Kiesfläche als Terrassenersatz?

KaaWee

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07. Feb. 2011
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Hallo in die Runde! Ich bin mir nicht sicher, ob ich in dieser Rubrik richtig bin - (mein erster Beitrag) aber zu "Hausbau" passt meine Frage noch weniger.

Wir haben letztes Jahr ein großes Grundstück (ehemals reiner Nutzgarten - halb Acker, halb Obstwiese) gepachtet. Knapp 1000 qm - wir sind total im Gartenfieber!
Die Rasenfläche ziemlich hubbelig (Maulwürfel, Wurzeln, Moos, Kuhlen und Löcher, ...) Es ist daher echt schwer, dort Tisch und Stühle gescheit aufzustellen. Aber eine gepflasterte, terrassenartige Fläche mittendrin (denn dort ist der Schatten) können wir uns nicht vorstellen.

Darum denken wir über eine Kiesfläche (ca 3x4m) nach: Rasen/Moos abtragen, darauf ein Vlies, dann (Kiesel-)Steinchen (Größe ca 7-15mm), rundum Mähkantensteine.

Nun stellen wir uns folgende Fragen:
Muss darunter eine Drainageschicht (Schotter)?
Wie dick sollte die Steinchenschicht sein, damit man weder darin versinkt noch ständig "kahle" Stellen hat?
Wie pflegeintensiv ist das Ganze?

Hat jemand Erfahrungen damit (gute oder schlechte) - oder vielleicht eine ganz andere Idee?

Was ich noch erwähnen will: Der Bereich ist zwischen den Obstbäumen, d.h. die Lösung muss möglichst flach sein, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Darauf schwimmt schon ab 2cm Höhe der Tisch. Weil er nicht fest steht jeder Stuhl versinkt. Weil die steine rund sind.
    Ich würde eine Terasse aus Holz machen, etwas erhöht also gar nicht zwingend versenken. Die kannst du bequem abfegen, wegen der Bäume denn die Blätter auf den Kieseln sind auch nicht so prickelnd. Mit dem laubsauger holt man die kleinen Steine hoch. Und unter eine erhöhte Holzterasse man kommt mit dem Rasentrimmer drunter.
    Wenn wirklich Kiesel dann im Erdbett was nicht schön aussieht oder im Betonbett.
    oder ihr begradigt die Fläche und säht Rasen. Das klappt aber nur, wenn man nur selten draussen sitzt.

    Liebe grüße und herzlich willkommen Suse
     
  • Wir haben neulich eine karre voller etwas das wie Betonbrei aussah von einer Nachbarin geholt, das ist mittelgrau und wird schön fest. Sie nutzt es großflächig als Straßenersatz, weil unsere Strasse nicht bis zu ihrem Grundstück geht, hat aber selbst keinen Wagen aber ein anderer Nachbar fährte unregelmäßig darüber zu seiner Garage.
    Das könnte man Walzen, dann bestreuen und wieder Walzen. Wie es heißt weiß sie aber auch nicht. Vielleicht ruft ihr mal einen Lieferanten für Kies und sowas an, die sollten das kennen. Die Masse liegt als Resthaufen jahrelang bei ihr ohne seine konsistenz zu verändern, weicht nichtauf. Man kann sogar mit dem Schneeschieber drüber und es kann jederzeit wieder weggeschippt werden. Oder mit einer Plane darunter angehoben werden.

    Gruß Suse
     
  • Ich hab sehr viel Kies rund ums Haus, weil mir der mediterrante Look gefällt
    und es sehr gut Wärme speichert und eine naturnahe, eben nicht versiegelte und trotzdem schnell trockene Fläche ist. Ausserdem ist es auch sehr kostengünstig zu machen.
    Allerdings ist es sicher kein Bodenbelag für Ordnungsfanatiker, die jedes Gräslein, Möslein oder im Winter Herbstlaub da wegputzen wollen. Aber so wie du beschreibst, würde das auch nicht mitten in so nem schönen grossen Garten mit Obstbäumen passen.

    Klar im Herbst, ich hab auch nen grossen Nussbaum, fällt schon mal Laub aufs Kies, aber das kann man gut wegrechen. Natürlich nicht mikroskopisch sauber, aber das will ich auch nicht. Rasenkantensteine sind hingegen schon von Vorteil, damit du beim Mähen weisst wo aufhören

    Bei uns ist so eine festgewalzte Sand/Kies-Mischung drunter, ca. 20cm dick, und dann etwa 2-3 cm Splitt. Das ist der eckige Kies. Der verkantet sich gut, so dass Gartentische und Stühle nicht wackeln und man beim Laufen auch nicht einsinkt. Ich finde es gut so.

    Auf Unkraut-Vlies haben wir verzichtet. Grösseres Unkraut kann man nach einem Regen sehr gut zupfen, es hat eigentlich keine Chance. Mein Gärtner meinte, ein Vlies macht wenig Sinn, denn die meisten Unkräutersamen kommen eh von oben geflogen und nciht von unten heraufgewachsen...

    Ich kann dir Kies nur empfehlen! Und: Herzlich Willkommen auch von mir!
     
    Wir haben neulich eine karre voller etwas das wie Betonbrei aussah von einer Nachbarin geholt, das ist mittelgrau und wird schön fest. Sie nutzt es großflächig als Straßenersatz, weil unsere Strasse nicht bis zu ihrem Grundstück geht, hat aber selbst keinen Wagen aber ein anderer Nachbar fährte unregelmäßig darüber zu seiner Garage.
    Das könnte man Walzen, dann bestreuen und wieder Walzen. Wie es heißt weiß sie aber auch nicht. Vielleicht ruft ihr mal einen Lieferanten für Kies und sowas an, die sollten das kennen. Die Masse liegt als Resthaufen jahrelang bei ihr ohne seine konsistenz zu verändern, weicht nichtauf. Man kann sogar mit dem Schneeschieber drüber und es kann jederzeit wieder weggeschippt werden. Oder mit einer Plane darunter angehoben werden.

    Gruß Suse

    Was Du meinst nennt man nennt man Mineralbeton.
    Den bekommt man im Kieswerk oder im Baustoffhandel

    L.G.Roland
     
  • Danke Roland, Hab ich ja nah dran gelegen.
    Der Vorrat unserer Nachbarin reicht für unseren Zweck (Strassen und Plätze auf der Garteneinsenbahn zu simulieren) definitv noch ewig, weswegen es nicht nötig war nachzuforschen.
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    Splitt nutzen wir derzeit auf dem Stellplatz und der Anlage auch. Das fliegende Unkraut hat sich bestätigt. Wunderbar rauszuziehen, wenn man es wachsen lässt bis es fassbar ist.

    Gruß Suse
     
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