Jungpflanzen wachsen nicht? Oder ungeduldig?

Sora

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10. März 2022
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Hallo liebe Forum-Mitglieder

Ich habe Anfang März mit Chili/Paprika und Tomaten Anzucht begonnen (heuer das erste Mal aus Interesse).

Habe Anzuchterde verwendet, div. Lichter installiert (Philips Hue Lichter) und bei schönem Wetter die Pflanzen gelegentlich unter die Sonne gestellt..

Nun habe ich das Gefühl, dass diese nicht wachsen, oder ist das normal?
Die sollen mitte März also in knapp einem Monat ins Freie..

Gibt es eine Phase wo sie schneller wachsen? Oder mache ich was falsch?

Habe jetzt alle Stecklinge in Bio- Blumen/Gemüseerde umgetopft, da evtl. Anzuchterde zu nährstoffarm. Hoffe die überleben das?

Muss ich düngen?

Danke im Voraus

(Habe ein paar Fotos zum aktuellen Stand)
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Nur Geduld, dass wird schon.
    Ohne Licht wie im Sommer läuft halt alles langsamer.
    Gerade Paprika und Chili sind wahre Sonnenanbeter.
    Daher, mit dem Düngen langsam machen und
    nach jedem Umtopfen braucht die Pflanze eine
    gewisse Zeit zum Eingewöhnen. Das kann gut
    drei...vier Tage dauern, bis man wieder Wachstum
    an den Pflanzen sieht.
    Achja, die Gelbtafeln würde ich schnellstens austauschen,
    da tut sich ja einiges bei dir...
     
    Hallo @Sora
    das sieht doch wirklich sehr gut aus :love: .
    Du machst das wirklich zum ersten Mal? Besser geht es kaum - ich bin beeindruckt!
    Sowohl Tomaten wie auch Chili/Paprika können direkt in Gemüse-/Pflanzerde gesät werden (fürs nächste Mal)
    Nach dem Umsetzen warte noch ab mit Düngen.
    Die Babys müssen sich jetzt erstmal neu orientieren und warte ab, da geht was in den nächsten Tagen.
    Lach- die Gelbtafeln gehören tatsächlich ausgetauscht.
    Meine 5 sind noch nicht ganz so voll und dafür hat es bisher etwa 9 Wochen gebraucht .Bei den paar Fliegen mache ich noch nichts außer beobachten
    Falls Du eine wirkliche Plage mit den Trauermücken haben solltest: das abdecken der Erdoberfläche mit Sand hilft ziemlich gut.
    Der günstigste Vogelsand vom nächstbesten Discounter reicht aus.
    Und ein kleiner Tipp für die nächsten Bilder:
    stell sie als Miniaturansicht (nicht als Vollbild wie hier) ein - da sieht man sie schon schön in klein nebeneinander. Vergrößern lassen sie sich dann beim User zur Begutachtung oder auch Bewunderung immer noch gut.
    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
  • Hat die Plastikkiste mit den Tomaten drin Abzugslöcher?
    Versuche insgesamt weniger zu gießen.
     
  • Ich finde auch, daß die Anzucht sehr gut aussieht...aber schädigen die Larven der Trauermücken nicht die kleinen Wurzeln? Ich habe ja erst im letzten Jahr eine böse Erfahrung machen müssen...und kenne mich da nicht so aus...
    Meine Tomaten sind damals erst richtig gewachsen, nachdem ich diese Plage beseitigen konnte...So wie ich weiß, ist jede gekaufte Erde vorgedüngt, da würde ich auch nichts zusätzlich machen..
    Daß die Pflanzen März ins Freiland sollen ist sicher ein Schreibfehler....bis Mitte Mai ist noch genug Zeit...
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • aber schädigen die Larven der Trauermücken nicht die kleinen Wurzeln?
    Kommt auf die Menge an... ich habe dieses Jahr leider auch Trauermücken eingeschleppt, aber hier konnte ich zum Glück keine Schäden bemerken.
    Hier nervt es mich allerdings, deswegen kommen jetzt dann Nematoden (Steinernema feltiae) zum Einsatz. Die vernichten die Larven in der Erde, damit sollte der Spuk dann hoffentlich ein Ende haben.

    @Sora ich finde auch, dass deine Anzucht gut aussieht. Sind halt noch junge Pflanzen. :) Die brauchen am Anfang einfach ein wenig, das ist normal.

    Aber ich würde Tubis Rat beherzigen und etwas sparsamer gießen. Das gibt kräftigere Wurzeln (weil sie sich nach dem Wasser strecken müssen) und besseres Wachstum.
     
    Sage auch: Glückwunsch zum allgemeinen Zustand deiner Pflänzchen.
    Und, lass vor dem nächsten Gießen die Erdoberfläche ganz leicht antrocknen; musst nur gut aufpassen, dass die Erde insgesamt nicht zu trocken wird.


    LG
    wilde Gärtnerin
     
    Ich finde auch die sehen gut aus. Ich gehöre übrigens nicht zu der sparsam gießen Fraktion und hab andere Erfahrungen mit gemacht. Ich topfe die Pflanzen lieber 1-2x mehr um und setze sie dabei jeweils tiefer. Das hat auch den Vorteil dass die Erde jedes Mal neu ist und damit frisch aufgehängt.

    Ich nutze grundsätzlich keine Abzuchterde sondern direkt Gemüseerde. Wenn die Keimlinge raus kommen setze ich sie das erste mal tiefer wenn sie die Absätze der ersten Blätter bilden und hoch gewachsen sind. Ich setze sie dann bis vor die Keimblätter tief rein. Wenn ich sie umtopfe bekommen sie nach einer kurzen Pause meist einen ordentlichen Wachstumsschub (frisch gedüngte Erde halt, ich dünge übrigens nichts dazu, ich hab aber diesmal ein bisschen Urgesteinsmehl dazu gemischt). Das nächste mal Topfe ich um wenn sie die richtigen Blätter ausbildet (meist 4-6 Paare) und dann wieder nach oben gewachsen ist. Dann entferne ich die Keimblätter und setze sie bis vor die richtigen Blätter tief rein.
    Ich wähle die Zeitpunkte aber auch nach Gefühl. Danach wieder wenn das Gefäß zu klein wird.
    Durch das mehrmals tiefer setzten stehen die später sehr stabil und bilden Adventiefwurzeln, vor allem wachsen sie aber nicht so spargelig.
    Und wie gesagt, sie lieben jeweils neue Erde.

    Ich hatte übrigens auch Trauermücken eingeschleppt und die sind aber jetzt alle weg. Sie waren in der ersten Erde, die ich in der Garage noch vom letzten Jahr stehen hatte. Die Gelbtafeln alleine haben da nicht geholfen. Ich hatte es auch mit Sand versucht, aber das ging in einer großen Schale nicht, denn da waren Samen noch nicht gekeimt und dann wäre die Schicht zu dick geworden. Am Ende habe ich bei der ersten Umtopfaktion einfach bei allen Pflanzen komplett die Erde ausgetauscht, dann Gelbtafeln in die Erde gesteckt, aber dazu dann noch mein Silberfischspray ausgepackt. Das war eigentlich noch im Schrank, weil wir mal ein Problem mit Silberfischchen hatten und stand da arbeitslos rum. Ich hatte mir gedacht das ist ja vielleicht auch gegen Trauermücken wirken könnte wenn es auch Silberfische um die Ecke bringt. Es war aber einfach ein Experiment.
    Bei mir stehen die Töpfe und Schalen auf einer Erhöhung durch Tupperdosen an der Fensterbank in der Küche, ich hab dann alles weggeräumt und den Bereich der Fensterbank vorsichtig etwas von dem Spray aufgetragen. Nicht richtig gesprüht (wegen Küche, es soll angeblich nicht schädlich sein für Menschen aber wer weiß) sondern eher nur so ein bisschen auf der Fensterbank getroffen und verteilt. Danach habe ich da die Tupperdosen und pflanzen wieder darauf gestellt. Ich habe also die Pflanzen und die Gefäße nicht selber mit dem Spray eingesprüht sondern nur die Umgebung. Tatsächlich ist es so das die Fliegen in Berührung mit den Sprayflächen (wenn sie z.b. drüber laufen) das zeitliche Segnen. Mit der Dreifachkombination (Gelbtafel, Fläche behandeln, Erde komplett tauschen) gingen sie komplett weg und ich hab keine Fliegen mehr. Ich hatte übrigens dann auch ganz neue Erde gekauft und benutzte nicht mehr die alte, verseuchte Erde.

    Wie auch immer, ich bin sehr zufrieden mit meinen Pflänzchen, nachdem sie erstmal keimten wachsen sie nun prächtig und vor allem schön kompakt.

    Vielleicht fehlt Ihnen bei dir auch noch etwas Sonne? Ich hab ein sehr großes Eckfenster, da werden sie immer von 2 Seiten angestrahlt. Ich hab zu keinem Zeitpunkt Kunstlicht genutzt.
     
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