Hecke auf zugiger Nordseite

lupita

0
Registriert
25. Nov. 2007
Beiträge
111
Hallo,

In unserem Vorgarten möchte ich gerne eine Hecke anlegen, sie sollte ca. 2 meter hoch werden und am besten immergrün und schnell dicht *räusper* . Das Problem ist, der Vorgarten liegt auf der Nordseite unserer Hauses und es ist dort recht windig. Ein Pflanzbeet von einer Breite von 1,60 m habe ich vorgesehen. Am liebsten häte ich ein abwechslungsreiche, rel. blickdichte Bepflanzung.

Nun habe ich schon viel recherchiert, aber noch nicht den zündenden Gedanken gehabt.

- Thujas oder Bastardzypressen wären wohl geeignet - gefallen mir aber nicht wirklich.
- Nur Kirschlorbeer wäre mir auch zu eintönig. Aber zumindest sollte die Sorte "Prunus laurocerasus Herbergii" doch ausreichend winterhart sein. (Klimazone 8b, wenn ich richtig informiert bin)
- Glanzmispeln gefallen mir gut, benötigen aber lt. Angaben geschützte Lage.

Da wir ein altes Bruchsteinhaus (vor 1900) haben, würde mir super eine

- Hainbuchenhecke gefallen. Aber ich bin bzgl. der Blickdichtigkeit im Winter skeptisch. Wisst ihr vlt. ein Bild im I-net, wo ich mir das mal anschauen könnte?
- Weissdorn wäre mir auch sehr sympatisch (Nährgehölz für Vögel). Ist der für die Nordseite zu empfehlen? Und wie ist die Blickdichtigkeit im Winter? Ich finde immer nur Sommerbilder :-(
- Feuerdorn: Die Site von Lorenz von Ehren empfiehlt mir bei Eingabe meiner Kriterien Feuerdorn. Auf anderen Seiten hatte ich gelesen, dass er nicht so schattenverträglich sei...

Für Tipps zu den Pflanzen oder andere Ideen wäre ich super dankbar :o
Grüße Bettina
 
  • Ein Bild einer Hainbuchenhecke im Winter habe ich nicht, aber ich kann Dir sagen das sie im Winter weder blick- noch zugdicht ist. Denn ab dem späteren Winter verliert sie ihr Laub komplett und ist dann kahl bis die neuen Blätter groß genug sind das sie wieder dicht ist. Und gerade im zeitigem Frühjahr kann man oft schon außen sitzen wenn man einen geschützten Platz hat. Aber zu dieser Zeit hat die Hainbuche noch kein Blatt.

    Thuja gefällt dir nicht, aber die ist dicht. Wir haben eine Thujahecke an der Ostseite unserer Terasse. Diese ist schon sehr alt, aber auch beim kältesten Ostwind sitzen wir schön warm - egal zu welches Jahreszeit.
     
    gegen Crataegus spricht die Feuerbrandepfindlichkeit!
    Hainbuchen behalten das braune Laub bis in das Frühjahr hinein, bis die neuen Blätter die alten abstoßen! Natürlich fallen die ein oder anderen Blätter ab, aber auch nach dem letzten Sturm sind ein Großteil der Blätter dran.

    niwashi, der sie empfehlen kann ...
     
  • Hallo,

    mmh, die Hecke muss eigentlich nicht gegen den Wind schützen - sie muss ihn nur vertragen. Ich glaube, eine zu dichte, immergrüne Hecke würde einfach zu wenig Licht in den winzigen Vorgarten (ca. 3 m tief) lassen, deshalb tendiere ich zu der "Zwischenlösung" Hainbuche).

    Ich bin heute mal mit offenen Augen durch die Gegend gefahren und habe einige Hainbuchhecken gesehen, an denen die Blätter noch dranhingen, das würde mir super gefallen.

    Niwashi, du hast doch eine dichte Hainbuchenhecke, wenn ich das aus einem anderen Fred richtig in Erinnerung habe. Hättest du vlt. Tipps, wie die Hecke möglichst dicht wird? Muss ich unbedingt kleinere Pflanzen kaufen, damit sie sich verzweigen können oder würden auch größere funktionieren? Und wie oft schneiden?

    Anbei eine Ansicht von oben.

    Viele Grüße und Danke :o
    Bettina
     

    Anhänge

    • CIMG2290-02.webp
      CIMG2290-02.webp
      606 KB · Aufrufe: 173
  • Zurück
    Oben Unten