Kaninchenplage

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Drachenfee

Guest
Hallo Ihr Lieben,

Ja genau, wir haben wirklich eine Kaninchenplage in unserem neuen Garten. In dem Garten wurde jahrelang nichts gemacht, der Garten liegt schön in der freien Natur im Rheinvorflutgelände, alles ganz nett und fein. Bis auf die Kaninchen halt. Die Plage ist so groß, dass sogar die Stadt schon eine Großjagd auf die Hoppler gemacht hat. Natürlich nicht auf Privatgrundstücken... Und genau dahin haben sich die Tierchen zurückgezogen, weil dort einige Gärten sind, in denen die Viecher schon Bauten angelegt hatten. Wir werden den Garten jetzt neu einzäunen und auch Kaninchendraht (1m Breite) etwa 60 cm tief eingraben und auch einen ausreichend hohen Maschendraht um unser zukünftiges Paradies ziehen. Das Problem ist allerding, dass wir einen gigantischen Bau unter dem Gartenhaus haben. Ich hab gedacht mich trifft der Schlag, als wir unter das Haus geleuchtet haben. Hat jemand eine Idee, wie man den Bau stilllegen kann ohne das Haus abzureißen? Sonst bringt uns wohl der tollste Zaun nicht viel. Wir hatten darüber nachgedacht, auch rund um das Haus Kaninchendraht einzugraben. Nachteil: Die Hoppler die dann möglicherweise noch drin sind kommen nicht mehr raus und wir befürchten einen extrem unangenehmen Geruch, der sich über einige Wochen halten wird... Mit irgendwas ausgießen wird auch sehr schwierig, weil die sich da ein großes Tunnelsystem angelegt haben. Ja, wir sind wirklich vom Glück gesegnet. Auf der einen Seite unseres Gartens eine große Wiese, die kräftig behoppelt wird, der Garten nebenan wird von einem Mann bestellt, der sehr lieb und nett und sympathisch ist, der aber leider sozialen Wohnungsbau für Kaninchen betreibt. Der hat überall große Holzstapel, an deren Kanten man große Eingänge sieht, darüber hinaus findet er alles was wild wächst ganz famos. Hallo lieber Gundermann, breite dich doch auch bei uns aus... Daher wird es schwer den Bau irgendwie zuzuschütten. Bin für jede Idee dankbar.

Alles Liebe und einen goldenen Herbst wünscht

die Fee:rolleyes:
 
  • Kannst Du die Stadt nicht ermächtigen auch auf Deinem Grundstück tätig werden zu dürfen? Müsste doch eigentlich in deren Interesse sein, denn jeder Rückzugsraum der freigegeben wird, dämmt das Grundproblem doch erheblich mit ein.
     
    Hallo Drachenfee.

    Frag mal bei einem Jäger nach. Früher wurden Kaninchen mit abgerichteten Frettchen gejagt und lebend gefangen. Der Jäger sollte wissen, ob das in Deutschland noch erlaubt ist und wo man einen entsprechenden Waidmann mit Frettchen herbekommt, oder wo Du weitere Informationen darüber bekommen kannst. Die Jagt mit Frettchen ist übrigens nicht mit dem Tod des Kaninchens verbunden. Die Frettchen treiben das Kaninchen nur aus dem Bau heraus, wo es dann mit einer Falle, früher einem Sack oder Netz, gefangen wird. Frettchen sind übrigens viel kleiner als Kaninchen und kommen in alle Verstecke.
    Wichtig ist dann natürlich der Schutz des Grundstücks. Aber das willst Du ja eh machen.

    Viele Grüße von Blitz
     
  • Kannst Du die Stadt nicht ermächtigen auch auf Deinem Grundstück tätig werden zu dürfen? Müsste doch eigentlich in deren Interesse sein, denn jeder Rückzugsraum der freigegeben wird, dämmt das Grundproblem doch erheblich mit ein.

    Ich hatte schon darüber nachgedacht mal beim Gartenbauamt nachzufragen was die mir raten. So haben wir jedenfalls keine Chance. Der Stadt sind die Gärten da unten leider schon länger ein Dorn im Auge, eben weil viele Gärten verwildert sind. Deshalb bin ich nicht sicher ob die daran interessiert sind zu helfen oder nur ein Rückkaufangebot machen. Ist alles recht schwierig und eine lange Geschichte, die den Rahmen diese Forums möglicherweise sprengen würde. Vielen lieben Dank für Deine Antwort und einen schönen Sonntag!
     
  • Hallo Drachenfee.

    Frag mal bei einem Jäger nach. Früher wurden Kaninchen mit abgerichteten Frettchen gejagt und lebend gefangen. Der Jäger sollte wissen, ob das in Deutschland noch erlaubt ist und wo man einen entsprechenden Waidmann mit Frettchen herbekommt, oder wo Du weitere Informationen darüber bekommen kannst. Die Jagt mit Frettchen ist übrigens nicht mit dem Tod des Kaninchens verbunden. Die Frettchen treiben das Kaninchen nur aus dem Bau heraus, wo es dann mit einer Falle, früher einem Sack oder Netz, gefangen wird. Frettchen sind übrigens viel kleiner als Kaninchen und kommen in alle Verstecke.
    Wichtig ist dann natürlich der Schutz des Grundstücks. Aber das willst Du ja eh machen.

    Viele Grüße von Blitz

    Genau auf diese Art hat die Stadt die Viecher gejagt. Vor ein paar Jahren hätte ich auch noch den Vater meiner Freundin einfach bitten können, mal mit seinen Frettchen vorbeizukommen, der war nämlich Jäger, ist aber leider verstorben. Aber die Idee hat was. Manchmal ist man einfach nur blöd, gut dass es Foren gibt ^^ Eine Solche Aktion wird allerdings wohl erst dann etwas bringen, wenn wir den Zaun gemacht haben, was bei der Größe des Gartens etwas dauern wird.
    Herzlichen Dank für die Antwort und einen sonnigen Sonntag!!!
     
    Herzlichen Dank für die Antwort und einen sonnigen Sonntag!!!

    Gern geschehen Drachenfee. Ich hatte nicht gedacht, daß die Jagd mit Frettchen heute noch praktiziert wird - zumindestens im größeren Stil. Die Frage ist, wem gehören dann die Kaninchen. Eigentlich doch dem, auf dessen Grundstück sie erlegt oder gefangen wurden...

    Kaninchenbraten

    hmmm....lecker.

    Grüße von Blitz
     
  • Gern geschehen Drachenfee. Ich hatte nicht gedacht, daß die Jagd mit Frettchen heute noch praktiziert wird - zumindestens im größeren Stil. Die Frage ist, wem gehören dann die Kaninchen. Eigentlich doch dem, auf dessen Grundstück sie erlegt oder gefangen wurden...

    Kaninchenbraten

    hmmm....lecker.

    Grüße von Blitz

    Och ^^ das ist mir eigentlich ziemlich egal, denn die Stadt hat ja nur auf städtischem Gelände gejagt. Die Sommerdeiche am Rhein waren nämlich derart untertunnelt, dass ein Hochwasser durchaus poblematisch hätte werden können. Wir Kleingärtner werden denen wahrscheinlich pupsegal sein. Vielleicht haben die auch nicht damit gerechnet, dass es in den Gärten so schlimm ist. Ich wende mich mal rein interessehalber an das Gartenbauamt und frage mal nach. Denn so, wie sich die Viecherls schon wieder vermehrt haben werden die keine Ruhe bekommen. Mal sehen was die dann so meinen. Ansonsten kümmern wir uns um unsere 750 qm und hoffen, dass wir dann ohne weitere Zäune in unserem Garten zurechtkommen. Momentan haben wir einen Garten im Garten, Gemüsebeet eingezäunt, damit wir überhaupt was bekommen. Meine Blumen haben den Hopplern zwar nicht so richtig geschmeckt, aber Blüten abbeißen macht offenbar großes Vergnügen...
     
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