Hochbeet - Fragen zur Füllung

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Ort
Ostalbkreis
Hallo zusammen,
ich stelle gerade ein Hochzeit auf. Anhand verschiedener Beiträge habe ich gelesen, dass ganz unten grober Gartenabfall wie Äste usw rein sollen. Anschließend Blätter, Rasenreste, darauf teilverrotteter Kompost und oben reifer Kompost. Soweit alles klar.
Da ich derzeit einen Riesenbambus herausreiße und auch gleich schreddern kann, war meine Überlegung, die unteren beiden Schichten zum großen Teil mit Bambusresten zu erzeugen. Dazu natürlich auch Äste und Grassoden, etc. Aber zum Großteil schon Bambusschnitt.

Wie seht ihr das, ist das zu einseitig oder geht das in Ordnung?

Vielen Dank im Vorfeld!
 
  • ich stelle gerade ein Hochzeit auf.
    Da hat wohl die Schlechtschreibkorrektur zugeschlagen. :LOL:
    Kleinere Zweige von Sträuchern, Gehölzen und Bäumen als unterste Lage sind in Ordnung. Aber nicht so sehr viele, weil Deine Erdschicht darüber sonst darin verschwindet. Vllt als Zwischenlage noch Geschreddertes und Laub. Dann geht es nicht ganz so schnell.

    wenn ich zu wenig Gartenabfall habe, was leere ich dann rein?
    Alles, was auf den Kompost kann und ja, Erde dann eben.
     
  • Ja, notfalls geht auch nur Erde. Aber das ist nicht das eigentliche Ziel eines Hochbeetes.
    Die empfohlene Aufschichtung von groben Ästen und sonstiges Halbverrottenem soll ja bewirken, das diese Schichten verrotten und dabei Wärme erzeugen.
     
    Die Bambusstangen glaube ich nicht, daß sie austreiben. Aber geschredderte Wurzeln schon. So wie bei Schnurgras oder Giersch und ähnlich anhänglichen Beikräutern.
     
    Wenn du einen Garten hast, dann hast du auch Gartennachbarn! :) Frag mal links und rechts, oft sind die Leute ganz froh, wenn sie ihre Gartenabfälle nicht weg kutschieren müssen. Hör mal, wenn in der Nachbarschaft der Rasenmäher tuckert. ;) Oder oft haben Bauern altes Heu oder Stroh über.... Pferdmist wäre auch ganz toll, der bringt Wärme.
     
  • Hallo Schwabe,
    die Bambustriebe kannst Du nehmen, als größere Stücke oder auch geschreddert. Sie verrotten allerdings sehr langsam:-)
    Hier stecken jede Menge frisch geernteter Stangen aus Nachbars Garten in der Erde als Rankhilfe oder Staudenstütze und keine einzige Wurzel ist jemals ausgetrieben.
    Und ja, die Wurzel bloß nicht nehmen. Am besten verbrennen.
    Bei Weidenschnitt wäre ich übrigens auch vorsichtig, da schlagen auch die Zweige Wurzeln und finden den Weg nach oben.
    Wichtig ist, dass die Strauchschicht immer wieder fest zusammen getrampelt wird. Je komprimierter die Schicht ist, desto langsamer sackt es von oben nach.
    Dann Laub, Staudenreste...
    Darauf dann umgedrehte Rasensoden - vom Aushub für das Hochbeet oder von Rasenverkleinerung zugunsten Stauden-/Gemüsebeeten.
    Dann halbreifen Kompost, Pferde-/Eselmist auch mit Stroh, reifen Kompost und ggf. Pflanzerde.
    Ich fülle meine beiden Hochbeete mit der supergünstigen Erde von Th. Phil. auf, wenn es zu weit absackt.
    Gut funktioniert hier auch, die gekaufte Erde mit Lehm aus dem Gemüseacker zu mischen. Der hält die Feuchtigkeit besser, wenn es denn mal geregnet hat in den letzten 2 Sommern

    Laut der Gärtnerin meines Vertrauens kann man zur Not auch nur Pflanzerde nehmen.
    Das ist dann ein "hohes Beet"
    Ohne die Wärmevorteile der Kompostierung, aber dennoch rückenschonend und im Frühjahr schneller erwärmt, als ein normales Gemüsebeet.
    Viel Spaß mit dem neuen Hochbeet und zeig mal Bilder.

    LG
    Elkevogel
     
  • Die Bambusstangen glaube ich nicht, daß sie austreiben. Aber geschredderte Wurzeln schon. So wie bei Schnurgras oder Giersch und ähnlich anhänglichen Beikräutern.
    Ich hatte auch schon stangen vom Bambus die wurzeln gemacht haben,ich traue dem nicht
    Man muss ja auch überlegen das ein Hochbeet schön warm und feucht immen ist,das mag Ba,mbus sehr
     
    Hallo nochmals,
    heute habe ich in meiner Garage noch eine ganze Rolle Unterspannbahn (die schwarze für unters Dach) gefunden.
    Eignet sich diese als wasserdichtes Vlies zum holz hin oder ist das Schadstofftechnisch problematisch?

    Viele Grüße und besten Dank im Voraus!
     
    Bei Unterspannbahn wäre ich nicht sicher, in sie zugfest genug ist.
    Schwachstelle sind ja immer die Eintrittsöffnungen der Tackernadeln.
    Irgendwie traue ich da der Teichfolie mehr über den Weg.
     
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