Gartenhütte dämmen

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03. Nov. 2011
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Hallo zusammen,

ich möchte eine Holz-Gartenhütte dämmen. Die Hütte hat etwa 8 qm. Im Winter soll etwas geheizt werden. Es reicht dann aber eine Temperatur von 5-10 Grad.

Ich habe nun selbst schon einmal ein bisschen geschaut. Dabei ist Folgendes heraus gekommen:

Boden: Der Boden ist betoniert. Darauf liegen momentan Spanplatten, welche aber raus sollen. Ich würden dann erst Schweißb​ahn auf den Boden machen, damit der dicht ist. Darauf Sand zum Ausgleich; dann Styroporplatten zur Dämmung; als Bodenbelag OSB-Platten.

Wand: Lattung an das Holz; Glas/Mineralwolle als Dämmung; Folie zur Winddichtigkeit; Lattung und darauf Profilbretter.

Dach: Das Dach besteht aus Spanplatten mit Dachpappe darauf. Eine Dämmung mit Lattung und Dämmmaterial dazwischen ist warhscheinlich nicht so gut, da dieser Aufbau nicht hinterlüftet wird. Und dann setzt sich da bestimmt Feuchtigkeit ab. Hat da vielleicht jemand eine gute Idee?

Die beiden Fenster, die drin sind (Plexiglas), sollen entfernt und durch Dämmung und Holzverkleidung außen ersetzt werden. Dann gäbe es noch eine Tür mit Fenster. Hier könnte man vielleicht statt dem Plexiglas eine bessere Scheibe einbauen, und die Tür von innen auch noch etwas dämmen.

Wäre dieser Aufbau ok, und was mache ich mit dem Dach? Es muss nicht super aussehen, es sollte nur nicht nach einem Jahr weggammeln ;)

Danke schonmal.

Kati
 
  • Der ganze text und dann der letzte Satzt, du willst nur das es nicht zusammenbricht?

    Dann spar die den Aufwand und schützte das holz (Holzlasur) sonst bricht nämlich nach eingen Jahren wirklich alles zusammen inklusiv deiner Dämmung.

    5 grad hab ich bei minus 15 Draussen ohne Betonboden nur mit 11 mm Holzboden und ohne je geheitzt zu haben.

    Gruß Suse
     
    ch alles zusammen inklusiv deiner Dämmung.

    5 grad hab ich bei minus 15 Draussen ohne Betonboden nur mit 11 mm Holzboden und ohne je geheitzt zu haben.

    Egal wie Du das machst, lass es dir sofort patentieren!:d

    @Kati: Wofür soll die Hütte denn verwendet werden?
     
  • Hallo Gecko,

    als Katzenhäuschen für eine 'Halb-Wildkatze', die daher auch nicht ins Haus kann bzw. will ;)

    Es muss also nicht so viel Platz da sein bzw. nach Dämmung übrig bleiben ;)
     
  • Hallo Mark,

    darüber hatte ich auch zuerst nachgedacht.
    Wir haben aktuell schon zwei kleinere Katzen/Hundehütten, die mit Styropor gedämmt sind. Für den Herbst ist das auch ok. Aber im Winter wird das wohl nicht mehr reichen. Da wird man wahrscheinlich erstmal die Hütten im Schnee wiederfinden müssen ;)

    Mittelgroße ungedämmte Hütten kosten ja auch schon um die 100 EUR.

    Zudem brauchen wir die Gartenhütte sowieso nicht unbedingt. Und da pass ich auch besser rein zum sauber machen ;)

    Grüße
    Kati
     
  • Hi Kati,

    was spicht dagegen eine ausreichend gedämmte und ausgepolsterte Doppelkammerhütte, schließlich haben alles meine Hunde (bis auf den jetzigen - er ist ein Weichei) bei jedem Wetter schadlos ausgehalten?

    Auf jeden Fall, zu Deine Gartenhütte. Wenn schon dann schon, komplettes Dacherneuerung sollte stattfinden da wenn die Dämmung abgesoffen ist dann ist Faulnis schon vorprogrammiert.

    Zu den Fußbodenaufbau wurde ich auf die Schweißbahnen eine Holzunterkonstruktion bauen mit 200-250mm Abstand zwischen die Lagerhölzer, auf den Sand verzichten, 50mm Styrodur drauf und mit OSB beplanken. Diese Konstruktion wird mit Sicherheit leicht federnd sein, aber die sonstige Nutzung tut das kein Abbruch.

    LG,
    Mark
     
    Hi Mark,

    was kostet denn eine ausreichend gedämmt und gepolsterte Doppelkammerhütte? Die sind doch eigentlich recht 'teuer'? Meinst du, damit komme ich günstiger weg, als wenn ich die bestehende Hütte dämme?

    Also die Hütte ist ja so weit ok; das Dach auch dicht, soweit ich sehe. Die Feuchtigkeit kommt wohl eher von den Seiten unten.

    Das Styrodor auf die Holzkonstruktion am Boden, oder zwischen? Ist Styrodor generell so belastbar oder gibt es da Spezielles für den Fußbodenbereich?

    LG
    Kati
     
    Hi Kati,

    eine doppelkammrige und gedämmte Hundehütte wurde ich selber bauen. Kosten für Kanthölzer, Bretter und Dämmstoff dürfte 50-80 eigentlich nicht überschreiten. Als Luxus kannst Du eine temperaturgesteuerte Liegematte reinlegen (etwa 50,00). Wichtig ist daß man die Hütte nicht zu groß macht (das Schlafraum soll das Tier mit seine eigene Körperwärme warmhalten) und die Öffnungen wegen Zugluft versetzen.

    Styrodur ist stabiler als Styropor. Kanthölzer als Lagerhölzer rein, Styrodur quer zur Lagerhölzer und mit 19er OSB Beplanken muß ausreichend sind wenn der Raum nicht großartig andere Zwecke dient. Oh, beim OSB Verlagen kein Kreuzfuge (und ich wurde in solche Raum auch die Nut/Feder wasserfest verleimen.

    LG,
    Mark
     
  • Hi Mark,

    so eine Hütte, mit Windfang, gedämmt und in katzengerechter Größe habe ich schon; und noch eine etwas größere. Aber im Winter ist das einfach zu wenig. Katze findet es jetzt langsam schon zu kalt ;)

    Die anderen (Haus)Katzen dürfen ja auch ins Warme und haben Platz ;)

    Ich mach mich am Wochenende mal auf den Weg in einen Baumarkt und schau mir an, was die so haben.

    Grüße
    Kati
     
  • Hi Kati,

    wie ich schon geschrieben habe, es gibt beheizbare Liegematten. Stromkabel rauslegen und mit Zeitschaltuhr ansteuern müßte machbar sein und die laufende Kosten sind nicht zu hoch wenn es nur bei bittere Kälte eingeschaltet wird.

    LG,
    Mark
     
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