Für welche Pflanzen Erde mit Sand mischen?

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Hallo zusammen!

Ich habe aus dem Baumarkt einen kleinen Sack Spielsand mitgenommen, weil man doch öfter liest, dass Pflanzen bissl sandige Erde brauchen.
Jetzt wüsste ich gerne, für welche meiner Pflanzen ich genau das verwenden kann?

-Palmfarn (denke aber schon)
-Kräuter allgemein (da ist ja meist bei den gekauften Pflanzen Sand mit drin)
-Tomaten
-Gurken
-Vanillestämmchen
-Tagetes
-Oleander

Wäre nett, wenn mir jemand was dazu schreiben könnte :grins:
 
  • Dazu fällt mir nur der Oleander ein und das Vanillestämmchen oder andere Pflanzen ein, welche überwintern müssen.

    Heb Dir aber den Sand im Beutel für den nächsten Winter auf und decke dann die oberste Schicht mit Sand ab. Der Sand soll verhindern, dass z.B. die Trauermücke Eier in der Erde ablegen können.

    Ansonsten wird Sand gerne verwendet um schwere Böden wie z.B. Lehmböden aufzulockern. Insbesondere beim Anbau von Wurzelgemüse z.B. Karotten.
    Ich habe jedoch die Bodenlockerung in meinem Garten an dienstleister fremd vergeben. Ich trage hierzu z.B. Rindenmulch, Häcksel, Stroh oder eine dünne Grasschicht als Mulch um die Pflanzen auf und so wird das Bodenleben aktiviert und meine "Leiharbeiter" die Regenwürmer übernehmen dann die Bodenlockerung.
     
    sand für oleander? das ist mir neu. im süden sind die böden eher lehmhaltig und ollis brauchen m.e. keine extra sandgabe. sie mögen sogar wasser im untersetzer, da wäre der sand fehl am platze.
    sand nimmt man hauptsächlich, um den boden abzumagern. also für pflanzen, die wenig dünger brauchen. dazu gehören viele kräuter.
    und um den boden durchlässiger zu machen, damit das wasser schnellerl abfliessen kann. für steingartenpflanzen, kakteen und div. zi-pflanzen, die eher wüstenbewohner sind.

    zu palmfarn: das habe ich bei flora toscana gefunden:
    Substrat: Palmfarne schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähton oder Kies durchmischte Erde mit etwas Lehm und Humus. Verwenden Sie keine "Blumenerde", die zumeist fast ausschließlich aus Torf besteht.
     
  • Der Sand ist nicht für den Oleander sondern gegen Trauermücke und wird auch nur oberflächlich und nur im Winter aufgebracht. Im Frühjahr kann man ihn auch wieder entfernen.

    Dem Oleander selber wird es wohl kaum schaden aber frag zur Sicherheit mal Experten für Oleander und Co.

    Ziel ist es, dass die Trauermücke nicht zur Eiablage in die Erde eindringen kann.
     
  • Hallo Jeannett,

    ich nehme immer etwas Sand, wenn ich besonders feine Blumensaat ausgesät habe. Bei Glockenblumen oder Nicotiana tabacum zum Beispiel, die Saat ist soo fein. Ich misch die Saat 1:1 mit dem Sand, die Saat lässt sich dadurch feiner und gleichmäßiger verteilen. Auch nehme ich Sand, um diese feine Saat abzudecken. Es ist auf den Aussaatanleitungen immer zu lesen: "Samendick mit Erde bedecken". Bei Glockenblumen, Tabak, Verbena bonariensis habe ich das jetzt zum Beispiel so gemacht. Mit normaler Erde würde man das so nicht hinbekommen. :)
     
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