gemüseernte gering, was fehlt?

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05. Mai 2011
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Hallo,

ich habe seit zwei Jahren einen Schrebergarten und dafür auch einiges an Erfahrung aus meinem Elternhaus mitgebracht...
Auf alle Fälle WÄCHST FAST JEDE Gemüsesorte schlecht - trotz Kompostgaben und Guano-Dünger. Woran könnte das liegen???
Der Boden ist eher lehmig. Das Beet liegt voll in der Sonne.
Gute Erträge gab's bei Tomaten, Salat und Zucchini, alles Wurzelgemüse bleibt MINIKLEIN (Karotten, Pastinaken, Sellerie). Erdbeeren haben fast gar nicht getragen. Gurken und Kürbisse haben je EINE Frucht getragen, Durchmesser 2cm!! Rote Bete ging so.
Würde mich freuen, wenn mir jemand sagen könnte: "Da fehlt doch einfach nur XY!"
;-)
Ansonsten kann man doch auch eine Bodenprobe untersuchen lassen, oder? Bringt's das?
Danke schonmal!!!
:-)
 
  • Ich mische bei sowas immer Billige Blumenerde darunter, gerade bei lehm. Was du auch machen kannst ist im Herbst das Beet mit Rindenmulch abdecken und im Frühjahr umgraben oder gleich mit Rindenmulch im Herbst umgraben. Die ganz festen lehmklumpen landen bei uns auch mal im kompost oder gleich in der Mülltonne.

    Gruß Suse
     
  • Hallo,
    ja denke ich auch. Der zu harte Boden läßt zB die Karrotten nicht groß werden.
    Wenn man so einen Boden hat könnte man Bodenverbesserungsmaßnahmen machen: Einfach eine gewisse Menge an lehmigen Boden abtragen und eine große Menge Rindenhumus einarbeiten. Das ist zwar einmal ein großer Aufwand, aber wenn man es richtig macht, nur einmal. So kannst Du den boden lockerer bekommen. Als Material heißt das je nach Gegend manchmal etwas anders:
    Rindenhumus bei uns (bei Nürnberg) sieht schwarz aus und ist aus einem Gemisch von ganz kleinen größtenteils verrotteten Rindenteilen und vielleicht zur Hälfte Kompost. Man kann auch ein bißchen Sand oder sandigen Humusboden dazutun.
     
  • Hallo,

    ich habe da eher das Gegenteil erfahren, denn Bekannte oder Verwandte, die einen lehmigen Gartenboden haben, haben die dicksten Karotten, Kartoffeln etc.!

    Ich würde einfach noch weiter ausprobieren, welche Gemüsesorten gut wachsen.

    Liebe Grüße
    Petra, die hier Sandboden hat
     
    Hallo,
    was auch immer enorm hilft und dabei ist es relativ egal welcher Boden es ist:
    jede Menge Wasser im Sommer drauf und auch schon im Frühjahr, wenn alles richtig startet mit Wachsen. Mit gießen kann man wirklich enormes leisten.
    Aber Dein Lehmboden ist wohl das Problem, da wird einem leicht ums Herz, wenn man einfach mal hört, dass ein häßlicher Lehmklumpen einfach mal in die Mülltonne fliegt. Aber Du hast ja mit Deinem Schrebergarten jede Menge Lehm,
    puh- Bodenaustausch ist ne Menge Arbeit - Vielleicht erkundigt man sich da mal nach einem Muskelaufbaumittel:D
    Tschüß, robs
     
  • Hallo.

    Bei Rindenhumus hätte ich wegen des ph-wertes bedenken, ansonsten würde ich auch den Boden tiefgründig lockern. Mist eingraben (möglichst hoher Strohanteil) und weiterhin Kompost verwenden. Vor allem halbfertiger Kompost kann zur Bodenlockerung beitragen.

    Im Herbst würde ich Gründüngepflanzen aussähen und diese dann erst im Frühjahr umgraben, zumindestens die Reste davon.

    Eine Bodenanalyse schadet trotzdem nicht.

    Was waren das für Erdbeeren? Ausgesäht oder gepflanzt? Welches Standjahr?

    Gurken und Kürbis brauchen viel Wärme und Nährstoffe. Wie sah es damit aus, der Sommer war ja nicht der Beste...?

    Ein vollsonniges Beet ist in Ordnung. Die meisten Gemüse mögen einen vollsonnigen Standort.

    LG blitz
     
    Hallo,
    wenn der Boden so lehmig ist, dass sich gar kein leichteres Material einarbeiten läßt, kann man unter zwar wieder großem Arbeitsaufwand den ganzen Boden eine oder eineinhalb oder gar zwei Spatentiefen ganz austauschen - gegen guten Gartenboden. Den kann man in manchen Baugeschäften bekommen, sollte jedoch vorher unbedingt einmal nachsehen und sich vergewissern, was da geliefert wird,
    ich meine sehen und veranlassen, dass man einen ohne Unkraut und ohne Steine und ohne Lehm bekommt. Die Qualität ist oft leider individuell je nach Betrieb, deshalb: vorher ankucken.
    :rolleyes:
    tschüß, robs
     
    Hallo,
    ich glaube schon, dass der Boden genug Nährstoffe hat, wie ....im ersten Beitrag sagt, da ja auch einige Sorten gut wachsen. Und auch ideal machst Du die Düngung mit Guano (dient der Selbstregenerierung des Bodens) und das Komposten. Ich hatte nach 3 Jahren Komposten einen normalen Gartenboden soweit, dass meine größte Kohlrabi ohne Blätter 1,38 kg wog- im sauber geschälten Zustand dann 880 Gramm.
    tschüß, robs
     
  • Hallo marsusmar, ach Du meinst LEHM!!:(:d:mad::schimpf:
    da haben wir selber
    noch da,
    da sag ich lieber schnell mal tschüß.
    tschüß, robs.
     
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