Hat die Felsenbirne (heimisch, Amelanchier ovalis) starke Ausläuferbildung?

#bequiet#

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Nabend zusammen,

ich würde gerne eine heimische Felsenbirne Amelanchier Ovalis in den Garten setzten.

Da diese ja ökologisch wertvoller als z.B. die Kupfer-Felsenbirne, die Felsenbirne Obelisk oder die Rainbow Pillar ist. (Die drei haben wir schon im Garten.)

Jetzt habe ich aber gelesen, daß die Heimische Felsenbirne zu Ausläufer- Bildung neigt und bin mir unsicher ob die dann nicht Schäden an einem vier Meter entfernten gemauerten Schuppen oder an einer sechs Meter entfernten etwas unterhalb liegenden Trockenmauer mit angrenzender Terrasse macht?

Ebenfalls verlaufen in ca. zwei Meter Entfernung direkt in der Grasnarbe Begrenzungskabel für einen Mähroboter. Also quasi vom geplanten Pflanzort gemessen.

Eine Wurzelsperre möchte ich nicht einbauen, das wäre mir zu aufwendig.

Hat jemand von Euch die Heimische Felsenbirne und kann dazu etwas berichten?

Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe.

Gruß
 
  • Nein, aber ich weiß aus Erfahrung in Gärten anderer Leute, dass sie nicht in dem Maße lästig wird, wie Du Dir das ausmalst.
     
  • Ich habe die Pflanze selber nicht, aber wegen der Wurzeln musst du dir mit den von dir genannten Entfernungen keine Sorgen machen. Die Wurzeln reichen für gewöhnlich soweit wie die Krone selber und die bleibt mit Durchmesser von ca. 2 - 4 m recht klein.
     
    Guten Morgen,

    vielen Dank Euch erstmal für die Rückmeldungen. (y)
    Vielleicht meldet sich ja noch jemand der die Felsenbirne hat und bei dem tatsächlich mal die Ausläufer "gewandert" sind.

    Ansonsten schönes Wochenende.

    Grüße
     
  • Guten Morgen.

    Im väterlichen Garten haben wir eine Felsenbirne stehen, Ausläufer habe ich in über 30 Jahren noch keine beobachtet. (Dagegen verbreiten sich Pfaffenhütchen, Feldahorn, Weißdorn und Hasel sehr eifrig, wenn man sie nicht bremst.)

    Liebe Grüße,
    Pyromella.
     
    Moin, ok das hört sich doch gut an.

    Weißt Du zufällig ob es die "Heimische Felsenbirne" ist?

    Würde es eigentlich reichen, wenn der Mähroboter um die Felsenbirne herum fährt, um eventuelle Ausläufer direkt ab zu mähen?

    Oder wenn man z.B. alle paar Wochen in einem großen Durchmesser mal mit nem Spaten von der Oberfläche bis ins Erdreich sticht? So das die Ausläufer gar nicht erst viel weiter wandern sondern immer innerhalb der "abgestochenen" Bereiches bleiben?

    Das würde wahrscheinlich eher schaden oder?
     
    Guten Morgen!

    Ich denke, wenn du das machen würdest, würdest du die Ausläufer wohl erst recht provozieren, weil dann möglicherweise die abgeschnittenen Wurzelstücke einen Ausläufer nach oben schicken, um wieder Photosynthese betreiben zu können.

    Ich habe jetzt versucht, einige Informationen zu finden.

    Soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, bildet vorallem die Ährige Felsenbirne (Amelanchier spicatra) Ausläufer aus, die heimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis / rotundifolia) hingegen nicht oder nur sehr wenige.

    Woher hast du denn die Info wegen der vielen Ausläufer?
     
  • Das habe ich von einigen Online Pflanzenhändlern und auch von Google. Deshalb hatte ich hier mal nachgefragt um richtige Erfahrungen zu erhalten.

    Ok, danke für Eure zahlreichen Antworten. Damit ist mir viel geholfen.


    Also schönen Sonntag wünsche ich.

    Gruß Dom
     
  • Guten Morgen,

    vielen Dank Euch erstmal für die Rückmeldungen. (y)
    Vielleicht meldet sich ja noch jemand der die Felsenbirne hat und bei dem tatsächlich mal die Ausläufer "gewandert" sind.

    Ansonsten schönes Wochenende.

    Grüße
    Der Aussage von @bolban2 kannst du schon vertrauen. Er betreut von Berufs wegen die Gärten anderer Leute und hat von daher mehr Erfahrung, als Jemand mit nur 1 Baum der von dir gewünschten Art.
     
    Hallo,

    danke für Eure zahlreichen Antworten. Das nimmt mir da die Bedenken und in Zukunft wird wohl auch die Heimische Felsenbirne bei uns im Garten stehen. 😊

    Grüße
     
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