht die Schnecken freuen, bevor überhaupt was blüht...
    Liebe Grüße, Sortilla
     
  • AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Hallo,
    wenn Du ein Heidebeet machen willst, warum nicht. Schau einmal unter
    http://www.hausgarten.net/gartenfor...u-heute-bei-euch-post1124352.html#post1124352
    Du solltest ein paar schöne Gräser, evtl eine Zwergkiefer, als Struktur, dazwischen pflanzen.
    Wir haben hier auch kalkhaltiges Wasser, wie Du siehst macht es den Pflanzen nichst. Wenn Du auch ein paar Erica carnea und Erica cinera kaufst, die vertragen den Kalk besser. Das Giesen sollte sich nur nach dem einpflanzen und später bei großer Trockenheit beschränken.
     
  • AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Hallo Ruppi, das sieht ja echt toll aus, ich glaube ich probiere es einfach mal hauptsächlich mit Erica carnea, die sollte sich bei mir tatsächlich wohl fühlen. Jetzt bin ich so voller Tatendrang, und der bescheidene Schnee taut einfach nicht weg...
    Na ja, vielen Dank Euch erst mal und liebe Grüße, Sortilla
     
    AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Alles,

    meine Großmutter hat mit ca. 600 m² ihre 12 Kinder aufgezogen im ersten und 2 Weltkrieg jeden Herbst wurde die klärgrube im Garten verteilt. Mehr habe ich im Biogartenbereich geschrieben.

    Liebe grüße ins Märkische das meine Heimat (KLoster Lehnin) ist. Ich muss mal wieder hin diesen Sommer.

    Gruß Suse
     
  • AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Hallo Suse, das lässt mich ja fürs Gemüsebeet hoffen :grins:. Für das Beet, das "nur" schön aussehen und Insekten bespaßen soll, wollte ich halt irgendwas, was auf dem Boden auch ohne große Boden"verbesserung" klarkommt. Mangels Klärgrube muss ja der Komposthaufen reichen... moderne Zeiten...
    Kloster Lehnin ist schön! Bin da mal bei einer Radtour lang gekommen.
    Liebe Grüße, Sortilla
     
    AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Ja war ja auch nur so eingeworfen. Ich verbessere meinen Lehm beim Pflanzen setzen mit Blumenerde. Der Brandenburger Sand kann das auch vertragen der aufwand ist gleich null.
    Grandmas Kirschen waren rekordverdächtig nicht nur der Ertrag ich versuche seit jahren die Sorte halbsauer Kirschen aufzutreiben. Blumen wuchsen an den beeträndern. Sie haben aber nie zweimal das gleiche angepflanzt Wo letztes jahr Kartoffeln waren kam im nächsten jahr Bohnen hin. Und es gab jahre, da wurde fast nur Gründünger angepflanzt und dann umgegraben.

    Viel Erfolg

    Suse
     
    AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    hallo sortilla und marsusmar
    entweder liege ich jetzt total falsch oder ich werd doch langsam alt.wenn ich mich
    recht entsinne habe ich in der schule gelernt :märkisches land,magdeburger börde
    schwarzerdeland,wieso dann lehmboden.ich kann mich noch entsinnen dass FDJ bri-
    gaden zur zwiebelernte dorthin geschickt worden.oder liege ich wirklich so falsch?

    grüsse bernd
     
    AW: Märkischer Sand und kalkhaltiges Wasser - was wächs

    Das die Magdeburger Börde großteils super Schwarzboden ist, stimmt schon, hier gibt es Riesige Felder mit Zuckerrüben und Mais.

    Nur hat halt nicht jeder Naturboden im Garten. Wir leben auf einem ehemaligen, mit miserabelstem Lehm aufgeschütteten, Tagebau für Strassenschotter.

    Der märkische Sandboden (da gibts keinen Schwarzboden ausser im Wald und da bin ich aufgewachsen) ist gut für Spargel und den obstbau und an den vielen Seen zum baden.....

    Gruß Suse
     
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