Kartoffeln aus Samen - Blauer Schwede

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Hatten / Niedersachsen
Hallo!

Ich habe dieses Jahr Kartoffeln der Sorte "blauer Schwede". Leider hatte ich nur 4 Knollen im Frühjahr verbuddeln können und entsprechend gering ist natürlich die Ernte. Um viele Essen zu können und trotzdem nächstes Jahr möglichst viele Pflanzen zu können, habe ich mir gedacht, dass ich ein paar einlager und zusätzlich welche Samen ausreifen lasse. Hat da schon jemand von euch Erfahrungen mit?
Wie lange müssen die Früchte an der Pflanze bleiben?

Viele Grüße
 
  • AW: Kartoffeln aus Samen

    Hallo,

    das was Du vor hast ergibt kein Sinn wenn es darum geht diese besondere Sorte weiter zu ernten, da Kartoffel aus Samen sind (egal ob Fremdbestäubung stattfindet oder nicht) mischerbig. Da kann alles mögliche an Kartoffeln dabei rauskommen und die Chancen das eine Blauer Schwede dabei rauskommt ist sehr gering.

    Gruß,
    Mark
    der hofft das dies nicht das jährliche "Kartoffel-veräppelei" ist
     
    AW: Kartoffeln aus Samen

    Vielen Dank für die Antwort!
    Schade, dass das nicht so klappt. Dann muss ich doch ein paar mehr einlagern. Oder nächstes Jahr mehr besorgen.

    Und schön, dass du schreibst, dass das keinen Sinn ergibt. Ich habe das Gefühl, dass neuerdings alle Leute sagen, dass etwas keinen Sinn macht. Ich habe mittlerweile aufgegeben zu erklären, dass sich ein Sinn ergibt (oder eben nicht), aber sich Sinn niemals machen lässt...
    Schön, dass es doch noch Menschen gibt, die das auch so kennen. Dafür eine Blume für dich: :o
     
  • AW: Kartoffeln aus Samen

    Deutsche Sprache - schwere Sprache .. ;)

    Mit dem Vermehren der Knollen macht man das normalerweise so, daß man die Tochterknollen nur ganz klein werden läßt - etwa Kirschgröße oder etwas mehr .. und diese dann auspflanzt.

    Das könnte sich noch ausgehen bis zum Winter.
    Im Frühjahr hast Du dann genug um eine gute Ernte zu haben.

    Servus !

    Kurt
     
  • AW: Kartoffeln aus Samen

    Vielen Dank für die Antwort!
    Schade, dass das nicht so klappt. Dann muss ich doch ein paar mehr einlagern. Oder nächstes Jahr mehr besorgen.

    Und schön, dass du schreibst, dass das keinen Sinn ergibt. Ich habe das Gefühl, dass neuerdings alle Leute sagen, dass etwas keinen Sinn macht. Ich habe mittlerweile aufgegeben zu erklären, dass sich ein Sinn ergibt (oder eben nicht), aber sich Sinn niemals machen lässt...
    Schön, dass es doch noch Menschen gibt, die das auch so kennen. Dafür eine Blume für dich: :o

    Ich kenne beides, sage aber - umgangssprachlich - eher "das macht doch keinen Sinn". Wenn ich mich gehobener ausdrücken möchte, dann er "ergibt".

    Es gibt viele Sachen, die man umgangsprachlich sagt, die aber absolut keinen Sinn machen, wie z.B. "das optimalste" (da gibt es einfach keinen Komparativ oder Superlativ).

    Aber in Zukünft werde ich mal darauf achten, ob es bei mir Sinn "macht" oder "ergibt".
     
  • AW: Kartoffeln aus Samen

    Hi Schneckenflüsterer,

    vorab... vielen Dank für die Blume :)

    Wenn Du auf eine gesicherte Ernte verlassen möchtest, dann wie Bauern es seit Jahrhunderte praktizieren. Saatkartoffel mindestens so groß wie eine schöne Hühnerei anfang Mai legen (in milde Klimazonen 2 Wochen früher geht auch klar).

    Man kann viele Dinge machen (z.B. die einzelne Augen in Nährlösung vorziehen usw), aber meine Erfahrung nach bringen kleine Kartoffel die im Boden überwintern nur schache Pflanzen hervor - die Ernte von diese Pflanzen ist entweder sehr wenige Kartoffel mit anständiger (sprich brauchbare) Größe oder mehrere "viel zu kleine" Kartoffel. Hier stimme ich den Kartoffelbauer vor Ort zu "(zu) kleine Legekartoffel gibt eine kleine Ernte".

    LG,
    Mark
     
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