Fundament für Gartenhaus aus Gehwegplatten?

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Hallo ihr Lieben,

ich möchte gerne in meinem Garten ein kleines Gartenhäuschen/Geräteschuppen mit den Maßen ca. 2,0 x 2,0 m aufstellen. Der Untergrund ist Wiese mit einem leichten Gefälle genau dort, wo das Gartenhaus hin soll, kann aber ausgeglichen werden.

Ich hab mir schon die anderen Beiträge hierzu durchgelesen, verstehe aber einige Fachausdrücke nicht *schäm*, deshalb noch einmal die Frage: Welches Fundament wählt man hier am Besten und wie wird es gemacht?

Ich hatte als erstes an ein Punktfundament gedacht, aber das erscheint mir schwierig mit dem exakten rechten Winkel (ich habe leider niemanden, der mir dabei helfen kann).

Also bleibt noch als "einfachere" Lösung ein Fundament mit Gehwegplatten (sollte aber alles ohne Rüttler und Betonieren sein). Geht das? Und wie wären hier die Arbeitsschritte?

Wäre echt für Eure Hilfe dankbar!

Liebe Grüße, Shantay (die sonst eine Baufirma beauftragen müsste…)
 
  • AW: Fundament für Gartenhaus

    Für das kleine Ding reichen ein paar auf relativ festen Boden gelegte Steine, alte Ziegel, Rasenkantensteine oder sowas. Auf die Seite drei kleine, plus die Ecke. Die 1 meter langen Rasenkantensteine kannst du auch komplett drunterlegen, das sind etwa 40 €.

    Was für Boden willst du machen? Wir haben im Gerätehaus nur Splitt, damit steht alles trocken.

    Wichtiger ist es, es zu sichern, damit es nicht wegfliegt. Wenn es mal Stürmisch wird, das Eigengewicht ist da nicht so prickelnd. Wenn nichts dabei ist, Drahtseile und Bodenanker.

    Liebe Grüße Suse
     
    AW: Fundament für Gartenhaus

    Also das Haus hat ja einen Holzboden und ich dachte, daß ich den auf den Waschbetonplatten befestigen kann. Also ca. 20 cm tief ausschachten, mit Kies auffüllen, mit Richtscheit begradigen, Waschbetonplatten drauf und darauf dann das Gerätehaus aufstellen und zusätzlich an den Waschbetonplatten befestigen.

    Wird das reichen?

    Liebe Grüße, Shantay
     
  • AW: Fundament für Gartenhaus

    Statt mit (teurem) Kies würde ich den Aushub mit Schotter (zermahlener Bauschutt) auffüllen. Irgendwie verdichten musst du den (wie auch den Kies) aber schon, entweder mit einem Rüttler oder wenigstens einer festen Platte am Stiel. Auf den Schotter dann Sand oder Split, darein dann die Waschbetonplatten gelegt und das Haus drauf gestellt.

    Du kannst es an den Platten verankern, aber ich denke nicht, dass das zwingend notwendig sein wird. Wenn es ein Gerätehaus ist, stehen sicher auch einige schwere Sachen drin (Rasenmäher, Häcksler etc.), das sollte reichen. Und wenn der Sturm stark genug ist, dass es doch wegfliegt, hätten ein paar Dübel auch nicht geholfen :)
     
  • AW: Fundament für Gartenhaus

    ich klick mich auch mal rein-wie ist die Drainage außerhalb? Wenn da so ein leichtes Gefälle vorhanden ist-könnte da Wasser ins Haus reinfließen?
     
    AW: Fundament für Gartenhaus

    Aushub?? Habt ihr nichts zu tun oder Sandboden dann ja, sonst ist der völliger Quatsch.
    Sorry, aber guck mal nach links. Da ist nur ein Streifenfundament aus Dreck Steinbruch und abgedeckt mit Rasenkantensteinen drunter. Nicht verbunden kein Beton gar nichts. Ihr habt doch einen Boden, wir im Gerätehaus das es auch noch gibt nicht, deswegen Schotter. Leg einfach ein paar Steine drunter und Bodenanker sind keine Dübel, sondern ca. 50 bis 70 cm lang und werden in den Boden eingeschlagen oder gedreht. Daran kommen Stahlseilen die gekreuzt im oder am Haus langführen verbinden sie und halten das Haus am Boden. Das wiegt schliesslich keine 4 Tonnen wie mein Blockhaus und das hat auch Bodenanker.


    Hallo Scheinfeld.

    Sicher, sogar bei uns im Gerätehaus das gerade steht, wesgen wir drinnen 5 cm Schotter haben, da musst du dir was einfallen lassen, am besten das Haus Hochsetzen.

    Viel Spaß beim Aufbau wünscht euch

    Suse
     
  • AW: Fundament für Gartenhaus

    Hallo Ihrs,

    danke euch erstmal für die Antworten.

    @Marsumar
    Der Boden sieht bei mir folgendermaßen aus:
    ca. 30 cm Humusschicht, darunter "Baugrund". Der ist hart wie Beton, aber der Humus eben nicht. Ich kann mir das mit den Rasenkantensteinen noch nicht recht vorstellen, ich habe solche Steine noch nie gesehen, aber ich dachte mir, daß es weitaus schwieriger sein kann, die ins Wasser zu bringen, als einfach 2 x 2 Meter Kies oder Bauschutt oder was auch immer. Wenn es nach mir ginge, würde ich einfach nur meine Waschbetonplatten auf die Wiese legen und das Haus drauf bauen, aber das geht anscheinend nicht. Ich habe schon Bilder von einem Streifenfundament gesehen, aber ich weiß einfach nicht genau, wie man das macht, das ist mein Problem. UND ich habe auch keinen Mann des Hauses, der sich auch nur annähernd damit auskennen würde oder dafür interessieren würde.
    Und eine vernünftige Anleitung für ein Streifenfundament für meine Ansprüche habe ich leider noch nicht gefunden, deshalb einfach nur Aushub, Kies rein, Waschbetonplatten drauf, Haus drauf :-(

    @Scheinfeld
    Das Gefälle ist nur minimal und da das Haus sozusagen am Anfang vom Gefälle stehen soll, besteht auch keine Gefahr, daß das Wasser rein läuft (hoffe ich mal).

    @Kräuterfreund
    Warum muß ich das verdichten? Was ist eine Platte mit Stiel? Wie hoch Schotter? Wie hoch Split oder Sand?

    Ich bin jetzt echt total verwirrt. Ich will kein Schloß bauen, ich wollte einfach nur einen Geräteschuppen mit 4 qm im Garten aufstellen, aber ich glaube, das ist zu kompliziert, ich brauche Baumaschinen wie Rüttler oder vielleicht noch einen Betonmischer und das ist mir zuviel Arbeit, um es selber zu machen. Ich werde wohl eine Baufirma beauftragen müssen, da ich zuwenig Ahnung habe von Streifenfundament etc.

    Danke trotzdem und Grüßle, Shantay
     
    AW: Fundament für Gartenhaus

    Streifenfundament heisst Streifen Bestenfalls Beton gegossen ca. tief 20 cm mal 20 cm breit Und dann für dich 200 cm Lang. Das einmal runterherum.

    Rasenkantensteine kennt jeder, weiss nur nicht das sie es sind. Die sind 100 mal 25 mal 5 groß, alles cm natürlich. Grau, dunkelgrau oder rötlich zu bekommen. Die wirklich große Ausführung sind Strassenkantensteine. Für dein Häuschen würdest du sie aber nicht senkrecht nutzen, sondern waagerecht.

    Ansonsten ist das hier ein Forum, was heisst jeder schreibt, was er für richtig hält und bei mir ist es auch so, das es grundsätzlich auch funktioniert hat.

    Ein Streifenfundamnt aus Beton ist Knochenarbeit, aber eine Baufirma wäre etwas übertrieben. Guck mal bei my Hammer rein. Sieh auf die Bewertungen und Erfahrungsberichte. Die sagen das meiste aus, mehr als wenn du eine Firma holst.

    Gruß Suse
     
    AW: Fundament für Gartenhaus

    Also beim Haus meiner Eltern (Baujahr ca. 1972) hatten wir nach spätestens 10 Jahren den Effekt, das sich viele Gehwegplatten und auch Steine in der Einfahrt gesenkt haben.

    Ich vermute mal, das ist ein generelles Issue bei allen Außenanlagen.

    Deshalb würde ich persönlich so ein Fundament mit massivem Betonieren angehen, dass es möglichst lange möglichst stabil bleibt, ohne sich zu setzen.
     
  • AW: Fundament für Gartenhaus

    Hallo ihr Lieben,

    so langsam kommt Licht ins Dunkel :-)

    @Marsumar
    danke, so langsam kann ich es mir vorstellen. Das ist ja dann quasi wie ein Rahmen, auf dem das Häuschen steht, oder? Und innen drin auch noch mal eine Reihe, damit der Boden nicht durchbricht? Und wie ist das dann mit dem Faulen vom Boden? Kommt ja dann gar keine Luft dran, wenn das Haus so direkt auf dem Fundament steht. Oder macht das nichts?

    Was die Knochenarbeit angeht: Ich hätte hier schon ein paar helfende Hände, aber denen muß ich natürlich sagen, was sie tun sollen und das kann ich auch nur, wenn ich selber weiß, wie der Untergund aussehen soll. So langsam bekomme ich eine Vorstellung davon und ich wäre auch heilfroh, wenn ich nicht 2 x 2 Meter ausgraben muß, sondern "nur" die Bahnen fürs Fundament. Spart Arbeit und Geld fürs Füllmaterial.

    Und noch eine Frage: Die Rasenkantensteine kann ich ja nicht einfach im Humus verbuddeln, dann würde sich das ja irgendwann doch absenken. Was sollte unter diese Rasenkantensteine und in welcher Höhe?

    @Uwe
    Um ein Fundament zu betonieren, bedarf es einer Baugenehmigung bei uns und ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß ich mein Haus nur gemietet habe und im Extremfall jede bauliche Veränderung auch wieder rückgängig zu machen sein muß. Deshalb kommt ein festes Betonfundament nicht in Frage.

    Grüßle, Shantay
     
  • AW: Fundament für Gartenhaus

    Dann mach es, wie ich dir per PN vorgeschlagen habe, du musst auch das Haus nicht irgendwie verankern, die Last allein reicht aus. Die Unterkonstruktion braucht vor allem Luft!!!! und natürlich eine gewisse Entfernung vom Boden. Das ist aber durch die - hoffentlich druckimprägnierte Unterkonstuktion -? garantiert.
    Glaub mir, es funktioniert!!!
    maryrose
     
    AW: Fundament für Gartenhaus

    Ja Maryrose, so hatte ich es ja auch vor und ich glaube auch, daß es halten würde.

    Aber: Bei der von Dir vorgeschlagenen und auch von mir ursprünglich angedachten Vorgehensweise müßte ich 4 qm Erde ausschaufeln und Sand und/oder Kies reinschütten. Bei einem Streifenfundament muß ich "nur" rundherum die Erde raus schaufeln bzw. in drei Bahnen (an zwei Seiten wegen Durchzug offen lassen) und auffüllen. Somit käme Luft unter das Häuschen und es spart Kosten und Zeit. Zwischen die Rasenkanten dann noch ein Unkrautflies und entweder Waschbetonplatten oder eine Schicht Kies.

    Deshalb werde ich auch die Variante mit den Rasenkantensteinen durchführen.

    Grüßle, Shantay
     
    Der Thread ist schon ein bißchen älter, aber ich schließe ihn mal ab:

    Es hat doch noch einige Zeit gedauert, aber seit Juni 2014 (oder war es 2014?) steht nun endlich mein Gartenhaus. Ich habe Erdarbeiten und Fundament von einer Baufirma erledigen lassen. Die Rasenkantensteine und Pflastersteine hab ich selber hin geschleppt. Nun ist es aber so, daß es keine Zufahrt oder Durchfahrt in meinen Garten gibt. Ich mußte den Holzzaun abmontieren und eigentlich war ich auf einen Mini-Bagger gefaßt, aber einen Tag lang war ich minütlich am Rande eines Herzinfarktes (man beachte die Laterne am Eck meiner Terrasse....). Die beiden Bagger-Fahrer haben Maßarbeit geleistet!

    Hier wäre ich alleine sowohl fachlich als auch kräftemäßig an meine Grenzen gestoßen.

    Liebe Grüße

    Shantay

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    Ich sehe jetzt das wir darüber vor 5 Jahren geschrieben haben. Unser Riesen WE Blockhaus stand in einer Woche? Und für das war sogar eine Bauvoranfrage notwendig. ;)

    Deines steht definitiv beim ersten Regen im Wasser. Das wird eventuell je nach dem Untergrund unter den Platten schnell abziehen, aber Da ist es zu spät. Denn ihr habt den Untergrund des Häuschen sicher noch nicht lasiert? Heißt alles Retoure, nimm die Herrliche Fläche als Terrasse. Besorg dir mindestens 4 große Steine, die du an den Ecken unter das Haus setzt so, dass es in der Luft steht. Damit Bei Regen das Wasser abtropfen kann. Besser wären natürlich mehr Steine und darauf 4 Kesseldruckimprägnierte Balken Und darauf das Haus.

    Und dann so schnell wie möglich lasieren.

    Gruß Suse
     
    Hallo Suse,

    wie Du sicherlich sehen kannst, steht das Haus nicht auf den Platten, sondern eben genau auf solchen Balken. Zwischen Holz und Terrassenplatten sind gut 7 cm Luft, vorne und hinten zu den Platten hin offen. Außerdem ist das Fundament sowohl leicht erhöht als auch leicht abschüssig. Wie gesagt, steht seit mehr als 1,5 Jahren.

    Ich wollte diesen Thread halt einfach nur abschließen, deshalb habe ich geschrieben für was ich mich entschieden habe.

    LG Shantay
     
    Ja, aber Du bekommst den Thread nicht abgeschlossen, denn jetzt funke ich Dir dazwischen. ;)

    Aber nur, weil ich den Thread über Google gefunden habe. Denn ich stecke jetzt in Deinen damaligen Schuhen. Auch Mietsache, und in meinem Fall überhaupt kein Zugang zum Garten von der Straße aus. Auch nicht über Nachbargründstücke. Es gibt einfach keine Zufahrten in unseren Gartenkomplex.
    Ich grübele auch gerade über das passende, OHNE schweres Gerät zu erschaffende Fundament nach. Allerdings für ein Kunststoffhaus - da ist es nicht ganz so aufwendig. Verwirrend genug ist das aber trotzdem alles, was man so im I-Net darüber zu lesen bekommt.

    Würde Dich dazu gerne etwas fragen:
    Es geht nicht anders als das Gerätehaus direkt an der Hausrückwand zu platzieren. Ich habe soeben erst eine Terrasse erstellt und da die obligatorischen 2% Gefälle eingebaut. Ich finde, man sieht das schon irgendwie ein wenig.
    Nun steht bei den Gerätehäusern immer dabei, dass das Fundament komplett in Waage sein muss. Das widerspricht aber nun dem notwendigen Gefälle von der Hauswand weg. Nun las ich bei Dir, dass Dein Fundament durchaus ein Gefälle hat.

    Frage: Weißt Du noch, wie viel % das Gefälle hat und fällt es Dir per Augenschein oder bei der Nutzung des Gartenhauses irgendwie auf?

    Würde mich über eine Antwort freuen.


    Gruß,
    Bobbi
     
    Hallo Bobbi,

    leider kann ich Dir das in Prozent nicht angeben. Ich war grad mit der Wasserwaage draußen. Ein Gefälle hat mein Fundament definitiv, aber ob es 1 oder 2 Prozent sind, kann ich Dir nicht sagen. Es geht dabei ja nur darum, daß kein Wasser unter das Gartenhaus oder in das Gartenhaus läuft und dort stehen bleibt.

    Bei mir fällt das ganze Grundstück von hinten nach vorne um mehr als 2 Prozent ab, deswegen ist die Optik kein Vergleich für Dich: Trotzdem mein Fundament ein Gefälle hat, ist es vorne etwas höher als hinten. Bei der Nutzung fällt mir gar nichts auf und es sieht jetzt auch nicht so aus, als wäre das Gartenhaus irgendwie schief. Optisch steht es genau im Wasser. Auch der Aufbau lief völlig problemlos.

    Bei meiner Terrasse hab ich auch grad geschaut, sie hat ebenfalls vom Haus weg ein Gefälle (also von links nach rechts, nicht das natürliche Gefälle von hinten nach vorne im Garten). Ich finde jetzt nicht, daß das auffällt.

    Damit die Bagger in meinen Garten kamen, habe ich einen Teil des Gartenzauns abgebaut. Mein Fundament geht bis zur Frosttiefe runter und ich hatte eine Baufirma dafür beschäftigt und die haben das obligatorische Gefälle dort mit eingebaut.

    Je nach Größe Deines Gartenhauses würde ich auf alle Fälle 1 Prozent Gefälle einplanen, damit Regenwasser dort nicht stehenbleiben kann.

    Vielleicht magst mal ein Bild einstellen von der Fläche?

    LG Shantay
     
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