Kiwi und der Apfelbaum

Feigenliebe

Neuling
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25. Feb. 2022
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Hallo an alle Kiwi-Erfahrenen und alle anderen:),

Ich hätte gerne eine selbszbefruchtende Mini-Kiwi und hatte mir die Sorte Julia ausgesucht. Ich habe auch einen tollen Standort ausgesucht, der viel Sonne abbekommt. Meine Frage - ich würde die Julia-Kiwi gerne an meinem Apfelbaum einpflanzen, sodass sie sich an dem Baum entlang- und hochranken kann. Meint ihr, dass funktioniert? Der Apfelbaum trägt leider seit 2-3 Jahren gar nicht mehr und ist inzwischen gute 25 Jahre alt, falls das wichtig ist. Ich würde mich freuen, eure Meinung zu hören.
Liebe Grüße
Feigenliebe
 

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  • Wenn der Apfel tot ist, sollte es funktionieren. Schlägt er noch aus, wird er der Kiwi wohl zu viel Licht weg nehmen.
    Auch will es die Kiwi, soweit ich weiß, leicht sauer vom Milieu her. Schwierig zu realisieren, wenn da der Apfel inkl. Wurzeln noch steht.
    Eventuell erst mal die Kiwi in einen reichlich großen Topf setzen und an den zugedachten Standort stellen. Dann siehst du ja, ob es klappt oder nicht, und kannst relativ problemlos noch „umziehen“.

    P.S. 25 Jahre ist noch kein Alter für einen Apfel. Bei der Skin-Head-Frisur, die du ihm verpasst hast, wundert es mich nicht, dass er nicht tragen will. Er hat ja überhaupt kein Fruchtholz mehr. Wenn Du ihn behalten willst, kann dir @Wasserlinse bestimmt was zum Schnitt sagen.
     
  • Hallo.

    Zur Kiwi kann ich dir leider nicht viel sagen, da ich mich damit nicht auskenne.

    Aber beim Apfelbaum stimme ich @Platero zu. 25 Jahre ist noch gar kein Alter, auch für einen Niederstamm oder Buschbaum nicht. Und ja, der Apfelbaum kann so keine Früchte tragen, wenn du ihn derart stark zurück schneidest.

    Falls er noch lebt und vital ist, wird er mit vielen Wasserschossern reagieren.

    Wenn du noch an ihm interessiert bist und gerne wieder mehr Äpfel hättest, kannst du ihn wieder erziehen. Dazu musst du im Juni einen grossen Teil der Wasserschosser abreissen, das heisst mit einer drehenden Bewegung an der Basis abdrehen. Einige wenige, die geeignet stehen, lässt du. Da die meisten senkrecht stehen werden, solltest du sie mit Hilfe einer Schnur schräg ziehen, so bilden sie besser Fruchtholz. Im Juli kürzt Du diese Triebe um ca. 1/3 ein. Keinen Winterschnitt machen!

    Im nächsten Sommer kannst du dann dasselbe nochmals machen. So bekommst du langsam wieder feinere Äste, die blühen und hoffentlich auch fruchten werden.

    Dabei dürfte aber die Kiwi nur stören. Ich würde ihr ein extra Rankgerüst spendieren.
     
  • Ich habe eine Minikiwi,bzw zwei, da nicht selbstbefruchtend. Was du Bedenken solltest ist, daß die Kiwiranken regelmäßig geschnitten werden müssen, wenn du Ertrag haben möchtest. Meine sind seeehr wüchsig und bilden in der Saison mehrmals meterlange Ausleger,man kann fast beim Wachsen zusehen. Damit sie Früchte bilden,muss aber auch hier Fruchtholz oder Fruchtranke gebildet werden, dieses entsteht an den Seitentrieben. Wenn man nicht schneidet entsteht sehr schnell Dschungel.

    Falls dir der Ertrag nicht so wichtig ist, kannst du das so machen. Eine Nachbarin von uns hat Minikiwi über ihre Pergola über dem Sitzplatz wuchern lassen, sie erntet die Früchte, an die sie rankommt. Aber ist schon ziemlich wild.

    Wasser braucht die Kiwi auch relativ viel, wenn der Apfelbaum da Wurzelkonkurrenz macht, was ich annehme, könnte das schwierig werden.

    Gruß schreberin
     
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